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  • 18.07.2026
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    Heuschreckenjuli, Gewitterjuli, Tagtraum Moos & Akazienjuli, Suff & Gebrauchtwagenjuli, im Süden ziehen die Tiere zu den Wasserstellen im Juli, wo die Alligatoren warten, Insekten schwirren über Juliwiesen.
    Von Kai Pohl
  • 11.07.2026
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    Rattelschneck
    WER, als ich schrie, hörte mich denn aus der Freunde / Kreis? Gut, da war Mark und auch Enzo, / und zu dritt schrien wir weinend: und ich spürte des Fußballs / stärkeres Dasein. Doch das Schöne war nichts / als des Schrecklichen Anfang, wie es kam von Maradona.
    Von Stefan Gärtner
  • 04.07.2026
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    Jetzt sind die ganzen Fanartikel Müll / Das Nationalgefühl zeigt sich betreten / Wir dachten doch, wir wären über jeden / Zweifel erhaben. Nun ist alles still // Zu viele Superstars im Kollektiv / Standen sich gegenseitig auf den Füßen (…)
    Von Andreas Paul
  • 27.06.2026
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    So als wär in seinem Leben / Etwas, vieles, schiefgelaufen, / Möchte täglich, heut, grad eben, / Er sich etwas, vieles, kaufen, / Leeres, unbestimmtes Wollen, / Nein, ein Müssen muss es sein.
    Von Thomas Gsella
  • 20.06.2026
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    Man hört es ständig, und je / öfter man es hört, desto unaufhaltsamer / kriecht die Wut in einem hoch. // Haben das die Menschen / 1939 nicht auch gesagt? Und 1914 / und vor all den anderen / sinnlosen Kriegen davor?
    Von Florian Günther
  • 13.06.2026
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    Rattelschneck
    Ganz ohne Dach, mit seinem Schatten dreht / schon eine ganze Weile wer durchs Land, / der nicht mehr, wie man sagt, ins Leben fand, / und darum, hieß es einst, auf Trebe geht.
    Von Stefan Gärtner
  • 06.06.2026
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    Nimm Reißaus, Soldat! Dein Gegner / Kennt das kleine Einmaleins: / Rettest du dein eignes Leben, / Rettest du auch seins. // Wirf ins Korn die Flinte, kehre / Heim zu deiner jungen Braut (…)
    Von Marco Tschirpke
  • 30.05.2026
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    Die AfD des Ostens droht, / Geldhähne abzukneifen, / Wo sie aufs Herz- und Hirnverbot / Der Rechtsextremen pfeifen. // So haut sie laut aufs Bauhaus drauf, / Weilʼs auch die Nazis taten.
    Von Thomas Gsella
  • 23.05.2026
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    Sie schreibt / mir nie / besonders lange / Sachen. // Hin und wieder / eine kurze / SMS, mehr / ist nicht / drin.
    Von Florian Günther
  • 16.05.2026
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    Ja, ich weiß, es fällt nicht immer leicht. / Und dann steigt die Mühe, die es kostet, / Wie ein Preis, wenn er dem Wucher weicht. / Junges Eisen glänzt und altes rostet.
    Von Thomas Gsella
  • 09.05.2026
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    Rattelschneck
    Alles ist vorübergehend, / Leben ist das, was es war, / jeden Tag aufs Ende sehend, / weiß ich: Es wird wunderbar.
    Von Stefan Gärtner
  • 02.05.2026
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    Die Marketenderin jedoch zu küssen / Ist nicht erlaubt. Bezahlt wird Brot und Trank / Vom fetten Sold; man schuldet keinen Dank / An die da oben, die es wissen müssen.
    Von Andreas Paul
  • 25.04.2026
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    Damals, Mama, als das Wetter / Überhaupt nicht wichtig war, / Weil’s mal blöder und mal netter / Aber immer richtig war.
    Von Thomas Gsella
  • 18.04.2026
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    Abo Wolken verteilen sich über den Nachmittag / es ist April und die Zugtiere kommen zurück / in den Farben der Saison / die Schwänze / die Pariser / Mode.
    Von Kai Pohl
  • 11.04.2026
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    Rattelschneck
    Abo Wie sauer schmeckt um sechs das Brot der Frühe; / halb sieben steht das Frühstück auf dem Tisch. / Um acht, das Haus ist leer, der Lohn der Mühe: / Noch einmal Schlaf. Dann ist der Dichter »frisch«.
    Von Stefan Gärtner
  • 04.04.2026
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    Abo Gute Nacht sagen / Die Augen schließen / Frieden.
    Von Ingolf Brökel
  • 01.04.2026
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    Abo Die Modetrends von Erkelenz / Strahl’n bis Paris und Cannes: / Man ist so frei und zieht derlei / Dort nie und nimmer an.
    Von Marco Tschirpke
  • 28.03.2026
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    Abo Ich höre nicht, ich bin nicht gern / Im Hier und dort schon gar nicht, / Ich lese nicht, ich schau nicht fern, / Ich bin nicht und ich war nicht / Bereit genug, ein schwarzer Schreck (…)
    Von Thomas Gsella
  • 21.03.2026
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    Abo Ihr wisst ja, was / Lucia Joyce sagte, / als ihr Vater / beerdigt wurde: // Da liegt er ganz zugedeckt / in der Erde und hört / zu, was alle sagen.
    Von Florian Günther
  • 14.03.2026
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    Abo berlin die üppige geisterstadt / vorn rattern knarren ins offene messer / hinten schießt staatsfreund ins feindliche grün / ein quergebäude hat sich abgesetzt / holunder hausen ungebeten nahe ostbahnhof.
    Von Kai Pohl