Als ich mich selber noch für einen talentierten Gitarristen hielt, das ist mittlerweile vierzig Jahre her, fuhren die Band und ich nach Frankfurt am Main zur Musikermesse, weil ich hoffte, dort mit Eddie Van Halen zu jammen.
In ihrem dritten Spielfilm »Etwas ganz Besonderes« beleuchtet Regisseurin Eva Trobisch das Entwerfen biographischer Erzählungen und kollektiver Selbstbilder. Wer schreibt diese Geschichte? Wer erzählt sie? Wem hören wir zu? Können wir entscheiden, was unsere Geschichte ist?
Abo»Vaiana« ist als Name gut gewählt. »Moana« bedeutet schlicht »Meer«, während »Vaiana« sich vom polynesischen Wort für »Wasser« (»vai«) ableitet und als »Mädchen aus dem Wasser« übersetzt wird. In Italien läuft der Film übrigens unter dem Titel »Oceania«.
Dieses Gedicht ist / friedlich wie ein / Regenwurm, harmlos / wie ein Feuerstein, / bescheiden wie der / Morgentau im Gras. // Das Gedicht nötigt / niemanden zu irgend-/ etwas, schon gar nicht / mit Geld. Dieses / Gedicht erwartet / keine Zustimmung.
Die Bundeswehr soll zur stärksten Armee des Kontinents hochgerüstet werden. Die Bestellungen für neue Waffen sind raus, aber eine kriegsgeile Jugend, die das Zeug auch bedient, fehlt. Abhilfe soll das neuste Produkt der PR-Abteilung schaffen: die Serie »Generation Wehrdienst«.
Zwischen Protest, Party und Pornopavillons: Am 9. Mai wurde die Biennale offiziell für die Öffentlichkeit geöffnet. Kunstausstellungen der 100 Länder und Nationen können bis zum 22. November 2026 gesehen werden.
Hinter der NATO-Osterweiterung nach 1990 standen strategische Interessen. Was die USA betraf, hatte der einflussreiche Außenpolitiker Zbigniew Brzezinski in seinem Buch »The Grand Chessboard« zentrale Faktoren notiert.
Trump kann den Mund nicht halten. Nach dem Skandal um die Aufhebung der Spielsperre für Folarin Balogun durch die FIFA, stellt der US-Präsident seine Einflussnahme heraus wie Markus Rühl seinen Oberarm.
»Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen?«, lautet der Titel von Alexandre Koberidses vorhergehendem Film. Was sehen wir, wenn wir »Dry Leaf« schauen, könnte man angesichts seines neuen, dreistündigen Werkes fragen.
Jubilare der Woche: Jürgen Böttcher, Sieglinde Hamacher, Aelrun Goette. Erst Ende der 70er Jahre wurde Sieglinde Hamacher Trickfilmregisseurin. Was sie bei Jürgen Böttcher gelernt hatte, ging ihr noch nach.
Am 4. Juli ist der ehemalige Leiter der Berlinale Moritz de Hadeln im Alter von 85 Jahren in einem Krankenhaus in Nyon gestorben. Er hatte die wirklich Großen an die Spree geholt: Claudia Cardinale, Sophia Loren, Kim Novak, Billy Wilder, Elia Kazan und zuletzt Kirk Douglas.
Das US-Filmgenie Christopher Nolan hat seine Version der »Odyssee« auch in der besetzten Westsahara gedreht. Daher ruft das sahrauische Filmfestival Fisahara zum Boykott des Machwerks auf.
Seit Jahren klärt der Youtuber Andrej Pfeiffer-Perkuhn auf seinem Kanal »Geschichtsfenster« in hervorragend produzierten Videos über das Mittelalter auf. Unbedingt empfehlenswert!