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15.10.2026
  • Michel Foucault (15. Oktober 1926 bis 25. Juni 1984)
    Pressens Bild/TT/imago
    Foucault 100
    1 Leserbrief
    Wer Neues denkt, hat Feinde. Nach seinen enorm vielen Feinden zu urteilen, hat der Philosoph Michel Foucault, der heute vor hundert Jahren geboren wurde, sehr viel Neues gedacht.
    Von Stefan Ripplinger
  • Eliane Umuhire als Königin aus eigenem Willen
    Firul Maithya/RingelFilm
    Emily Atefs »Call Me Queen« schneidet allerlei Konflikte an, die das Berufs- und Privatleben der Nairobi-Korrespondentin eines namenlos bleibenden britischen oder US-Printmediums prägen.
    Von Holger Römers
  • Einsteigen, bitte: Dienstreise durch den Hades
    Reprodukt
    Foucault 100
    AboIm Comic »Neue Abenteuer des unglaublichen Orpheus« überlässt Charon Michel Foucault das Steuer seines Kahns auf der Fahrt durch die dunkle Unterwelt. Eine durchaus angemessene Dienstreise. Die Philosophie ist tot, aber sie fährt auf ungewissem Kurs weiter.
    Von Barbara Eder
  • »Und Jona war im Leibe des Fisches drei Tage und drei Nächte«
    Landmark Media/IMAGO
    AboAustin Abrams spielt einen Taucher, der bei der Suche nach der Leiche seines Vaters von einem 24 Meter langen Pottwal verschluckt wird und nur eine Stunde Zeit hat zu entkommen.
    Von Marc Hairapetian
  • Ausnahmsweise mal nicht der Borkenkäfer: Feuer zerstörte den Wal...
    Martin Rottenkolber/2 Pilots/WDR
    Programmtips
    AboDamit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht.
  • Der Held der westlichen Welt
    Mary Evans/IMAGO
    Doktor Jones als Repräsentant der westlichen Zivilisation ist der wahre Wilde, der unter den Wilden wandelt. Ein typischer Spielberg: ideologische Dekonstruktion aus Versehen.
14.10.2026
  • »Mir klingt das immer wie der Gong vor der Boxrunde.«
    Chris Emil Janßen/IMAGO
    Sprachkritik
    1 Leserbrief
    Der Elternabend war eigentlich okay: keine nervigen Zwischenfragen von hochbegabten Eltern, keine quälende Diskussion über Social Media, und für den Elternbeirat hat sich auch wieder jemand gefunden.
    Von Stefan Gärtner
  • Da lacht der Postmodernist: Die Zeitung im Bild aus dem Film übe...
    Louis Matthey
    Am Anfang war das liebe Geld. Als der Filmemacher Detlev Neufert vor sieben Jahren seinen Dokumentarfilm »B. B. und die Schule am Fluss« bei den Filmfestspielen in Cannes einreichte, musste er dafür eine Gebühr von knapp 700 Euro berappen.
    Von Ronald Kohl
  • Unser Mann für den Büchnerpreis (mindestens): Christian Y. Schmi...
    Hoffmann/IMAGO
    Wer gern langweiliges Zeugs liest und sich zum Beispiel vom Genre des autobiographisch verseuchten Familienromans ruhigstellen lassen mag, wird von Christian Y. Schmidt garantiert nicht bedient.
    Von Peter Köhler
  • Auch außerhalb Englands wurden Fabriken gestürmt: Böhmische Webe...
    Archiv Gerstenberg/ullstein bild/picture-alliance
    Seit mehr als 200 Jahren erhält das Wort »Maschinensturm« schlechte Presse. Doch die Ludditen zielten nicht auf »die Technik«, sondern bekämpften eine Form von Technologie, die sie und ihre Fertigkeiten zum Eigentum anderer machte.
    Von Barbara Eder
  • Mann mit Chuzpe: Wilhelm Voigt (1849–1922)
    Ralf Drescher/Berliner Woche/Wikimedia
    Mit dem großen Coup eines Kleinkriminellen wurden am Freitag vor 120 Jahren Preußen und sein Militär weltweit lächerlich gemacht. Zugleich wurde die vor den Toren Berlins gelegene Kleinstadt Cöpenick (wie man sie damals schrieb) weltbekannt.
    Von Jegor Jublimov
  • Prag in den 1920ern aus Sicht des Fernsehens: Schriftsteller ver...
    Ceská televize/Cerná Pavla/ARTE
    Programmtips
    Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht.
  • Events
    Aktuelle Termine zu aktuellen politischen Themen.
  • Leonard Peltier im Gespräch mit den Filmemachern
    Cover-Images/IMAGO
    »Free Leonard Peltier« beleuchtet die fragwürdige Verurteilung des indigenen Aktivisten und den Kampf um Selbstbestimmung. Das Hintergrundgespräch bei Democracy Now! liefert weitere Einblicke.