Zum Inhalt der Seite

→ Feuilleton

29.06.2026
  • Haus ohne Herren: Warten auf Godot und die Jury (Klagenfurt, 27....
    Johannes Puch
    Literatur
    Gewürdigt wurden beim diesjährigen Bachmannpreis-Wettlesen vor allem Irritationsmomente: Unterbrechungen, Leerstellen – und damit auch Möglichkeitsräume. In der Diskussion fiel das Schlüsselwort: »Erzählökonomie« (Tingler).
    Von Barbara Eder, Klagenfurt
  • Bis zur Schnabeltasse auf dem Platz: C. Ronaldo
    REUTERS/Annegret Hilse
    AboPrima, dass rechtzeitig zur Fußball-WM das erkenntnisstiftende Büchlein »Der Ball zappelt im Netz« von Christian Futscher alias Futschino erschien. Dessen Untertitel lautet: »Aufzeichnungen eines Fußballnarren«.
    Von Jürgen Schneider
  • Der Stoff wird nie alt: Mensch und Natur
    Music Box Films
    Von leichtem Wellengang bewegt, wiegen sich Eisschollen am Ufer einer kleinen Felseninsel im finnischen Schärenmeer. Kurz berühren sie sich, stoßen sich voneinander ab, als würde die Zeit stillstehen und ihr schaukelnder Kräfteausgleich ewig so weitergehen.
    Von Wolfgang Nierlin
  • Da ist ein Essay für den Merkur fällig: »Irritierend irreguläre ...
    REUTERS/Thomas Mukoya
    WM-Kolumne
    AboZum Irrewerden ist indessen, was einem in den schlaflosen Spätabendstunden und Nächten um und in die Ohren fliegt. Tom Bartels (ARD) verweilt einen Augenblick »bei dem sogenannten Match-Momentum« und hat keinen Schimmer, was er damit meint.
    Von Jürgen Roth
  • Da legst di nieder: Monica Vitti
    IMAGO/Everett Collection
    Programmtips
    AboDamit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht.
  • Hier bin ich Kröte, hier darf ich’s sein
    IMAGO/Becker&Bredel
    AboDieses Jahr saß noch keine Kröte auf der Kellertreppe. Kröten sind graubraun, dick, stumm und behäbig, also leicht von den grünen, schlanken, krakeelenden und sprungfreudigen Fröschen zu unterscheiden.
    Von Marc Hieronimus
  • Aktuelle Termine zu aktuellen politischen Themen.
  • Ein Welterfolg
    IMAGO/Mary Evans
    Sein erster Film blieb nicht sein schlechtester. »The Producers« (in Deutschland »Frühling für Hitler«) kam 1968 in die Kinos und machte umgehend klar, dass hier ein Genie seine Streiche spielt. Mel Brooks erzählt die Geschichte eines scheiternden Scheiterns.
27.06.2026
  • Gute Laune: Mel Brooks
    APress/IMAGO
    Der Name Mel Brooks steht für ein Kino, das sich für keinen noch so unter die Gürtellinie gehenden Gag zu schade ist, und sich zugleich der großen Fragen der Conditio humana annimmt. An diesem Sonntag wird er 100 Jahre alt.
    Von Marc Bebenroth
  • Schlechte Laune: Hendrik Otremba
    Fine Sträter/MÄRZ Verlag
    Literatur
    Oswalth Kerzenrauch, der titelgebende »Gräber«, lebt auf einer unwirtlichen Erde. Die Menschheit krepiert – nur er nicht, ist er doch seit 1942 da und nicht in der Lage zu sterben.
    Von Ken Merten
  • Irgendwer muss uns doch lieben? (ESC-Finale 2026)
    Lisa Leutner/REUTERS
    Deutschland ist bei der Wahl für den Weltsicherheitsrat gescheitert. Bundeskanzler Merz hat die Abfuhr gelassen aufgenommen. »Wenn die bei der UNO uns nicht wollen, dann probieren wir es halt wieder beim ESC.«
    Von Pierre Deason-Tomory
  • »Dann macht es bumm« – Gerd Müller
    Dylan Martinez/REUTERS
    WM-Kolumne
    In drei Partien bekam der reaktionssteife Heilige, der »absolute Weltspieler« (Robin Gosens) sieben Schüsse aufs Tor und kassierte vier Kisten. »Die sagen nicht, wie’s ist!« schimpfte Freund Lerd. »Neuer muss raus!«
    Von Jürgen Roth
  • Stayin’ Alive: Nur ein Bee Gee hat den Rat befolgt (Stand heute)
    Polygram Entertainment/LLC/arte
    Programmtips
    Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht.
  • Rätseln und gewinnen!
    jW-Wochenendrätsel: Mitmachen und gewinnen!
  • Wenigstens sind die Spieler an der frischen Luft
    Yuki Iwamura/AP/dpa
    Der als Motivationskünstler bekannte Klopp hat eine viel größere Gabe, er kann die Dinge auf den Punkt bringen. Auch deswegen spielen seine Mannschaften, wie sie spielen. Ein Seminar, das sich wie Entertainment anfühlt, war auch seine Analyse der Begegnung Ecuador–Deutschland.
  • Aktuelle Termine zu aktuellen politischen Themen.
  • So als wär in seinem Leben / Etwas, vieles, schiefgelaufen, / Möchte täglich, heut, grad eben, / Er sich etwas, vieles, kaufen, / Leeres, unbestimmtes Wollen, / Nein, ein Müssen muss es sein.
    Von Thomas Gsella