Moskau und Kiew verhandeln in Abu Dhabi weiter im Stillen – die Ungewissheit über westliche Sicherheitsgarantien für die Ukraine bleibt. Nur die Einigung über den Austausch von je 157 Kriegsgefangenen wurde bekannt.
Auf Einladung der Tageszeitung Welt simulieren Personen aus Staat und Politik in Hamburg einen Angriff Russlands auf die NATO. Das »Wargame« sei »rein fiktiv, aber nicht aus der Luft gegriffen«.
Das linksliberale Lager hat vor der Wahl am Sonntag die Favoritenrolle inne. Der Übergangspremier Charnvirakul setzt dagegen auf nationalistische Rhetorik und will konservative Stimmen bündeln.
Am Mittwoch telefonierten Wladimir Putin und Donald Trump mit Xi Jinping. Die drei reden miteinander. Berlin und die Westeuropäer verweigern jedes Gespräch mit Moskau und heizen Krieg an. Sie werden zur größten Gefahr.
Während die braven Soldaten des Kiewer Freiheitsregimes an der Ostfront ganz Europa gegen die »weiß-blau-rote« Gefahr verteidigen, steht der russische Bär bereits mit einer Pranke in der EU, genauer: In Ungarn.
Ein weiteres Freihandelsabkommen will die EU – nach denjenigen mit dem Mercosur und mit Indien – nun auch mit Australien schließen. Der Grund ist inzwischen ein doppelter.
Die großen deutschen Medien kommentieren das Auslaufen des »New Start«-Vertrages zumeist nicht, einige, wie die Süddeutsche Zeitung, beginnen schon mal geistig mit dem Wettrüsten und raunen von deutschen Atomwaffen.
Iran: Über die Allianz von Klerus und Handelskapital, niedergeschlagene Massenproteste und imperialistische Einmischung. Ein Gespräch mit dem Politikwissenschaftler Mohssen Massarrat.
Von Jakob Reimann
Ohne Kommentar
Moroccan authorities/Handout via REUTERS
Sturzregen haben in Marokko seit Tagen ganze Landstriche unter Wasser gesetzt. In der Stadt Ksar-el-Kebir trat der Oued Loukos über die Ufer. 50.000 Einwohner, die Hälfte der Bevölkerung, mussten evakuiert werden. (2.2.2026)
Auf Einladung der Tageszeitung Welt simulieren Personen aus Staat und Politik in Hamburg einen Angriff Russlands auf die NATO. Das »Wargame« sei »rein fiktiv, aber nicht aus der Luft gegriffen«. Von Max Grigutsch
AboPlaymobil-Herstellung wird verlagert. Das bedeutet das Ende der Spielwarenherstellung im bayerischen Dietenhofen und das Ende der Playmobil-Produktion in Deutschland. Von Susanne Knütter
Initiative mobilisiert zum Protest gegen Datenkonzerne. Sie bedrohen Mensch, Umwelt und Demokratie, warnt Raphael Thelen, Sprecher von »Fairness jetzt«. Interview: Gitta Düperthal
AboNach Tod von Zugbegleiter Serkan C. fordert Berufsvereinigung Gewerkschaft der Polizei (GdP) Aufstockung der Bundespolizei im Bahnpolizeibereich. Bahngewerkschaften wollen hingegen Doppelbesetzung bei Zugkontrollen. Von Paul Neumann
Nach Veröffentlichung der überraschend guten Auftragszahlen lassen kapitalnahe Ökonomen die Sektkorken knallen. Ein skeptischer Blick zeigt jedoch, dass die »Trendwende« noch lange nicht gekommen ist. Von Luca von Ludwig
Am Donnerstag läuft der 2010 zwischen Russland und den USA geschlossene letzte Kontrollvertrag zur Reduzierung von Atomwaffen aus. Die »Weltuntergangsuhr« wurde auch deswegen auf 85 Sekunden vor Mitternacht gestellt. Von Arnold Schölzel
Außerdem: Das Haus Lateinamerikas (HOLA) in Teheran verurteilt die Absicht der USA, Kuba vollständig zu belagern und die Energieversorgung zu unterbrechen.
Ein Londoner Gericht hat fünf palästinasolidarische Demonstranten nach ihrem Eindringen in eine Niederlassung der israelischen Rüstungsfirma Elbit System bei Bristol freigesprochen.
Das linksliberale Lager hat vor der Wahl am Sonntag die Favoritenrolle inne. Der Übergangspremier Charnvirakul setzt dagegen auf nationalistische Rhetorik und will konservative Stimmen bündeln. Von Thomas Berger, Bangkok
AboTäglich verletzt Tel Aviv den »Waffenstillstand« in Gaza, am Mittwoch tötete das Militär 23 Menschen. Betroffene berichten außerdem von Gewalt und Demütigungen beim Grenzübertritt in Rafah. Von Jakob Reimann
AboDie Regierung übergeht den Zagreber Bürgermeister und lässt einen faschistischen Sänger beim Empfang der Handballnationalmannschaft auftreten – nur wenige Tage nach einer Konferenz mit EU-Spitzenpolitikern. Von Slavko Stilinović
AboBoliviens neoliberaler Präsident Rodrigo Paz kündigt an, dass der Staat in Zukunft 50 Prozent des Risikos ausländischer Investoren tragen soll – im Klartext: steuerfinanzierte Geschenke an das Kapital. Von Thorben Austen
Ein weiteres Freihandelsabkommen will die EU – nach denjenigen mit dem Mercosur und mit Indien – nun auch mit Australien schließen. Der Grund ist inzwischen ein doppelter. Von Jörg Kronauer
AboDer Umgang der beiden deutschen Teilstaatem mit den Konsequenzen aus der Schoah und dem Staat Israel könnte kaum unterschiedlicher sein. Eine große Rolle dabei spielten auch die Besatzungsmächte
AboMit ihrem Buch »Der 8. Oktober« will die Soziologin Eva Illouz mit der palästinasolidarischen Linken aufräumen. Sie erntet für ihre haltlosen Polemiken Applaus, sieht sich aber auch aktivistischen Angriffen ausgesetzt. Von Gerhard Hanloser
Schwarze Boxer waren in den USA stets eine Provokation für die rassistische Mehrheitsgesellschaft – und Vorbilder für den Kampf um Gleichberechtigung Von Ursula Trüper
AboEpsteins Insel und Open Claw haben auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun. Doch beide kann man als berufliche Qualifizierungsmaßnahmen betrachten: eine für Unmenschen und die andere für Un-Menschen, also Bots. Von Stefan Heidenreich
Die Reihe »Häuser der Kunst« holt uns raus aus der Enge der überteuerten Zweizimmerwohnung, hinein in die Idylle der Künstlerdomizile. Wohlfühlfernsehen auf gehobenem Niveau.
Die Washington Post entlässt Hunderte Angestellte, zahlreiche Auslandsbüros werden geschlossen. Die Verkaufszahlen sind rückläufig, doch hinter dem Schritt steht auch ein politischer Wandel.
Die großen deutschen Medien kommentieren das Auslaufen des »New Start«-Vertrages zumeist nicht, einige, wie die Süddeutsche Zeitung, beginnen schon mal geistig mit dem Wettrüsten und raunen von deutschen Atomwaffen.
Laut einer Untersuchung der Nachrichtenagentur Reuters wurde der Chatbot Grok zwar umprogrammiert, es ist aber immer noch möglich, ihn zur Herstellung pornographischer Inhalte zu benutzen.
Abo»Fat Business« beleuchtet aus eigener Perspektive der Aktivistin und Autorin Bobby Herrmann-Thurner sowie mit Hilfe zahlreicher Fakten die Mechanismen der Diskriminierung von Menschen mit mehr Gewicht. Von Mona Grosche
AboDie einzigen, die bezüglich der Ereignisse um das Spiel des 1. FC Magdeburg gegen Dynamo Dresden bisher sachlich argumentieren, sind die Vereine, die Fanhilfen und die Fanprojekte. Die Polizei dreht dagegen frei.
Außerdem: Die Deutschland-Vertretung der Demokratischen Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien weist auf die andauernde Belagerung der syrisch-kurdischen Stadt Kobani durch Milizen der syrischen Übergangsregierung hin.
Das Wort »Innovation« kam in der jüngsten Regierungserklärung des Kanzlers nicht vor, das ist angemessen – sie findet kaum statt. Die deutschsprachige Presse schildert dagegen laufend Innovationsbeispiele aus China.