AboEinigen Angaben zufolge wurde der haitianische Dichter René Depestre im August 1926 geboren, anderen zufolge schon 1924. Dass er immer noch lebt, ist an sich bemerkenswert genug. Noch bemerkenswerter ist jedoch sein Lebenslauf.
Zwei deutsche Filmstudenten, Peter Braatz und Frank Behnke dokumentierten 1985 mit einer Super-8-Kamera die Dreharbeiten zu »Blue Velvet«. Aus dem Material entstand 2016 eine »Behind The Scenes Meditation« namens »Blue Velvet Revisited«.
Die Dichterin Emily Elizabeth Dickinson (1830–1886) verbrachte ihr gesamtes Leben in Amherst, Massachusetts, USA. Sie entstammte einer alteingesessenen calvinistischen Familie. Mit 30 Jahren zog sie sich gänzlich vom gesellschaftlichen Leben zurück.
AboViereinhalb Wochen haben seine Ignoranz Merz Urlaub gemacht, während Flüsse ausgetrocknet und Wälder abgebrannt sind und 14.000 Omas im Heim frittiert wurden. Im selben Zeitraum brach der klapprige US-Präsident drei Friedensverträge und zerstörte neunmal den Iran.
AboKurz vor seinem Tod war Tim Curry in der Bibliothek der Academy of Motion Picture Arts and Sciences (»Oscar«) eingeladen, die Dokumentation bietet Gelegenheit, den britischen Schauspieler, Sänger und Synchronsprecher ungeschminkt zu erleben.
Die Verteidiger des Status quo haben keine Antwort auf den Aufstieg der AfD. Also kehren sie den Spieß um und werfen der Konkurrenz von rechtsaußen vor, keine Antworten zu haben. So auch die ZDF-Hauptstadtkorrespondentin für die Reihe »PolitiX« am Donnerstag abend.
Ein Gedicht für alle, die erst im Regen frösteln, dann in Regionalzügen schwitzen und in ihren Sozialwohnungssaunen einen Rekordsommer besonders gesundheitsförderlich erleben.
AboGelebte Einheit von wissenschaftlicher Haltung und politischem Engagement. Zum 50. Todestag von Werner Krauss, der im antifaschistischen Widerstand aktiv war und in der DDR maßgeblich die Literaturwissenschaften prägte.
Hans-Eckardt Wenzel, genannt Wenzel, legt dieser Tage sein 40. Album vor. Oder 41.? Hinzu kommen einige weitere Produktionen mit namhaften anderen Künstlern, von Arlo Guthrie über Tom Morello bis zu Christoph Hein.
Dror Dayans Interviewkollage »Gleichgeschaltet« dokumentiert deutsche Irrungen im Umgang mit dem Berliner Palästina-Kongress – ganz ohne die verzerrende und diffamierende Linse bürgerlicher Berichterstattung.
AboWenn der Wille ein Tier wäre, müsste er mittlerweile wohl zu den bedrohten Arten gezählt werden. Was noch nicht die Frage klärt, ob man ihn eher als Nutztier oder als Schädling betrachten müsste.
AboDas Musikfest Berlin, das an diesem Freitag beginnt, präsentiert zu Hans Werner Henzes 100. Geburtstag vier seiner Werke. Drei davon hat er als »audio-visuell« verstanden und damit das Theatralische daran hervorgehoben.
Man erhält einen Eindruck vom politischen Handwerk der späten Bundesrepublik, Reiner Pfeiffer erscheint als Fake-News-Populist, der daran scheitert, dass es die Social-Media-Welt noch nicht gibt. Der tragische Held, schreibt Marx, ist der, der zu früh dran ist.