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30.08.2025
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Zum Wetter
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach legte am Freitag seine Jahreszeitbilanz für den Sommer vor. Auch wenn sich kein Rekordsommer andeutet, sind Experten zufolge Veränderungen durch den Klimawandel auch in diesem Jahr zu erkennen.
Die vorläufige Auswertung der Messstationen bezieht sich auf die Durchschnittstemperatur sowie die Niederschlagsmenge und Sonnenstunden. Auch wenn aktuell noch gezählt wird, steht die grobe Linie schon fest: »Der Sommer war relativ warm, es war aber kein Rekordsommer«, sagte DWD-Experte Andreas Walter der dpa. Der bisher wärmste Sommer in Deutschland war 2003 mit einer Durchschnittstemperatur von 19,7 Grad. Für den Sommer 2025 erwartet der DWD einen Wert zwischen 18 und 18,5 Grad.
Der Meteorologe Peter Hoffmann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung erklärte, Großwetterlagen über Europa seien mit dem Klimawandel beständiger geworden. Durch solche »Blockadewetterlagen« könnten sich etwa lange Phasen mit zu milder und zu trockener Witterung entwickeln.
Der Juni sei relativ warm gewesen, sagt DWD-Experte Walter, der Juli relativ kühl. »Bemerkenswerterweise hatten beide Monate die gleiche Mitteltemperatur.« Dass dennoch ein Monat als zu warm und einer als zu kühl eingestuft wird, liege auch daran, dass der Atmosphäre im Juli mehr Energie zur Verfügung stehe – »daher ist der Juli tendenziell immer wärmer«, erklärt Walter.
Beim Niederschlag gab es zwar immer mal wieder längere Dürreperioden, am Alpenrand und im Nordosten fiel phasenweise aber auch ergiebiger Regen. Der DWD erwartet daher, dass sich die Niederschlagsmenge deutschlandweit ziemlich genau im klimatologischen Mittel bewegt. Bei den Sonnenstunden geht der DWD davon aus, dass am Ende ein leichtes Plus stehen könnte. (dpa/jW)
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