Milo Rau geht in seiner Inszenierung von Wagners »Der fliegende Holländer« an der Deutschen Oper Berlin einen ungewöhnlichen Weg. Er setzt bei Wagners Antisemitismus an und daran, dass auch heute noch Wagner in Israel (nicht mehr konsequent, aber ziemlich) verfemt ist.
AboRosa Luxemburg meinte 1918, Bürgerkrieg sei nur ein anderes Wort für Klassenkampf. Der attische Dichter und Staatsmann Solon verfügte nach antiker Überlieferung, dass sich im Falle eines neuerlichen Bürgerkriegs jeder der einen oder der anderen Partei anzuschließen habe.
Auf X explodierten poröse Hirnschalen: McDonald’s McRib wird von der Speisekarte vertrieben. Es sei der Muselmann, der den einzigen Schweineburger der Kette nicht auf den Grill hieven und noch weniger konsumieren möchte, während er uns umvolkt.
Andreas Ammer, der vielleicht renommierteste aktive Radiokünstler dieses Landes, zur Lage seiner Kunst: »Hörspiel heißt jetzt Podcast, (…) ist gerne mal Gelaber und hat die Logorrhoe.«
Wer Ulli oder seine Artikel kannte, ihn in Aktion erlebte, war nicht nur von seinen präzisen Analysen beeindruckt, sondern auch davon, mit wieviel Herzblut und Liebe zu Kuba er seine Solidaritätsarbeit leistete – ob am Infotisch oder mit der Feder.
Finden Sie mich steif?, fragt Kommissar Felix Voss. Es ist ja in Fernsehkrimis mittlerweile Standard geworden, dass über Leichen hinweg Befindlichkeiten ausgetauscht werden.
Dolph Lundgren, geboren am 3. November 1957 in Stockholm als Hans Lundgren, ist ausgebildeter Chemieingenieur sowie Schauspieler, Regisseur und Kyokushin-Meister. Weltbekannt wurde er 1985 als sowjetischer Boxer Ivan Drago in »Rocky IV – Der Kampf des Jahrhunderts«.
Früher war besser! Nee, so leicht wollen wir uns das nicht machen. Zumal nicht als einer (geboren 1980), der zwar sehr jung, aber doch zu einer Zeit zum Punk kam, da er häufig bereits gestorben war.
AboÜber Nahost werde ich nichts schreiben. Über die Zensurvorwürfe gegen das ZDF auch nicht. Weil das die Musik größer macht, als sie ist. Nicht falsch verstehen: Das Album »Keine Angst« ist ganz nett und unterhaltsam.
Shailene Woodley geht nicht einfach nur zum Friseur ihrer Wahl. Eine neue Frisur, das heißt ein neues Leben, zumindest ein neuer Boyfriend, eine neue Religion oder ein neues Zeitschriftenabonnement (von Glamour zu Cosmopolitan).