Israel eskaliert seinen Hungerkrieg im Gazastreifen, internationale Organisationen werden angegriffen und sind ohne Hilfsmittel. Westliche Staaten verurteilen Tel Aviv symbolisch.
Mit Beginn der Sommerpause scheint sich die interessierte und orchestrierte Debatte darüber, dass schmerzhafte Einschnitte in den Sozialstaat unvermeidlich sind, so langsam warmzulaufen.
NRW: Thyssen-Krupp Steel Europe schließt in Bochum zwei Werke. IGM hofft auf Verständnis bei Beschäftigten für Verhandlungsergebnis, welches Schlimmeres verhindert habe. Ein Gespräch mit dem Gewerkschafter Engin Karakurt
Hat der jW-Autor Jakob Reimann die proisraelische Aktivistin Karoline Preisler falsch zitiert? Das Landgericht Berlin II hat in erster Instanz gegen ihn geurteilt. Die Berufung folgt auf den Fuß.
Bei einem Ministertreffen in Dänemark macht sich Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) für die weitere Umsetzung einer rücksichtslosen Abschiebepolitik stark. Nächstes Ziel sind »Rückkehrzentren« außerhalb der EU.
Die BRD und Norwegen wollen ihre wirtschaftliche und militärische Zusammenarbeit stärken. Die Regierungschefs haben dazu am Montag abend eine entsprechende Erklärung unterzeichnet.
Nur ein Bruchteil gesetzlich Versicherter nutzt aktuell die elektronische Patientenakte. Sie gilt als wenig bedienerfreundlich. Ferner ist das Technikwirrwarr zwischen Krankenkassen und Arztpraxen groß.
Auf der Zugspitze haben sich mehrere EU-Innenminister darauf verständigt, »konsequenter« Asylsuchende abzuschieben. Widerspruch kommt unter anderem von »Brot für die Welt«. Ein Gespräch mit Andreas Grünewald.
1492 begann die europäische Invasion und Inbesitznahme des amerikanischen Doppelkontinents. Heute tragen die Kolonisierten den Kampf um Befreiung in die Metropolen der EU.
Im spanischen Murcia haben am Montag abend Tausende Menschen gegen Rassismus demonstriert. Hintergrund waren tagelange Hetzjagden rechter Gruppen auf Migranten in der Gemeinde Torre-Pacheco
Chiles Regierung will eine Gedenkstätte am Ort der »Colonia Dignidad« errichten. Die Botschaft der BRD in Santiago war damals Komplizin bei den Verbrechen – heute verweigert Deutschland die Auslieferung von Tätern.
Von Juliana Rivas und Jakob Reimann, Villa Baviera
Nach Kolonisierung durch die Europäer ging das Land einen Sonderweg der Souveränität. Dabei spielte der katholische Jesuitenorden eine besondere Rolle. Die Nachbarstaaten rächten sich mit Völkermord und Unterdrückung.
Vor 80 Jahren begann die progressive Sozialpolitik von Juan José Arévalo. Während seiner Amtszeit überlebte er etliche Putschversuche. Sein 2023 zum Präsidenten gewählter Sohn will nun seine Politik fortsetzen.
Von den USA nach El Salvador deportierte Venezolaner sind nach Übereinkunft mit Washington wieder zurück in ihrem Land. Caracas leitet Ermittlungen gegen die salvadorianische Führung ein.
Belgien macht es vor: Zum ersten Mal sind zwei israelische Soldaten auf Auslandsreise wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen in Gaza festgenommen und verhört worden.
Der wirtschaftliche Einfluss Chinas in Lateinamerika wird kontinuierlich größer. Das zeigt sich etwa in Kolumbien, das sich mit einer außenpolitischen Öffnung in Richtung der BRICS-Staaten von der US-Dominanz lösen will.
Von Argentinien bis Deutschland: Gewalt gegen queere Menschen ist Teil des kapitalistischen Systems. Die Antwort darauf muss antikapitalistisch und internationalistisch sein.
Das Institut der Deutschen Wirtschaft schlägt vor, die Bezugsdauer des Arbeitslosengelds für Ältere zu kürzen und auf ein Jahr zu begrenzen. Das entlaste den Haushalt um mehr als zwei Milliarden Euro.
Gegner demonstrieren gegen den Ausbau der französischen Kernenergie. Präsident Macrons avisierte »Renaissance« des Atomsektors trifft auf erheblichen Widerstand in Bure und Vauville.
Die UNESCO mahnt mehr Schutzmaßnahmen für das Great Barrier Reef an. Das Riff ist wegen der Klimakrise in Gefahr. Als »gefährdet« stuft die UN-Organisation für Bildung und Kultur das Weltnaturerbe jedoch nicht ein.
Thor Kleins und Lena Vurmas sehr konzentrierter Film »Leonora im Morgenlicht« über die surrealistische Malerin Leonora Carrington ist kein gewöhnliches Biopic. Undramatisch zeigt er, wie die Leidende Heilung findet.
Am Sonntag endete nach fast sechs Stunden die diesjährige Ausgabe der Nijinsky-Gala beim Hamburg-Ballett. Der aktuelle Ballettchef Lloyd Riggins wird danach erleichtert aufgeatmet haben.
In Schlumpfhausen öffnet sich eines Tages ein Portal am Himmel, Papa Schlumpf wird eingesaugt. Schlumpfine macht sich mit ein paar Gefährten auf zur Rettung in die reale Welt.
Einer wie Weimar lässt nicht locker. Abermals reitet der letzte Ritter der Kulturnation gegen Drachen. Diesmal wider US-Streaminggiganten wie Netflix, Amazon Prime oder Disney plus.
Seit der Prägung des Wortes durch Rechtsextreme ist »Remigration« nicht bloß ein unscharfer Terminus, sondern eine semantische Drohgebärde – gerichtet gegen alle, deren Existenzen auf diese Weise prekarisiert werden.
Ramius träumt von der Freiheit, die man in den USA an jeder Tankstelle kaufen kann, und weil Freiheit ihm so wichtig ist, nehmen er auch die 100 Mann starke Besatzung ohne deren Wissen mit auf die Flucht.
Wien: Der Autor und Liedermacher Rudi Burda führt an die Schauplätze seines Romans »Sandige Leiten, rote Saat«. An Orten des erbitterten Widerstands gegen den Faschismus erweckt er Geschichte zum Leben.
Der Redaktionsausschuss der Nachrichtenagentur AFP warnte am Montag davor, dass die letzten Reporter im Gazastreifen infolge von Hunger sterben werden, wenn nicht sofort eingegriffen wird.
Unter der Woche fanden die Hinspiele der Playoffs für die Qualifikation zu den Achtelfinals der Copa Sudamericana statt, dem kleinen Bruder der Copa Libertadores.