Im Wissen um den Zustand der Welt entwickelte Petrick einen überbordenden malerischen Bewusstseinsstrom. Er nahm in seinen Realismus Elemente aus Trash und Pop Art, Surrealismus und Punk auf: Die Ausstellung »Dystopia. Wolfgang Petrick & Friends« im Schloss Sacrow in Potsdam.
AboDer Stolz der Folklore Mecklenburg-Vorpommerns: Vom 15. bis zum 18. Juli fand auf der Galopprennbahn Bad Doberan das weltweit einzigartige internationale Frank-Zappa-Festival statt. Und zum musikalischen Brauchtum gehört immer auch eine Kunstausstellung.
Bislang war Steven Hall bestenfalls Arthur-Russell-Afficionados bekannt. Unter dem Namen Nirosta Steel hat der inzwischen 69jährige jetzt das überraschendste, seltsamste, tollste Popalbum des bislang recht flauen Musikjahres 2026 veröffentlicht.
AboDie Zahl der Wörter, die die Inuit angeblich für Schnee haben, schwankt von Studie und untersuchter Gruppe zu Erkenntnisinteresse, aber sicher sind es mehr als im Deutschen.
Die digitalen Tiere in »Madagascar« hingegen sind neurasthenisch, neoromantisch und narzisstisch und gedeihen nur in der urbanen Umgebung »schwarzer« Komik.
Die vom Roten Atelier ausgerichtete Ausstellung, »Wir sehen rot: Im Widerstand gegen ihre Kriege« hat allein am ersten Wochenende 670 Kunst- und Agitationsbegeisterte in die Maigalerie des Verlags 8. Mai gelockt.
Kernstück des Bandes ist ein aus zwei langen Gesprächen mit der Filmemacherin und Autorin Petra Lataster-Czisch hervorgegangener autobiographischer Bericht, aus dem man gern seitenlang zitieren möchte.
Man wird diesen Bildern nicht gerecht, wenn man nur die Peinture lobt. Die Bilder, die Thomas J. Richter schuf, sind Gegenstücke zum Gift des schönen Scheins. Hinter der falschen Welt, in der wir leben, wird die mögliche sichtbar.
Fanny kommt mit Unmengen von Sexspielzeug nach Hause. Die Hemmungen, ihren noch immer geliebten Mann Tom (François Cluzet) in ihr kleines Geheimnis einzuweihen, sind übermächtig. Doch Tom ist nicht doof.
Die CSU-Arbeitsgruppe »Sklaverei ist besser als ihr Ruf« will einen Untersuchungsausschuss beantragen. Er soll folgende Fragen klären: Wie kriegen wir mehr Leihmütter ins Pfandhaus? Muss man für Leihmütter Zinsen zahlen oder Pfandgebühr?
Selbst halb so schlimm ist fast überhaupt nicht schlimm. Aber wenn es schlimm ist, dann richtig. Eine schlimme Krankheit oder Verletzung ist kein Wehwehchen, sondern eine ernste Sache.
Generalsekretär der UNO zu sein, ist gerade »nicht der begehrteste Job auf der Welt«, weiß der UN-Experte Daniel Forti. Denn er soll das »theoretisch Unmögliche« erreichen: den Weltfrieden …
Neulich hörte ich ein Granteln: / »Deine Arme schlabbern, Schatz.« / Manches Wort beißt wie Taranteln, / Und so legte ich zwei Hanteln / Neben meinen Arbeitsplatz. // Etwa drei Minuten täglich / Tat ich es, den Tränen nah: War die Müh’ auch kaum erträglich.