Die großen Medienhäuser gehören Konzernen, vermögenden Familien oder Finanzinvestoren. Leserfinanzierte Medien erkämpfen sich ihre Stellung durch Vertrauen und Unabhängigkeit. Dafür brauchen sie Abonnenten.
Die Genossenschaft bleibt eine wichtige Stütze. Um zu überleben, braucht eine Zeitung dennoch vor allem Abos. Es gelingt uns, den Bestand stabil zu halten, was uns nicht von der Aufgabe entbindet, weitere Abonnenten zu werben.
Von Michael Sommer, Vorstandsvorsitzender der LPG junge Welt eG
Zeitung ist mehr als ein Informationsträger. Am Papier hängt mehr, als gemeinhin behauptet wird. Dieses aufzugeben, ist mehr als ein Wechsel des Mediums. Es ist ein kultureller Verlust.
Digitalstudie sieht Trendwende: Deutsche Bevölkerung verbringt weniger Zeit online. Internetkonsum könnte weiter zurückgehen. Wer zur gedruckten Zeitung greifen will, kann die junge Welt abonnieren.
Linke Zeitungen und Arbeiterpresse waren nie bloß Beobachter, sondern füllten auch immer die Rolle als Aufklärer und Organisatoren aus. Das machte sie zum Angriffsziel – früher wie heute.
Die Devise gilt: Abos spenden! Beispielsweise für Studenten, Erwerbslose, Gefangene, Jugendliche in Ausbildung oder Menschen, deren Einkommen schlicht nicht reicht. Das ist gelebte Solidarität.
Journalismus ist wichtig für die Meinungsbildung und für den demokratischen Diskurs. Um so wichtiger ist eine Unabhängigkeit von Kapitalinteressen. Linken Medien wie der jungen Welt kommt eine besondere Bedeutung zu.
Die Produktion und Verbreitung einer Tageszeitung kostet täglich Geld. Gut, wenn durch Abonnements diese Kosten gedeckt werden können. Also bitte abonnieren Sie die Tageszeitung junge Welt!
Von Verlag, Redaktion und Genossenschaft der Tageszeitung junge Welt
Liebe Leserinnen und Leser! Die nächste Ausgabe der jungen Welt erscheint am Dienstag, 2.6. An diesem Wochenende befindet sich das jW-Team zur Klausur im Brandenburgischen.
Das Gestalterkollektiv Rotes Atelier kehrt in die Maigalerie der Tageszeitung junge Welt zurück. Noch kann man sich mit seinen Werken für die Ausstellung im Juli und August bewerben.
Zum Sammeln, Tauschen und Weitergeben: Che Guevara erscheint in WM-Stickerreihe. Ein Zeichen der Solidarität in Zeiten der wirtschaftlichen und militärischen Aggression gegen Kuba.