AboUnterwegs in Rheinhessen – vom Wormser Kloster zur Lieben Frau bis zum Niersteiner Roten Hang. Eine Reise durch Deutschlands größtes Weinbaugebiet mit wechselvoller Geschichte.
AboSehr junge Weine zeigen sich zunächst verschlossen und werden von solchen, die außer Konkurrenz liefen, in den Schatten gestellt. Doch dann öffnen sie sich und versöhnen die Probanden. Weine aus Rheinhessen im Test.
AboImmer rein in die Olga, Hauptsache, es dreht. Ist Wein ohne Alkohol also wie Backen ohne Mehl? Geschmacklich sind in den letzten Jahren einige Lücken geschlossen worden. Wer nicht trinkt, um sich zu betrinken, darf aufmerksam werden. Eine Annäherung.
Ein Grashügel mit Blumen prangt in der Bühnenmitte, darüber schweben Falter durch die dunkle Sphäre. Surrealität trifft auf die Liebe zum Natürlichen – ein schöner Einstieg ist das für »Wunderland« von Alexei Ratmansky am Hamburg Ballett.
Der Weinbau steckt in der Krise. Der »Deutschland-Deckel« wird ihn da nicht herausholen. Schrille Propaganda verheißt so sicher Kopfschmerzen wie Glykolwein. Man kann auch zärtlicher werben für deutschen Wein.
Am 24. Juni 1976 wurde der Paragraph 129 a im Bundestag verabschiedet. Der Vorwurf, jemand sei Teil eines Umfelds einer terroristischen Organisation, konnte mit ihm rasch konstruiert werden. Von Anfang an wurde er nicht von Linken und Bürgerrechtlern scharf kritisiert.
Ein sonderbares Buch. Die »normalen« Menschen haben Ohren von Katzen oder Hasen, Schnäbel, Hörner oder auch schon mal ein Geweih, das Gesicht der Protagonistin Edith Feder aber ist kaum definierbar.
AboReinhard Straube ist das Urbild von Edgar Wibeau, dem ungebärdigen 17jährigen, der nach seinem Platz im Leben sucht und sich in eine Kindergärtnerin verliebt. Ulrich Plenzdorf hatte die Geschichte von den »Neuen Leiden des jungen W.« für einen Film aufgeschrieben.
AboIch könnte, da ich manch einem als Spezialist gelte, eine Auskunftei eröffnen. Aus dem hessischen Ausland erreicht mich zum Beispiel die Frage: »Was ist denn bitte das ›match momentum‹«?
Wer noch nicht der völligen Geschichtsvergessenheit erlegen ist, dem sei der Film »Komm und sieh« (oder auch »Geh und sieh«) von 1985 empfohlen, ein Meisterwerk des Sowjetkinos und der Antikriegsfilme überhaupt.