Der Paritätische Gesamtverband stellt eine neue Studie vor: Alltägliches ist für Menschen im Bürgergeldbezug oft kaum erschwinglich. Die Regierung hält dennoch stramm ihren Kahlschlagkurs.
Handverlesene Termine für ein gelungenes Wochenende oder einen rosigeren Ausblick auf die kommende Woche. Dieses Mal: Theater, Flashmob und zwei Lesungen.
Ob ihr geplantes Treffen zu einem Durchbruch in Richtung Beendigung des Ukraine-Kriegs führen wird, ist völlig offen. In einem aber sind sich Trump und Putin einig: dem Interesse, die EU alt aussehen zu lassen.
Die Bundesgesundheitsministerin Nina Warken verspricht für das kommende Jahr einen stabilen Zusatzbeitrag für gesetzlich Versicherte. Eine Prognose, die Branchenkenner vielfach anzweifeln. Zurecht, findet der Autor.
Der sogenannte Friedensplan von Donald Trump für den Gazastreifen steht trotz seiner pompösen Vorstellung auf wackligen Füßen. Vor der Knesset träumt sich der US-Präsident den Nahen Osten schön.
Teheran weist Spekulationen zu der Entscheidung zurück und bringt nationale Interessen als Erklärung vor. Israel nahm ebenfalls nicht teil, angeblich wegen eines jüdischen Feiertages.
Die RAF setzte in den 1980er Jahren in Reaktion auf die Niederlage im »Deutschen Herbst« fälschlicherweise auf die militärische Konfrontation mit dem Staat. Über Attentatspolitik und nicht aufzulösende Widersprüche.
Angehörige der NSU-Mordopfer haben am Freitag in Berlin gegen die Aufnahme der dafür verurteilten Beate Zschäpe in das Aussteigerprogramm »Exit« protestiert und eine Petition an den Bundestag übergeben.
Der CDU-Vorsitzende und Bundeskanzler wird von SPD und Grünen aufgefordert, sich für Bemerkung zu Migration in kommunalen Stadtbildern zu entschuldigen. Linke spricht von Rassismus. Berlins Bürgermeister auf Distanz.
Sigrid de Vries, Generaldirektorin des Lobbyverbandes ACEA, forderte am Freitag: »Wir brauchen wirklich schnelle und pragmatische Lösungen von allen beteiligten Ländern«. Es klang ein wenig hilflos.
Von Israel entführte Aktivisten der Gazaflottille mit deutscher Staatsbürgerschaft erhielten keine Unterstützung der BRD. Ein Gespräch mit Louna Sbou, die bei der »Global Sumud Flotilla« mitgesegelt ist.
Bei seinem Antrittsbesuch in der Türkei lobt Außenminister Wadephul die wichtige Rolle des Landes für die NATO und nimmt Ankara in die Pflicht gegen Moskau und die Hamas.
Für die Palästinenser ist keineswegs der Frieden in greifbare Nähe gerückt, wie Helga Baumgarten in ihrer jüngsten Kolumne schreibt. Im Gegenteil geht die Gewalt der israelischen Besatzer weiter.
Aufzeichnungen über die entscheidende Kabinettssitzung Anfang Dezember beweisen, dass die abgesetzte Regierung sehr wohl kollektiv einen Umsturz durchführen wollte.
Die französischen Sozialdemokraten haben sich selbst überschätzt und damit Macrons Premier im Sattel gehalten. Für ihren »Verrat« bekommen sie nun die Quittung.
Belgien: Landesweiter Streik und Großdemonstration in der Hauptstadt gegen Austeritätspolitik der Regierung. Ein Gespräch mit Peter Mertens, Generalsekretär der Partei der Arbeit Belgiens (PVDA/PTB).
Stimmen werden lauter, die vor einer »Überbewertung« der Unternehmen, die sich mit künstlicher Intelligenz befassen, an der Börse warnen. Der Dotcom-Wahn lässt grüßen.
Der umtriebige Kurator, Autor und Herausgeber Jens Pepper organisierte für das Zentrum für aktuelle Kunst in der Zitadelle Spandau eine Retrospektive der Fotografin Vera Mercer.
Der Wolf ist wieder zurück, auch in den Niederlanden. Das ist eine gute Nachricht, denn die faszinierenden Tiere leisten einen wichtigen Beitrag für die Erholung des Ökosystems Wald.
Außerdem: Die EU-Abgeordnete Özlem Alev Demirel, kritisierte am Freitag die Trilogverhandlungen über das Europäische Verteidigungsindustrieprogramm (EDIP).
Kapitalismus ist nicht die bessere Gesellschaftsordnung, er ist nur die attraktivere! Wem es egal ist, was Kapitalisten im Rest der Welt anrichten, der lebt dann eben so resigniert und abgestumpft vor sich hin.
Eine Sondergerichtsbarkeit für Frieden in Kolumbien soll Verbrechen aus der Zeit des Bürgerkriegs aufarbeiten. Das wird durch neue Gewalttaten erschwert. Ein Gespräch mit dem Richter Raúl Eduardo Sánchez Sánchez.
Rosa Luxemburg: Das klassische Beispiel der Erschließung einer unterlegenen Gesellschaft fürs Kapital ist die moderne Geschichte Chinas, durch die sich im 19. Jahrhundert die Kriege der Europäer ziehen.
Wenn es um ein Frischauf gegen Russland geht, kann Marie-Agnes Strack-Zimmermann nicht abseits stehen. Trump habe »Angst vor der eigenen Courage«, psychologisiert die Eiserne Lady der FDP im Deutschlandfunk.
»Unterwäsche gibt’s im Souterrain«, sagt die Kassiererin. »Nein, mit Schlitz.« – »Haben wir auch«. Sie zwinkert Udo zu. »Nicht doch, ich meine dieses, wie heißt das noch mal, Rossi?«