In Köln beginnt das »Rheinmetall entwaffnen«-Camp. Das Bündnis setzt auch auf eine Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften und geht auf Konfrontationskurs mit der Bundesregierung und Konzernchef Papperger, sagt Sprecherin Camille Dietrich.
AboDas Oberlandesgericht Düsseldorf hat in einem Verfahren wegen bei einer Kundgebung am 9. Oktober 2023 gerufener Parolen den Freispruch gegen einen linken Aktivisten aufgehoben. Im Anschluss protestierten Unterstützer gegen die Entscheidung vor dem Gerichtsgebäude.
Mehr Aussteller und vermutlich mehr Besucher denn je: Die Gamescom 2026 war ein Erfolg – auch für die ideologischen Staatsapparate, Geheimdienste und Generalität der BRD. Geballert werden soll künftig nämlich nicht nur digital.
AboUmfrage des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung: Drei Viertel lehnen die geplanten Sozialreformen der Regierung Merz ab; 42 Prozent sorgen sich so sehr um ihre finanzielle Absicherung, dass sie bereits jetzt sparen.
Im nordrhein-westfälischen Dinslaken haben mutmaßliche Neonazis das Wahlbüro der Linkspartei demoliert. Auch das ist ein Ausdruck des Rechtsrucks in der Gesellschaft, sagt der Bundestagsabgeordnete Sascha H. Wagner.
Auf den UZ-Friedenstagen kamen am Wochenende in Berlin Tausende Kommunisten und andere Linke aus dem In- und Ausland zusammen, um sich zu informieren und zu diskutieren, zu feiern und Kraft zu tanken für kommende Kämpfe.
Die Bundesregierung lässt sich von Zweifeln jedenfalls nicht verunsichern und plant wegen des Drohnenzwischenfalls am Leipziger Flughafen trotz dürftiger Beweislage neue Russland-Sanktionen.
Auf die vergangene Woche zurückblickend hat sich bei so einigen Kommentatoren der regierungsnahen Presse offenbar eine gewisse Genervtheit eingestellt. Man spürt praktisch das Desinteresse für innenpolitische Details, mit dem Äußerungen aus der Bundesregierung aufgenommen werden.
Der Unmut seines Wahlvolks interessiert den Blackrock-Kanzler nicht. Für den Fall, dass die Proteste zunehmen oder sich gar zu handfestem Aufruhr auswachsen, steht ja der Geheimdienstapparat bereit, der aktuell kräftig aufgerüstet wird.
Vor dem Laden in München, in dem Habil Kılıç am 29. August 2001 von Mitgliedern des »Nationalsozialistischen Untergrunds« (NSU) ermordet worden war, wurde am Sonnabend mit einem Gedenkakt an alle bekannten Mordopfer der Terrorgruppe erinnert.