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  • 25.04.2026
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    Damals, Mama, als das Wetter / Überhaupt nicht wichtig war, / Weil’s mal blöder und mal netter / Aber immer richtig war.
    Von Thomas Gsella
  • 18.04.2026
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    Wolken verteilen sich über den Nachmittag / es ist April und die Zugtiere kommen zurück / in den Farben der Saison / die Schwänze / die Pariser / Mode.
    Von Kai Pohl
  • 11.04.2026
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    Rattelschneck
    Wie sauer schmeckt um sechs das Brot der Frühe; / halb sieben steht das Frühstück auf dem Tisch. / Um acht, das Haus ist leer, der Lohn der Mühe: / Noch einmal Schlaf. Dann ist der Dichter »frisch«.
    Von Stefan Gärtner
  • 04.04.2026
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    Gute Nacht sagen / Die Augen schließen / Frieden.
    Von Ingolf Brökel
  • 01.04.2026
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    Die Modetrends von Erkelenz / Strahl’n bis Paris und Cannes: / Man ist so frei und zieht derlei / Dort nie und nimmer an.
    Von Marco Tschirpke
  • 28.03.2026
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    Ich höre nicht, ich bin nicht gern / Im Hier und dort schon gar nicht, / Ich lese nicht, ich schau nicht fern, / Ich bin nicht und ich war nicht / Bereit genug, ein schwarzer Schreck (…)
    Von Thomas Gsella
  • 21.03.2026
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    Ihr wisst ja, was / Lucia Joyce sagte, / als ihr Vater / beerdigt wurde: // Da liegt er ganz zugedeckt / in der Erde und hört / zu, was alle sagen.
    Von Florian Günther
  • 14.03.2026
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    berlin die üppige geisterstadt / vorn rattern knarren ins offene messer / hinten schießt staatsfreund ins feindliche grün / ein quergebäude hat sich abgesetzt / holunder hausen ungebeten nahe ostbahnhof.
    Von Kai Pohl
  • 07.03.2026
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    Rattelschneck
    So sanft ist dieser Tod, zartschmelzend unvergleichlich. / Er hat dich in der Hand, es ist nicht umgekehrt. / War größer je ein Reiz? Drum nimm dir bitte reichlich.
    Von Stefan Gärtner
  • 28.02.2026
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    STL/imago
    Seine Frau erbt zig Millionen, / Nämlich ein paar hundert Stück, / Und die Erbfrau soll Mann schonen, / Denn das mehrt das Eheglück.
    Von Thomas Gsella
  • 21.02.2026
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    Zähne hab ich keine mehr, / Sag nicht ja und amen, / Sondern pflücke (ist nicht schwer) / Neue just aus denen her (…).
    Von Thomas Gsella
  • 14.02.2026
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    Rattelschneck
    Sehen können Menschen schnell. / Oder muss man sehen – lernen? / Kann, was da so visuell / auf uns eindrängt, uns entfernen.
    Von Stefan Gärtner
  • 07.02.2026
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    Der kleinste meiner Schlüssel ist / Von viel Gebrauch ganz schief: / Er schlüpft ins Schloss allmorgendlich / Und findet keinen Brief.
    Von Marco Tschirpke
  • 31.01.2026
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    Mandel Ngan/REUTERS
    Weil der Irre ein Rassist, / Mörder und Entführer ist, / Dessen Birne froh errötet, / Wenn er Bürger/innen tötet, / Sollte man gewiss erwägen, / So an seinem Ast zu sägen (…)
    Von Thomas Gsella
  • 24.01.2026
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    Abo Ja, ich weiß, es fällt nicht immer leicht. / Und dann steigt die Mühe, die es kostet, / Wie ein Preis, wenn er dem Wucher weicht. / Junges Eisen glänzt und altes rostet.
    Von Thomas Gsella
  • 17.01.2026
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    Abo Im Prisma fremder Zeiten geht ein Fenster auf, / Man sehnt sich nach Veränderung, dem Unterschied, / Und eingewoben ist in alles, was geschieht, / Ein Muster, das sich störrisch hält im Abverkauf.
    Von Andreas Paul
  • 10.01.2026
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    Rattelschneck
    Abo Ich bin der, der Hundehaufen / liegenlassen als Arrest- / grund begreift und Böllerkaufen / gerne andern überlässt. // Ich bin der, der bei erklärten / Pointen nicht mehr drüber lacht.
    Von Stefan Gärtner
  • 03.01.2026
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    Abo 1945 war er acht. / Die Russen gaben ihm Brot und / 98prozentigen Schnaps. // Später saß er ein. / Wegen Asozialität.
    Von Florian Günther
  • 27.12.2025
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    Abo Dezembervögel / schwirren durchs Gesichts- / feld, fallen früh ins Dunkel, / flimmern, Brosamen gleich.
    Von Kai Pohl
  • 24.12.2025
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    Abo Die Kirchenväter klecksen in die Bücher, / Der Pazifismus sei nicht zeitgemäß. / Sie falten ihn in sanft papierne Tücher / Und putzen sich das rosige Gesäß.
    Von Marco Tschirpke