BMI begrüßt Vorstoß zu Doppelstaatlern
Berlin/Düsseldorf. Das CSU-geführte Bundesinnenministerium lobt den Vorstoß des nordrhein-westfälischen Innenministeriums, in der Kriminalstatistik fortan doppelte Staatsbürgerschaften bei Verdächtigen und Opfern auszuweisen. Das sei »nachvollziehbar und sinnvoll«, sagte am Freitag eine Sprecherin gegenüber dpa. »Die Erfassung sämtlicher Staatsangehörigkeiten führt zu mehr Transparenz«, hieß es weiter. Wann das in der polizeilichen Kriminalstatistik des Bundes so gehandhabt werden könnte, sei von »einer konsensualen Entscheidung im Kreis aller Länder und des Bundes« abhängig. Die Grünen, die mit der CDU in NRW regieren, wurden nach eigenem Bekunden von dem Vorstoß völlig überrascht. (dpa/jW)
links & bündig gegen rechte Bünde
Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.
Mehr aus: Inland
-
»Sie verhandeln nicht über einen Tarifvertrag«
vom 30.08.2025 -
Spuk mit Spahn
vom 30.08.2025 -
Monument der Freundschaft
vom 30.08.2025 -
»Weniger ist illegal«
vom 30.08.2025 -
»Sie feierten abgeschirmt von der Öffentlichkeit«
vom 30.08.2025