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Gegründet 1947 Montag, 30. März 2026, Nr. 75
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Klassiker

  • Sinnbild des imperialistischen Krieges: Französischer Schützengr...
    28.03.2026

    Das Gegebene analysieren

    Lenin kritisierte 1916 in seinem Artikel »Über die Junius-Broschüre« die Auffassung der Gruppe Internationale, im Zeitalter des Imperialismus könne es nur imperialistische, keine nationalen Befreiungskriege mehr geben.
  • Kein Ultraimperialismus, sondern auch untereinander konkurrieren...
    21.03.2026

    Imperialismus und Kampf um Persien

    Lenin 1916 in »Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus«: Bündnisse zwischen imperialistischen Staaten bereiten Kriege vor und erwachsen aus ihnen. Sie sind »Atempausen« zwischen Kriegen.
  • Imperialistische Betreuung. Russische Truppen in Iran 1911, eing...
    14.03.2026

    Unglückliches Persien

    Rosa Luxemburg sprach 1912 in Bremen über die Entwicklung des Kapitalismus, dessen »Katastrophenpraxis« und das »unglückliche Persien« als Beispiel für imperialistische Expansion.
  • Karl Kautsky (1854-1938) prägte als marxistischer Theoretiker un...
    07.03.2026

    Krieg? Zunehmende »Demokratie«!

    Rosa Luxemburg kommentierte 1915 Karl Kautskys Versuch, Imperialismus für nicht existent zu erklären. Nach seiner Ansicht, war Krieg nur eine falsche Methode des Kapitalismus, der in Wirklichkeit Demokratie bringe.
  • Wo Militarismus zum Totengräber des kulturellen Fortschritts wir...
    28.02.2026

    Bankrotteurwirtschaft

    Karl Liebknecht in »Militarismus und Antimilitarismus« 1907: Kapitalistischer Militarismus wälzt seine Kosten ab. Er lässt die unterdrückten und ausgebeuteten Klassen ihre Ketten selbst schmieden und bezahlen.
  • Zur Schlachtbank fürs Vaterland. Aus einer Grafik von George Gro...
    21.02.2026

    Drillen, hochnehmen, schleifen

    Karl Liebknecht 1907 in »Militarismus und Antimilitarismus«: Soldatenmisshandlungen sind unentbehrliche Hilfsmittel des kapitalistischen Militarismus – drillen, hochnehmen, schleifen.
  • Militarismus ist selbstredend auch eine Angelegenheit der Werbei...
    14.02.2026

    Umklammerung der Gesellschaft

    Karl Liebknecht 1907: Ein wichtiges Instrument besitzt der Militarismus in seiner Eigenschaft als Konsument und als Produzent sowie in der Beeinflussung großer staatlicher Wirtschaftsbetriebe von strategischer Bedeutung.
  • »Als ›Hofhund des Kapitals‹ braucht der Soldat keine Selbständig...
    07.02.2026

    Selbstmörderqualifikation

    Karl Liebknecht untersuchte 1907 in »Militarismus und Antimilitarismus« die Methoden der Armee zur Beseitigung des Klassenbewusstseins von Wehrpflichtigen: Geistiges Zuckerbrot und disziplinarische Peitsche.
  • Seelenfängerei fürs Schlachthaus. Rekrutierungsplakat für das »S...
    31.01.2026

    Ködern oder zwingen

    Karl Liebknecht 1907: Militarismus im kapitalistischen Staat muss die Armee technisch möglichst modern gestalten und sie zugleich mit Ungeist ausstatten. Das bringt ihn in eine Zwickmühle: Fachleute oder Kadavergehorsam.
  • Material des preußischen Militarismus. Wehrpflichtige ziehen in ...
    24.01.2026

    Hofhunde des Kapitals

    Vor 120 Jahren veröffentlichte Karl Liebknecht einen Text gegen Wehrpflicht und Militarismus: »Rekrutenabschied«. Seine These: Die jungen Soldaten sollen zu »Hofhunden des Kapitals« degradiert werden.
  • In den Schützengräben des Ersten Weltkriegs. Französische Soldat...
    17.01.2026

    Im Dienste des teuren Vaterlandes

    Vor 120 Jahren veröffentlichte Karl Liebknecht einen klassisch gewordenen Text gegen Wehrpflicht und Militarismus: »Rekrutenabschied«. Im Prozess gegen Liebknecht 1907 vor dem Reichsgericht war er »Belastungsmaterial«.
    Von Karl Liebknecht
  • Die Expansion des Kapitals war zugleich die Expansion der Verele...
    03.01.2026

    Das Hirnverbrannte dieser Verhältnisse

    Rosa Luxemburg in ihrer »Einführung in die Nationalökonomie«: Welthandel und Kolonialeroberungen dehnen die Herrschaft des Kapitals aus und schaffen zugleich global Verelendung und Unsicherheit der Existenz.
  • Erstmals in der Geschichte der Menschheit sind im Kapitalismus U...
    27.12.2025

    Attentat aufs Allerheiligste

    Rosa Luxemburg in ihrer »Einführung in die Nationalökonomie«: Die Forderung nach höherem Anteil der Arbeiterklasse am gesamtgesellschaftlichen Reichtum ist revolutionär. Sie stellt den Kapitalismus in Frage.
  • Vati gehört mir. Der Kampf um den Arbeitstag ist einer um die ­M...
    20.12.2025

    Jagd- und Schonzeiten für die Arbeitskraft

    Rosa Luxemburg in »Einführung in die Nationalökonomie«: Das Kapital hat zwei Wege, um den Mehrwert zu vergrößern – Verlängerung der Arbeitszeit oder Kürzung der Löhne. Über beides wird im Kampf entschieden.
  • Arbeiter ernten Bananen auf einer Plantage in Costa Rica (frühes...
    13.12.2025

    Sich die Bananen schmecken lassen

    Rosa Luxemburg: Günstige Naturbedingungen ermöglichen hohe Produktivität, aber nicht unbedingt Ausbeutung. Dafür bedarf es historisch entwickelter Verhältnisse.
    Von Rosa Luxemburg
  • Auch Arbeitskraft, aber keine Mehrwert schaffende: Kadetten auf ...
    06.12.2025

    Die angenehme Eigenschaft der Ware Arbeitskraft

    Rosa Luxemburg in »Einführung in die Nationalökonomie«: Unter allen Waren gibt es eine ganz besondere – die menschliche Arbeitskraft. Ihre angenehme Eigenschaft: Ihr Gebrauch erbringt mehr, als sie kostet.
  • Geld, das »einzige Verständigungsmittel zwischen den isolierten ...
    29.11.2025

    Taubstumm und blind

    Rosa Luxemburg in ihrer »Einführung in die Nationalökonomie«: Abschaffung des Geldes führt nicht zum Sozialismus, sondern hat verheerende Folgen und ist reine Utopie.
  • Die kapitalistische Produktionsweise macht tendenziell alles zur...
    22.11.2025

    Treiben Tiere Handel?

    Als die Warenwirtschaft die herrschende Form der Produktion in Europa wurde, fing die Nationalökonomie an, die Frage zu untersuchen, worauf diese Wirtschaft, das heißt der allgemeine Austausch, beruht.
  • Rüstungsproduktion auf Hochtouren: Geschützbohrwerk in einer sta...
    15.11.2025

    Unfähig, Weltform zu werden

    Rosa Luxemburg 1913: Der Kapitalismus ist die erste Produktionsweise, die sich auf der ganzen Erde ausbreitet. Die Bedürfnisse der Menschheit kann er aber nicht befriedigen. Er ist ein lebendiger historischer Widerspruch
  • Eisenbahn als Waffe: Britische Truppen mit gepanzertem Zug bei d...
    08.11.2025

    Schauplatz Weltbühne

    In ihrer »Akkumulation des Kapitals« zeigte Rosa Luxemburg 1913: »Friedlicher« Freihandel war stets eine kapitalistische Illusion. International bedarf das Kapital Gewalt, Betrug und Krieg. Das ist »auswärtige« Politik