Am Vorwand wird schon eine Weile gebastelt, ein weiterer »Drohnenvorfall« bietet sich eskalativ gegen Russland an. Zur Not muss die Rechtslage ignoriert werden, denn die Scharfmacher in Berlin wollen auf die Option der Piraterie nicht verzichten.
Am 1. September 2026 erinnern nur einige regionale Zeitungen an den Weltfriedenstag, der in der Sowjetischen Besatzungszone vor 80 Jahren zum ersten Mal begangen wurde. In der Taz erinnert Christoph Butterwegge daran, dass das erste Aufrüstungsopfer die Kindergrundsicherung war.
Zwar recht langsam, aber kontinuierlich entsteht mit der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit eine weite Teile Asiens umfassende Struktur, die trotz Spannungen zwischen Mitgliedern einen friedlichen Ausgleich organisiert.
In Frankreich wurde die Ausweitung des Handyverbots auf die Oberstufe umgesetzt. Der Verfassungsrat hatte einen »unverhältnismäßigen Eingriff« in die Kommunikationsfreiheit der jungen Menschen konstatiert und Nachschärfen gefordert.
Der Aufruf des DGB zum Antikriegstag 2026 enthält zwei wichtige Forderungen: keine US‑Mittelstreckenwaffen in Deutschland, keine Wehrpflicht. Ansonsten folgt der Aufruf aber der NATO-Propaganda und folgt deren Demagogie, USA, Russland und China seien gleichermaßen schuld an Krieg
Wer in der EU hinter dem Kurs der EU steht, bedauert, dass das Völkchen auf Island sich diesem nicht anschließen will. Das Referendum über Beitrittsgespräche ergab, dass die Bevölkerung sich keine stärkere Anbindung an die EU wünscht.
Mit dem Vorwurf des »Judenhasses« konfrontiert, geht die Berliner Spitzenkandidatin der Linkspartei, Elif Eralp, auf Distanz zu Neuköllner Genossen. Wird so eine Linke standhaft bleiben, wenn es um die Enteignung der Immobilienkonzerne geht?
50 Jahre Junge/junge Welt, wie hält frau das aus? Zwischen den Anfängen 1976 und der jW heute liegt das unglaubliche Pensum von 15.000 jW-Ausgaben. Ein Versuch, danke zu sagen.
Die Bundesregierung lässt sich von Zweifeln jedenfalls nicht verunsichern und plant wegen des Drohnenzwischenfalls am Leipziger Flughafen trotz dürftiger Beweislage neue Russland-Sanktionen.
Auf die vergangene Woche zurückblickend hat sich bei so einigen Kommentatoren der regierungsnahen Presse offenbar eine gewisse Genervtheit eingestellt. Man spürt praktisch das Desinteresse für innenpolitische Details, mit dem Äußerungen aus der Bundesregierung aufgenommen werden.
Der Unmut seines Wahlvolks interessiert den Blackrock-Kanzler nicht. Für den Fall, dass die Proteste zunehmen oder sich gar zu handfestem Aufruhr auswachsen, steht ja der Geheimdienstapparat bereit, der aktuell kräftig aufgerüstet wird.
»Wir müssen Millionen und Abermillionen Menschen abschieben«, hatte der Blogger Milo Yiannopoulos im US-Wahlkampf gefordert. Jetzt traf es ihn: Der Trump-Unterstützer wurde in seine Heimat Großbritannien abgeschoben.
Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Leipzig gegen den Schriftsteller und Journalisten Ken Merten, das ihm wegen seiner Mitgliedschaft in DKP und SDAJ »Unzuverlässigkeit« bescheinigt, ist ein Terrorurteil. Es beruht nicht auf konkreten Vorwürfen, sondern wurde abgeschrieben.
Am Sonnabend sind die wahlberechtigten Isländerinnen und Isländer gehalten, in einem Referendum darüber abzustimmen, ob ihre Regierung Beitrittsverhandlungen mit der EU aufnehmen soll. Die EU-Presse würde sich freuen.
Während in der Türkei eine bedingte Amnestie für PKK-Mitglieder beschlossen wurde, hat die Bundesanwaltschaft gegen den bekannten Repräsentanten der kurdischen Community in Europa, Yüksel Koç, Terrorismus-Anklage erhoben
»Kontakt mit Bürgern vor Kameras« – das ist bei diesem Bundeskanzler immer eine Hochrisikooperation, die schneller eskalieren kann als das Aufeinandertreffen verfeindeter Ultragruppen in einem Regionalexpress.