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30.08.2025
Lieferando und Fleetlery

»Weniger ist illegal«

Bei Lieferando arbeiten die Kuriere zu Mindeststandards. Ihre Arbeit soll nun an Drittdienstleister ausgelagert werden. Betroffen ist auch Potsdam

Von Susanne Knütter
Vier Jahre lang gab es keine Probleme, dann begannen die Schikanen. Rashid wurde unter anderem vorgeworfen, seinen Account geteilt zu haben und seine Aufträge nicht selbst auszufahren. Als der Berliner Lieferando-Fahrer sich beschwerte, drohte ihm sein Vorgesetzter: Er solle die Beschwerde zurücknehmen, oder »wir ficken dein Leben«. Und das war buchstäblich gemeint, erklärte Moritz W. vom Lieferando-Betriebsrat in Berlin. Es sei bekannt gewesen, dass der Syrer auf A...

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