Von dem kürzlich abgenickten GKV-»Beitragsstabilisierungsgesetz« sind wenig überraschend insbesondere Frauen betroffen. Neue Vorgaben und Kürzungen bedrohen etwa die Schwangerenvorsorge. Das ist nur ein Grund, warum die Proteste auch nach der Verabschiedung weitergehen.
In Kenia verlaufen Geburten zu oft tödlich – ein landesweiter Streik verschärft die Situation aktuell. Rund 23.000 Pflegekräfte und Hebammen fordern von der Regierung Verbesserungen ihrer Arbeitsbedingungen und verbesserte Ausstattungen.
Inkeri Markkula schreibt in ihrem Roman, wie eine indigene Gletscherforscherin mit patriarchalen Vorstellungen zur Natur bricht. Parallel handelt die Erzählung von kolonialen Traumata, die bis heute fortwirken.
Das oberste Gericht der USA hat Präsident Donald Trumps Berufungsgesuch endgültig abgewiesen. Trump hatte zuvor einen Prozess gegen Elizabeth Jean Carroll verloren und wurde schuldig gesprochen. Das von ihm angestrengte Verleumdungsverfahren läuft jedoch weiter.
Die niederländische Musikerin Sophie Straat hat es gewagt, Raum für Frauen und Queers bei ihrem Konzert einzufordern. Bei der aufgeheizten Debatte spielen der strukturelle Sexismus hinter und vor der Bühne freilich keine Rolle.
»Smart Glasses« werden immer salonfähiger. Jeder kann für unter hundert Euro eine jener Brillen kaufen, die alles mitfilmen. Zugleich kann niemand mehr sicher sein, nicht gerade heimlich gefilmt zu werden. Nicht einmal in der Sauna.
In den vergangenen 20 Jahren hat sich in der Bundesrepublik die Zahl der Mädchen, die wegen Anorexie oder Bulimie im Krankenhaus behandelt werden, verdoppelt. In allen Altersgruppen stellen Frauen den größten Anteil der Betroffenen.
In Leipzig geboren und später nach Westberlin übergesiedelt, schildert Tupoka Ogette ihren langen Weg, um nicht an den patriarchal-rassistischen Strukturen zu zerbrechen, die allgegenwärtig sind.
Bundesvorsitzende der Frauenunion, Nina Warken, wird erste Chefin des Kanzleramts. Wieviel feministische Politik in dieser prägenden Rolle von ihr zu erwarten ist, lässt ein Blick auf ihre Amtszeit von Mai 2025 bis Juli 2026 als Bundesgesundheitsministerin erahnen.
Frauen im Journalismus haben immer weniger Macht. Das hat der Verein Pro Quote Medien in seiner neusten Erhebung festgestellt. Zum fünften Mal in Folge sinkt die Zahl von Frauen in Führungspositionen in der Medienlandschaft.
Mit ihrer Entscheidung, in den Mutterschutz zu gehen, löst die Bürgermeisterin Kawata Shoko in Japan eine Debatte über Frauen in Führungspositionen aus. Japanische Frauen leiden unter dem gesellschaftlichen Druck, Kinder zu bekommen und gleichzeitig beruflich erfolgreich zu sein.
Der innenpolitische Streit um die Ehe für alle in Polen geht in die nächste Runde. Das Verfassungsgericht urteilte nun am Dienstag, die polnische Verfassung definiere die Ehe als »Verbindung von Mann und Frau«.