75 Ausgaben junge Welt für 75 €
Gegründet 1947 Sa. / So., 20. / 21. Juli 2024, Nr. 167
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Nahostkonflikt

Ziel Tel Aviv

Eine mit Sprengstoff beladene Drohne der jemenitischen Ansarollah trifft das Zentrum Tel Avivs. Gleichentags erklärt der Internationale Gerichtshof die Besetzung palästinensischer Gebiete für völkerrechtswidrig.
Von Wiebke Diehl
jW gegen BRD

Ein Angriff auf die Pressefreiheit

Nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts Berlin zur Zulässigkeit der Nennung der jungen Welt im Verfassungsschutzbericht rufen Redaktion, Verlag und Genossenschaft zur materiellen Stärkung der Zeitung auf. Von Nick Brauns
jW gegen BRD

Reaktionen auf das Urteil im jW-Prozess

Nach dem Urteil, wonach junge Welt im Verfassungsschutzbericht genannt werden darf, zeigten sich Politiker verschiedener Parteien und in- wie ausländische Medien besorgt über die Pressefreiheit. Von Nick Brauns
Drogentotengedenktag

Tausenden zum Gedenken

Die Zahl an Drogentoten ist so hoch wie seit 20 Jahren nicht mehr. Am Sonntag wird bundesweit der »Gedenktag für verstorbene Drogengebrauchende« begangen. Hilfseinrichtungen warnen vor Verelendung.
Von David Maiwald
Drogenpolitik

»Der Bund kann keine Finanzierungslücke füllen«

AboTrotz jährlich steigender Zahl drogeninduzierter Todesfälle sind nicht bundesweit alle Angebote verfügbar. Ein Gespräch mit dem Sucht- und Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Burkhard Blienert.
Von David Maiwald
Standortnachteil

Krise frisst Jobs

Experte zur Lage der Automobilindustrie: Überall auf der Welt Personal aufgebaut – nur nicht in Deutschland und Westeuropa.
Von Klaus Fischer
Rechte Umsturzpläne

Milde für Kaisertreuen

Hamburg: Gericht verurteilt Anhänger der »Vereinten Patrioten« zu zwei Jahren Haft auf Bewährung. Gruppe wollte BRD durch Monarchie ersetzen. Von Kristian Stemmler, Hamburg
Bug

Ärger im Rechnernetz

Als Auslöser wird ein Fehler in einem Programmupdate der IT-Sicherheitsfirma Crowdstrike vermutet.
jW gegen BRD

Reaktionen auf das Urteil im jW-Prozess

Nach dem Urteil, wonach junge Welt im Verfassungsschutzbericht genannt werden darf, zeigten sich Politiker verschiedener Parteien und in- wie ausländische Medien besorgt über die Pressefreiheit. Von Nick Brauns
Berliner Landesbibliothek

»Fast keines der Gebäude ist dafür geplant worden«

Die Berliner Zentral- und Landesbibliothek wirbt nach der Havarie in einem Magazinraum für den Umzug in ein freiwerdendes Kaufhausobjekt. Ein Gespräch mit Jonas Fansa, Betriebsdirektor und stellvertretender Vorstand. Interview: Marc Bebenroth
jW gegen BRD

Ein Angriff auf die Pressefreiheit

Nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts Berlin zur Zulässigkeit der Nennung der jungen Welt im Verfassungsschutzbericht rufen Redaktion, Verlag und Genossenschaft zur materiellen Stärkung der Zeitung auf. Von Nick Brauns
Abschieben in den Iran

»Sie würden wahrscheinlich inhaftiert werden«

Zwei Kurdinnen drohte die Abschiebung über die Türkei in den Iran. Unterstützer konnten dies verhindern. Ein Gespräch mit Jelena Bellmer, die bei Pro Asyl für Rechtspolitik und in der Einzelfallberatung tätig ist. Interview: Gitta Düperthal
jW gegen BRD

Anschlag auf die Pressefreiheit

Trotz Niederlage vor dem Verwaltungsgericht: junge Welt wehrt sich weiter gegen die geheimdienstliche Bekämpfung der Zeitung. Von Nick Brauns
Nahostkonflikt

Ziel Tel Aviv

Eine mit Sprengstoff beladene Drohne der jemenitischen Ansarollah trifft das Zentrum Tel Avivs. Gleichentags erklärt der Internationale Gerichtshof die Besetzung palästinensischer Gebiete für völkerrechtswidrig. Von Wiebke Diehl
Konflikt in Osteuropa

Kiew beklagt Alleingänge

Der ukrainische Präsident Selenskij droht Ungarn und Slowakei wegen deren Friedensinitiative. Unterdessen fanden auch russisch-US-amerikanische Geheimsondierungen auf Expertenebene statt.
Von Reinhard Lauterbach
Brief aus Jerusalem

Die Tragödie der Kinder

Durch den Krieg wurden mehrere Neugeborene im Makased-Krankenhaus in Jerusalem von ihren Müttern in Gaza getrennt. Vierter Teil der Reihe »Brief aus Jerusalem« von Helga Baumgarten. Von Helga Baumgarten, Jerusalem
Kabinettstück in Paris

Die Verlierer gewinnen

AboDer Mitte-rechts-Block behält seinen Vorsitz im französischen Parlament. Macrons Premier Attal regiert nach Rücktritt geschäftsführend weiter. Von Hansgeorg Hermann
Attentat auf Trump

Mehr Fragen als Antworten

AboNach den Schüssen bei einer Wahlkampfkundgebung auf den nun offiziellen Präsidentschaftskandidaten der Republikaner gerät der Secret Service zunehmend unter Druck. Derweil florieren Verschwörungserzählungen. Von Alex Favalli
Pressefreiheit

Worauf es jetzt ankommt

Tageszeitung junge Welt wird sich nicht mit Geheimdienstbeobachtung abfinden. Helfen Sie uns dabei!
Von Verlag, Redaktion und Genossenschaft der Tageszeitung junge Welt
Südkoreas Nuklearindustrie

Korrupte Kraftwerksbranche

Südkorea erhält den Zuschlag für den Bau neuer Atomkraftwerke in Tschechien. Korruption und fehlende Sicherheitszertifikate in Vergangenheit spielen keine Rolle.
Von Martin Weiser, Seongnam
Verbraucherschutz ist Arbeitsschutz

Armani und Dior aufgeflogen

AboKartellamt in Italien ermittelt gegen Modegiganten wegen falscher Angaben zu Produktionsbedingungen. Beauftragten Subunternehmen wird systemmatische Misshandlung der Beschäftigten vorgeworfen. Von Alex Favalli
20. Juli 1944

Verschwörung gegen Hitler

AboVor 80 Jahren versuchten Militärs im Verbund mit dem zivilen Widerstand den Reichskanzler zu stürzen. Schlaglichter auf den 20. Juli.
Von Jürgen Leskien
Geschichte der Arbeiterbewegung

Heran an die Massen

Das Aushängeschild der Kommunistischen Partei. Vor 100 Jahren wurde der Rotfrontkämpferbund gegründet. Von Michael Henkes
Verfassungsschutz

Behörde abschalten

Erfahrungen mit dem bundesdeutschen Inlandsgeheimdienst, seinem unkontrollierbaren V-Leute-System und seiner Skandalgeschichte (Teil 2 und Schluss). Von Rolf Gössner
Literatur

In Worten träumen

Wieso nicht die Bibel schreiben? Der Schriftsteller Oswald Egger erhält für seine experimentelle Poesie den Büchnerpreis.
Von Enno Stahl
Kunst

Hochkultur und Stagnation

Das Nationalmusum in Kraków zeigt die »Kunst Georgiens« mit atemberaubenden Exponaten aus der Antike und Leerstellen bei der Moderne. Von Reinhard Lauterbach
Literatur

Laut und deutlich! Der Mozartbub soll ein Gedicht aufsagen

AboAus meiner Zwergensicht war Paulus Manker ein hochgewachsener, saulässiger Typ. Er arbeitete viel mit mir, geduldig versuchte er mir beizubringen, wie man auf einer Bühne vor siebenhundert Plätzen spricht. Von Pierre Deason-Tomory
Gewaltkultur

Sie sind so

»It’s not who we are as a nation«, sagte Präsident Biden nach dem Attentat auf Trump in Butler (Pennsylvania). Sei Vorgänger Obama hatte die Formel nach Massenschießereien mehrfach verwendet. Wir sind doch nicht so? Von Robert Cohen, New York

Nachschlag: Altes Handwerk

Wer weiß noch, wie ein Bauernofen zum Brotbacken gebaut wird? Auf Youtube findet sich eine ganze Schatzgrube an Filmen, die altes, beinahe ausgestorbenes Handwerk zeigt.
Programmtips

Vorschlag

AboDamit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht.
Faschismus

Der SS-Putsch

Bereits 1934 wollte Hitler in Österreich einmarschieren. Mussolini verhinderte das
Von Gerhard Feldbauer

FDP-Politik im Visier

Der Aufruferkreis von »Wir schlagen Alarm« mobilisiert für Sonnabend, 12 Uhr, zum Protest vor die FDP-Bundeszentrale in Berlin-Mitte – Motto: »Sparen wir uns die FDP – Streikrecht verteidigen – Sozialabbau stoppen.«

Aus Leserbriefen an die Redaktion

In Russland wie in der Ukraine ist sich die arbeitende Klasse ihrer Rolle nicht bewusst. Sie ist nicht politisch organisiert in einem Grade, dass sie auch als friedensschaffende Kraft wirksam werden könnte.
Profiboxen

»Alles an meinem Kampfstil ist unorthodox«

Er war Model, und er boxt. Das aber erst seit einigen Jahren. Der Berliner Halbschwergewichtler Mohamad Mardenli will weiter nach oben, viel weiter, Profiweltmeister werden. Einige Etappen hat er schon absolviert …
Interview: Oliver Rast

Ewige Naturbedingung

AboKarl Marx im »Kapital«: Der Arbeitsprozess ist zweckmäßige Tätigkeit zur Herstellung von Gebrauchswerten und allen Gesellschaftsformen gemeinsam.

Die Fähigkeitslücke des Boris Pistorius

Pistorius bringt Kaliningrad als Ziel neuer Waffen ins Spiel. Moskau signalisiert: Achtung, das berührt existentielle Interessen. Im Kopf des deutschen Ministers besteht eine Fähigkeitslücke, zu begreifen, was er macht.
Von Arnold Schölzel

Geschichte von unten

AboAuf dem »Bitterfelder Weg«: Begegnungen während zweier besonderer Vernissagen und die offene Frage des historischen Kulturpalastes.
Von Gerd Schumann

Schweineohren

Rossi steckt sich zwei Honigmelonen ins T-Shirt und spielt First Lady. Mit Kinderstimme zitiert sie Melania Trump, frühere und sehr wahrscheinlich zukünftige Präsidentengattin.
Von Maxi Wunder

Zu viel Zurückhaltung und Bescheidenheit schadet auch, macht auch unsichtbar.

Dagmar Busch, Abteilungsleiterin im Kanzleramt für die Koordinierung der Geheimdienste der BRD, am Freitag in Berlin zu Verteilungskämpfen um Haushaltsmittel des Bundes