Ein Gespräch mit Sprachwissenschaftlerin und Medienpädagogin Sabine Schiffer über politische Sprache, Propaganda und mediale Kriegsvorbereitung. Als Professorin forscht und unterrichtet sie in Frankfurt am Main auch zum Verhältnis von PR und Journalismus.
Ein falsches Schielen auf das Publicum hat daher längst eingesetzt, man trifft sich über gut oder schlecht motivierten Figuren. Man glaubt, seinen Leser zu kennen. Dabei sieht man zuvörderst seinen eigenen schwankenden Glauben.
Das deutsche Monopolkapital setzte ab August 1923 auf den Sturz der Regierung Stresemann und deren Ablösung durch eine »nationale« Diktatur. Hugo Stinnes hatte das Konzept dafür schon 1922 entworfen und sagte daher den Ludendorff-Hitler-Putsch vom November 1923 exakt voraus.
Was die Kriege des Westens angeht, zieht sich, so scheint es, eine Unterströmung der Verunsicherung selbst durch die kriegstüchtige Schreiberzunft. Nachlesen lässt sich das z. B. in der aktuellen Ausgabe des Spiegel.
Weltweit wurde am Donnerstag der 100. Geburtstag Fidel Castros begangen – auch in Berlin, in der jW-Maigalerie. Weit mehr als 100 Gäste drängten sich zur Eröffnung der Fotoausstellung »¡Hasta Siempre, Fidel!«. Sie ist bis zum 2. Oktober zu besichtigen
Im folgenden Rezept übernimmt der Korn die Funktion eines bittersüßen Aromenkleisters. Als Vermittler zwischen Tomate, Zwiebel, Sahne und Chilischote. Genau wie das Lorbeerblatt ganze Eintöpfe zusammenleimt.
Die Parlamentsabgeordnete Jahiren Noriega von der ecuadorianischen Oppositionspartei Revolución Ciudadana spricht über Spardiktate, Trump-Kuschelei, Gewalt und Autoritarismus unter der Noboa-Regierung.
Andreas Maier hat mindestens eines als Kind von Goscinny gelernt: Lakonie. Mit einem Kind spricht niemand lakonisch. Am 14. August wäre der Comicautor René Goscinny 100 Jahre alt geworden. Eine Würdigung.
Im dritten Teil seiner Reise nach China auf der Suche nach dem Sozialismus stößt der Autor mit seinen Scheinen und Münzen auf wenig Gegenliebe. Die Digitalisierung und der dafür notwendige infrastrukturelle Ausbau sind weit fortgeschritten.
Reinhard Opitz über die Staatstreichpläne aller Fraktionen des deutschen Monopolkapitals gegen die Weimarer Republik nach 1918 und die Suche nach einem neuen Führer, einem massenwirksamen Volksdemagogen, nach dem Scheitern des Kapp-Putsches 1920.
Am Montag meldet das Handelsblatt, Deutschland habe »keine KI-Kompetenz«. Am Mittwoch berichtet die FAZ von Konsequenzen: Das chinesische KI-Modell von Moonshot AI soll vor allem hierzulande verkauft werden. Der Spiegel bemüht Marx, um wieder einmal den Untergang anzukündigen.
Unser Planet ist außer Kontrolle, und der Schäffer lacht saudumm. Kommt von der Donau, und die Donau ist so trocken, dass die Rumänen für die sichere und saubere Atomenergie einen Felsen im Fluss haben sprengen müssen, damit kein Fukushima passiert.