Man mag finden, dass der reaktionäre Neoliberalismus der AfD noch weitaus unappetitlicher sein wird als der progressive der anderen. Die Maßnahmen gegen die AfD wirken indes wie die Verzweiflungstat von Ohnmächtigen.
Die saudische Bereitschaft, die US-Dominanz in Mittelost umstandslos zu akzeptieren, sinkt. Das riecht nach Konflikt in einer Region, in der die alte US-Vorherrschaft schwindet.
Eine Denkschrift des Ökonomen Moritz Schularick sieht eine 500 Milliarden Euro schwere militärische Einheit Europas vor. Einen Titel hat sie auch: Sparta 2.0.
Auf das außenpolitische Chaos des Westens trifft das Wort »Disruption« zu, mit dem »Revolution« ersetzt werden soll. Gemeint ist: Es gibt keine sinnvolle Regelung gesellschaftlicher Angelegenheiten. Noch ein Irrtum.
Die italienische Unicredit will die deutsche Commerzbank schlucken, und nach allem, was zu vernehmen ist, darf das Begehr als besonders feindlicher Übernahmeversuch gelten.
Marco Rubio weist die Verantwortung der Regierung in Washington für die dramatische Versorgungslage auf der Insel von sich und denunziert das Wirtschaftsmodell »inkompetenter Kommunisten«.
Der behaupteten Rettung in der Ostsee folgt das behauptete Fortleben im Ozean. Beides korrespondiert der behaupteten Wirklichkeit, die man Social-Media-Sphäre nennt.
Ein Jahr nach der Auflösung der PKK haben zwar die Angriffe der Armee auf Guerillastellungen aufgehört, doch politisch sind kaum Fortschritte zu verzeichnen. Die Türkei spielt im Friedensprozess auf Zeit.
Das Klügste, was Russland tun kann, wäre wohl, Selenskijs Vorschlag einer Feuerpause unausgesprochen zu folgen und einmal ein paar Tage lang keine Raketen und Drohnen auf die Ukraine zu feuern.
Vor 25 Jahren hatte die Deutsche Post den Paketdienst DHL adoptiert. Nun wird sie von der Adoptivtochter geschluckt. Der Name verschwindet im Nichts – wie all die nie angekommenen Pakete.
Die Europäische Politische Gemeinschaft ist immer nur ein dünner Notbehelf gewesen. Hinsichtlich der wirklichen politischen Bedeutung dieser Gipfeltreffen liegt Merz gar nicht so falsch
Seit Trump im Weißen Haus haust, weiß man diesseits des Teichs nicht mehr, wer noch Freund oder doch schon Feind ist: Deutsche Zeitungen und der US -Truppenabzug.
Der staatliche beziehungsweise suprastaatliche Eingriff zugunsten der hiesigen Stahlindustrie folgt anderen Motiven als dem Erhalt von Arbeitsplätzen. Es geht da um strategische Interessen von BRD und EU.
Gerüchteweise plant die grünrosarote Einheitspartei nach dem X-Austritt weitere Schritte zur Selbstbeschneidung ihrer Reichweite. So sollen ihre Mitglieder Kneipen meiden, in denen sie auf Andersdenkende treffen könnten.