AboUnter den neuen militaristischen Vorzeichen wirkt pazifistische Kunst anstößig und wird unterdrückt. Wie ergeht es der Kunst in Kriegszeiten? Einige aktuelle und historische Beispiele aus Deutschland.
AboAm 12. Juni jährte sich der Todestag von Karl Kraus zum 90. Mal. Der unerbittliche Kritiker medialer Sprachverhunzung und gesellschaftlicher Heuchelei starb 1936 in Wien. Was er schrieb, war eine kompromisslose Antwort auf die Entmündigung des Denkens durch leere Floskeln.
Der kindlich-naive Blick auf die USA war der auf einen flächenstaatsgroßen Freizeitpark. Selbst das Düsen durch die Wüste erschien dank Route 66 wie ein großes Abenteuer mit Zuckerzeug auf dem Armaturenbrett und im Becherhalter.
Gleich am Anfang wird abgerissen. Regisseur Hlynur Pálmason richtet den Blick seines Publikums auf eine leere Halle. An der ist nichts Ungewöhnliches zu finden, ein bisschen alt vielleicht, schmutzig an den Wänden.
Die Ausstellung »Tirailleurs. Von Kanonenfutter zu Avantgarde – Die vergessenen Soldat*innen, die Europa befreit haben« im Berliner Haus der Kulturen der Welt wollte die Verschränkung von Krieg, kolonialer Gewalt und politischen Aufbrüche ausloten.
AboUnd es wird nichts Neues daran sein, ewig rollt das Rad des Seins, und deshalb informierte uns Sven Lorig, der kosmische, grenzenlos unfähige Moderator des ARD-»Morgenmagazins«, darüber, dass Messi und Kane »über vierzig« sind.
AboDeutsche Kinder wachsen mit Pizza und Bolo auf, können mehr Pasta- als Kohlsorten unterscheiden. Auch wenn wir den erwachsenen Schatz fragen, was sollen wir essen, ist die Antwort meistens »italienisch«.
Seine noble Abstammung hat dem Helden Herkules ganz schön zu schaffen gemacht. Zu lachen hatte er meist wenig. Immer nur arbeiten. Jagen, Stall ausmisten, Hals abschneiden.
Man hört es ständig, und je / öfter man es hört, desto unaufhaltsamer / kriecht die Wut in einem hoch. // Haben das die Menschen / 1939 nicht auch gesagt? Und 1914 / und vor all den anderen / sinnlosen Kriegen davor?