Gedicht zeigen

  • 13.01.2018

    Das Neue Jahr 1955

    Das Neue Jahr, wie ein unschuldig Kind, / Kam in die Welt, als sich alle besoffen. / Man kann allerdings inzwischen hoffen, / Dass die Leute wieder nüchtern geworden sind.

    Von Gerd Semmer
  • 06.01.2018

    Zeit

    Die Zeit heilt keine Wunden, / die Zeit ist nur die Zeit ...

    Von Wiglaf Droste
  • 30.12.2017

    Gezogen

    es ist schon wieder winter / ich war doch grad noch baden / wer hat mich da am faden / ich komme nicht dahinter

    Von Gisbert Amm
  • 16.12.2017

    Parteitag

    Bier im Sitzen, / Bier am Fenster

    Von Jürgen Roth
  • 09.12.2017

    Frühstück

    Den Duft / von Brot / in der Nase, / in der Luft // Leuchtende Blumen in der Vase ...

    Von Wiglaf Droste
  • 02.12.2017

    Zum Abschied …

    Wenn es dunkel wird / fliehen die Vögel / fliegen den langen Messern voraus …

    Von Kai Pohl
  • 25.11.2017

    Ohne Titel

    auf dem see / schwäne ungeordnet / und tunken das goldne haupt

    Von Bernd Hohenschild
  • 18.11.2017

    Passagier 2017

    Im Supermarkt kommt aus den Lautsprechern / Iggy Pop mit The Passenger. / Vor 40 Jahren um 15 Uhr hätte ich das so gesehen: / Wir haben den Supermarkt eingenommen!

    Von Franz Dobler
  • 28.10.2017

    stimme im nebel

    wie’n leichen- / tuch / sinkt der / dunst von den hängen + / nimmt alles ein / nimmt jede sicht / + wirklich / wäre alles/ tot

    Von Enno Stahl
  • 21.10.2017

    Popreime sind Aasgebell

    Dieses Gedicht, leicht / wie ein weich beschichtetes / ewiges Tischgebet, beweist, / wer humpelnd in die Ränder biss, / die an der Gichtesche baumeln.

    Von Kai Pohl
  • 07.10.2017

    Guter Mond

    Hallo Mond, wir kennen uns nun auch schon ziemlich lange./ Du schaust mich an, dort aus der Pfütze, mir scheint, du kräuselst / skeptisch deine Stirn. / Nun, kennen ist vielleicht zuviel gesagt

    Von Gerd Adloff
  • 30.09.2017

    Schlafen

    Man kann schlafen wie ein Stein, / wie ein Murmeltier / oder wie in Abrahams Schoß, / aber glaubt es mir ...

    Von Wiglaf Droste
  • 23.09.2017

    Ich will

    Ich will... dazugehören / sagte Mozart, / wenn man / sich nach seinen politischen / Ansichten erkundigte.

    Von Florian Günther
  • 16.09.2017

    Die Welt geht unter

    Es war der Tag, als mich meine Frau verließ / Da drückte irgendein Präsident den berühmten Knopf / Und 1.000 Atomsprengköpfe schwirrten um die Welt

    Von Hagen Bonn
  • 26.08.2017

    Gartengedanken

    Ich hortensie vor mich hin, / weil ich selbst Hortensie bin? / Nein, man muss keine Blume sein, / um sich an Blumen zu erfreun.

    Von Wiglaf Droste