So oder so ein Bestseller: Die Rolling Stones veröffentlichen ihr vermeintlich letztes Album »Foreign Tongues«. Dreckig auf den Punkt produziert hat es Andrew Wotman, führender musikalischer Altenpfleger im Rock ʼnʼ Roll.
Die Französische Revolution spaltete – nicht nur ganz Europa in Anhänger und Feinde, sondern auch alle Menschen Frankreichs in Citoyens und Bourgeois. Der doppelten Zuschreibung entsprach das Auseinanderfallen zweier Sphären: von Staat und bürgerlicher Gesellschaft.
»Was haben wir gelacht«: Eva Müller und Isabel Schneider haben fünf Frauen interviewt, die in den 90er Jahren regelmäßig im deutschen Fernsehen für Lachsalven gesorgt haben.
AboJubilare der Woche: Günther Jauch, der am Montag die 70 erreicht hat; Ernst Hirsch, der sich früh fürs Fotografieren und Filmen begeisterte und seinen 90. Geburtstag am Montag in den Technischen Sammlungen Dresden feierte; Karl Paryla, der am 14. Juli vor 30 Jahren starb.
Abo»Ich verstehe den Beruf der Schauspielerei, und ich verstehe Schauspieler. Die bizarre Welt der Prominenz hingegen verstehe ich nicht«, sagte Sam Neill im Interview. »Prominenz ist ungesund!« war sein Resümee.
Mit den Grünen hatte er zunächst so seine Probleme. Der lukrative Auftrag »Stuttgart 21« drohte verhindert zu werden. Da drohte Herrenknecht einfach zurück: mit dem Abzug seiner Holding nach München.
Dezembervögel / schwirren durchs Gesichts- / feld, fallen früh ins Dunkel, / flimmern, Brosamen gleich. // Nur ich, am Boden, / ansässig im Glauben, / das Ohr sei Klang, / die Nase Duft, das / Auge Glanz.
Die Ausstellung »Rothko a Firenze« zeichnet Mark Rothkos künstlerische Entwicklung chronologisch nach. In zehn Räumen, mit über 70 Werken, beginnend mit seinen figurativen Arbeiten der 1920er und 1930er Jahre.
Wie kann es sein, dass plötzlich von allen Drucksachen die Buchstaben verschwinden? Nur noch weiße Seiten. Mehr noch: Niemand ist mehr in der Lage zu schreiben. Mia Couto wirft in »Der blinde Fluss« ein ganz besonderes Licht auf deutsch-portugiesische Kolonialvergangenheit.
Die vom Westdeutschen Rundfunk geplante Abschaltung des Migrantenradios Cosmo stößt auf mehr Widerstand als erwartet. Die Internetpetition »Save Cosmo« hat mehr als einhunderttausend Unterstützer gefunden.
Der Antipode zum Begehren ist die Liebe, denke ich. Da ist Erfüllung nicht das Ziel. Dann scheint es mir fast identisch mit der Sucht – ein Wort für den in selbstzerstörerischer Befriedigung leerlaufenden Begehrensprozess.
Eines der ersten Wörter, die die Deutschlernerin erwirbt, ist bekanntlich »Scheiße«. Tatsächlich ist längst »Fuck« der Deutschen Lieblingsfluch und hat als solcher auch die etwas schwächeren Ausrufe »Mist«, »Mensch« und »Verdammt« verdrängt.
In der Arte-Reihe »Hotellegenden« wird das »Mamounia« im marokkanischen Marrakesch vorgestellt. Dass dies nicht allein ein Ort der Schönheit und des Luxus, sondern auch der Korruption ist, wird geflissentlich verschwiegen.