Im Winter 1914/15 versuchten die Kriegsbefürworter in der deutschen Sozialdemokratie, ihre Gegner in der Partei mit Hilfe von Polizei und Zensur mundtot zu machen. Ein Aufsatz Lenins
Rosa Luxemburg warnte frühzeitig vor einer Einwilligung der SPD-Führung zum Krieg. Nach dem Bruch mit den Befürwortern der Finanzierung des Militarismus setzte sie auf eine Sammlung der Marxisten innerhalb der gescheiterten Partei.
Ende 1914, Anfang 1915 erreichte Karl Liebknecht in Versammlungen der Berliner SPD für von ihm entworfene Resolutionen gegen den imperialistischen Krieg und den Kurs der Parteiführung breite Mehrheiten
Die Friedensaktivistin und Frauenrechtlerin über den Verfall der deutschen Sozialdemokratie im ersten Jahr des Weltkrieges 1914 bis 1918 (Teil 3 und Schluss)