Identitätspolitik ist ja, wenn es drauf ankommt, wer spricht, und da ist es dann egal, wie man’s tut, solange die »Message« stimmt, und werde sie auch fadenscheinig unter Literatursignalen versteckt.
Ein von dem Historiker Werner Abel, einem der besten Kenner des Spanischen Kriegs und der Geschichte der Interbrigaden, herausgegebene Band »Giandante X. Sich vereinigen heißt siegen« versammelt sämtliche bekannten Illustrationen des anarchistischen Zeichners Giandante X.
AboDie Frage nach dem Nein gleicht der Frage nach dem Souverän. Von Rechts wegen liegt die Souveränität beim Volk. Würde man es nur fragen, ob es in den Krieg ziehen will, wäre die Sache klar.
AboDie Kuratorin Katharina Kaiser ist gestorben. Von 1982 bis 2011 leitete sie das Haus am Kleistpark in Berlin-Schöneberg und organisierte etwa die Dauerausstellung »Wir waren Nachbarn« im Schöneberger Rathaus über das Leben von Juden im »Bayerischen Viertel«.
Die Dokumentation »Battle of Tuntenhaus«, 1990 und 1992 gedreht, zeigt eine gelebte Utopie in der im Sommer 1990 in großen Teilen besetzten Mainzer Straße in Berlin-Friedrichshain.
Der Komiker und Dozent Arnd Schimkat erklärt, wieviel Arbeit hinter Gags steckt, wie es zu seinem peinlichsten Auftritt kam und warum so viele Komiker melancholisch sind.
»Ich wollt’, ich wär’ ein Huhn …« Oder besser doch nicht? Denn wer nicht viel zu tun hat, langweilt sich schnell. Die Folgen können gefährlich sein. Andererseits erlebt man oft eine Menge: György Pálfis tierische Tragödie »Lebensansichten eines Huhns«.
Sandra Wollner und ihr Bildgestalter Gregory Oke kombinieren in ihrem preisgekrönten Film »Everytime« die entrückt wirkenden Bilder einer beobachtend schweifenden Kamera mit einem intimen Ton.
Der Deutschlandfunk fragt am Dienstag, ob es ein Verbot von »Smart Glasses« brauche – denn, wie so oft, wird die »Innovation« missbraucht, um Frauen sexualisiert bloßzustellen. Wie? Sie werden heimlich gefilmt, und die Videos landen im Netz.