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BMI begrüßt Vorstoß zu Doppelstaatlern
Berlin/Düsseldorf. Das CSU-geführte Bundesinnenministerium lobt den Vorstoß des nordrhein-westfälischen Innenministeriums, in der Kriminalstatistik fortan doppelte Staatsbürgerschaften bei Verdächtigen und Opfern auszuweisen. Das sei »nachvollziehbar und sinnvoll«, sagte am Freitag eine Sprecherin gegenüber dpa. »Die Erfassung sämtlicher Staatsangehörigkeiten führt zu mehr Transparenz«, hieß es weiter. Wann das in der polizeilichen Kriminalstatistik des Bundes so gehandhabt werden könnte, sei von »einer konsensualen Entscheidung im Kreis aller Länder und des Bundes« abhängig. Die Grünen, die mit der CDU in NRW regieren, wurden nach eigenem Bekunden von dem Vorstoß völlig überrascht. (dpa/jW)
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