Im August waren in der Bundesrepublik so viele Menschen ohne Job wie seit zehn Jahren nicht mehr. Die Deindustrialisierung nimmt Fahrt auf, während die Regierung Arbeitsmarktförderung kürzt.
In den Leitmedien kommen kritische Stimmen zu selten vor, wenn es um Aufrüstung oder Kriegsdienst geht. Anders macht’s die junge Welt. Verschenken Sie die Zeitung an von der Wehrpflicht Betroffene oder deren Angehörige.
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Der Satz »Wir schaffen das« besagt: Merkel hatte immerhin Zweifel. Mit Recht. Ein verrottender Staat kann die Opfer der eigenen Kriegspolitik – Syrien, Afghanistan, Irak – nicht versorgen. Jetzt hat er zudem die AfD.
Die Zoll- und Grenzschutzbehörde der USA hat 44 Feuerwehrleute inmitten einer Brandbekämpfung festgesetzt. Bevor ein Ausländer ihn löscht, lässt ein echter Ami den heimischen Wald lieber abfackeln.
Das Russische Haus in Berlin setzt sich trotz Schließungsforderungen aus Politik und Medien weiter für die Vermittlung der russischen Sprache und Kultur ein. jW-Reporterin Carmela Negrete war zu Besuch.
Vor 30 Jahren eskalierte der Westen mit der »Operation Deliberate Force« den Bürgerkrieg in Bosnien-Herzegowina. Heute sind in dem Balkanland noch immer NATO-Truppen stationiert.
Warnstreikwelle von Lieferando-Fahrern rollt weiter. Zuletzt Ausstände in Köln gegen drohende Auslagerung. Ein Gespräch mit Marc Kissinger, Geschäftsführer der NGG für die Region Köln.
Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer wertet das im Bau befindliche US-Militärkrankenhaus in Weilerbach als »klares Signal« für eine andauernde US-Truppenpräsenz in Deutschland.
Bei Lieferando arbeiten die Kuriere zu Mindeststandards. Ihre Arbeit soll nun an Drittdienstleister ausgelagert werden. Betroffen ist auch Potsdam, wo am Freitag eine Streikversammlung stattfand.
In Indonesien sind seit Tagen anhaltende Proteste gegen die Selbstbereicherung von Abgeordneten und die mangelnde Finanzierung des Bildungswesens eskaliert.
Die NATO legt neue Zahlen zu Militärausgaben der Kriegsallianz vor. Auch wenn deutsche Medien aus den Daten ein »Schwächeln« bei der Aufrüstung ableiten wollen, zeigt sich bei näherer Betrachtung ein anderes Bild.
Die »E 3« wollen den sogenannten »Snapback-Mechanismus« gegen Iran einsetzen. Verläuft eine 30tägige Frist, ohne dass Iran weitreichende Zugeständnisse macht, treten UN-Sanktionen wieder in Kraft.
Die Staatschefs der Mitgliedsländer der Shanghai-Organisation tagen Anfang kommender Woche im chinesischen Tianjin und wollen ihre Zusammenarbeit gegen den US-Imperialismus ausbauen.
Gegen US-Zollkrieg: Brasilien und Mexiko unterstreichen Zusammenarbeit durch Abkommen über mehrere Sektoren. Auf die beiden Länder entfallen bereits 70 Prozent des Handels in Lateinamerika.
In der Ideologie der Herrschaft freier Finanzmärkte scheint die Unabhängigkeit der Fed als hohes Gut. Ohne sie sei Vertrauen in die Stabilität der Währung und Kontrolle über Staatsausgaben gefährdet.
Durch einen Zeitungsartikel erfuhr die argentinische Polizei, dass in einer Villa im Küstenort Mar del Plata ein Gemälde aus der geraubten Sammlung des jüdischen Kunsthändlers Jacques Goudstikker hängt.
Man kennt’s: Unter der Woche bleibt man jeden Tag zu lange auf, und am Freitag schleppt man sich nur noch mit Mühe zur Arbeit. Lässt sich also das Defizit an Schlaf am Wochenende wiedergutmachen?
1725: Bildung der Allianz von Herrenhausen zwischen Frankreich, Großbritannien und Preußen; 1915: Zimmerwalder Konferenz; 1970: Unidad Popular und Salvador Allende gewinnen die Präsidentschaftswahl in Chile.
Was Thomas Mann, der als junger Mensch weltanschaulich selbst ursprünglich stark von Nietzsche beeinflusst war, in dieser Rede herausarbeitet, darf völlig berechtigt als dialektische Negation bezeichnet werden.
Über den gescheiterten Versuch, in Peru eine linke Regierung auf die Beine zu stellen, und über die darauffolgende rechte Putschregierung von Dina Boluarte. Ein Gespräch mit Anahi Durand.
Die 1990er hatten gezeigt: Die USA sind nicht fähig, zwei begrenzte Kriege gleichzeitig zu führen. Sie brachten aber im früheren Jugoslawien den Krieg in das Herz Europas zurück – Tausende Tote, Millionen Vertriebene.
Am Dienstag stärkt die FAZ den Wehrwillen gegen Russland gleich zweifach: Reinhard Müller erläutert, warum Putin »teilweise« schlimmer als Hitler ist. »Militärfachmann« Nico Lange weiß: Die Kiewer machen das wie »wir«.
Geschichtsverklärung oder Einsicht, gekränkter oder neuer Nationalstolz, Misstrauen oder Friedensgläubigkeit: Japans Erinnerungskultur ist politisch umkämpft.
Aber was ist jetzt mit dem Kaviar? Kaviar wird vom Stör »geerntet«, durch Schlachtung, d. h. Aufschlitzen des Bauchs, und neuerdings auch durch Rausmassieren des Fischrogens aus dem Fischweibchen.