Auch am Gedenktag für die Demokratiebewegung in den 1990er Jahren gingen Einsatzkräfte mit brutaler Gewalt gegen Demonstranten vor – anscheinend auf ausdrückliches Geheiß der Regierung hin.
Leitfaden der KZ-Gedenkstätte Buchenwald über rechtsextreme und antisemitische Codes nennt auch kommunistische und palästinasolidarische Symbolik. – Eine Folge des seit 35 Jahren praktizierten Geschichtsrevisionismus.
Die Umweltlobby T & E macht sich Umweltgedanken: Mit dem Verbrenner-Aus ab 2035 sei eine jährliche Produktion von 16,8 Millionen Pkw möglich. Das werde Arbeitsplätze und globale Wettbewerbsfähigkeit sichern.
Die angekündigte Parteineugründung von Jeremy Corbyn und der jüngst aus Labour ausgetretenen Abgeordneten Zarah Sultana erhöht den Druck auf die Sozialdemokraten.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil stellt den geplanten Bundeshaushalt vor: Fast eine Billion Euro neue Schulden sollen bis 2029 gemacht werden. Die Militärausgaben sollen verdreifacht werden.
In Brandenburg drohen Kürzungen bei Beratungsstellen für Schwangere in Konflikten. Verbände fürchten Verlust von Fachpersonal. Ein Gespräch mit Andreas Kaczynski, Sprecher der Brandenburger Wohlfahrtsverbände.
Gesetzentwurf für den Wehrdienst aus dem Bundesverteidigungsministerium durchgestochen: Fragebögen ab 2026, verpflichtende Musterungen ab 2027. Reicht das nicht, soll die Wehrpflicht kommen.
Hessische Regierung aus SPD und CDU sieht im geplanten Hochschulpakt Kürzungen für den akademischen Betrieb vor. Gewerkschaften und Studenten tragen dagegen breiten Protest auf die Straße.
Es ist ein Millionenheer, auch in der BRD: Rund 3,4 Millionen Rentner hierzulande gelten als arm. Oft reicht das Bürgergeld nicht, es braucht die Grundsicherung. Und die Zahl betroffener Rentner steigt weiter.
Die Auftaktrunde der Bund-Länder-Arbeitsgruppe »Zukunftspakt Pflege« ging am Montag in Berlin über die Bühne. Für Pflegebedürftige dürften Leistungskürzungen anstehen – und Beitragserhöhungen für gesetzlich Versicherte.
Vergangenen Sonntag fand die Konferenz »Wehrpflicht – ohne uns« in Frankfurt am Main statt. Ein Gespräch mit Julian Eder, Mitglied der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend und im Bündnis »Nein zur Wehrpflicht«.
Donald Trump hat am Montag Benjamin Netanjahu empfangen. Derweil stellte Israels Verteidigungsminister konkrete Pläne zur Umsiedlung und Vertreibung der Bevölkerung des Gazastreifens vor.
Zum Nationalfeiertag herrscht Frust über Präsident Milei und dessen Kürzungspolitik. Dagegen haben haben Provinzchefs jüngst im Senat erfolgreich zwei Gesetzesvorlagen eingebracht.
Ob G7 oder Afrikanische Union: Staaten weltweit dienen sich mit demonstrativer Begeisterung für ihre vermeintliche Wundertechnologie Kapitalisten und ihrem Geschäft mit künstlicher Intelligenz an.
Mit Marx lasse sich der moderne Kapitalismus nicht verstehen, meinen die einen. Doch, so die anderen. Dafür gilt es zunächst, mit einigen Unklarheiten aufzuräumen.
Prekär, traumatisiert, verstreut, machtlos: Hinter der KI stehen die Datenarbeiter. Das Forschungsprojekt »Data Workers’ Inquiry« untersucht die Bedingungen, unter denen diese Arbeit verrichtet wird.
Nicht alles ist erlaubt – gemacht wird es trotzdem, zumindest fast alles. Aktuell gilt das insbesondere für neue Formen des Einsatzes von sogenannter künstlicher Intelligenz in der Kriegführung.
Ansätze, die versprechen, die Bildungsmisere kostenschonend zu lösen, sind populär. Hoffnungen werden in die Digitalisierung gesetzt. Von künstlicher Intelligenz (KI) verspricht man sich Möglichkeiten billiger Bildung.
Cordt Schnibben, ehemaliger »Spiegel«-Redakteur und Gründer der Onlinelernplattform »Reporterfabrik«, hat einen arg langatmigen autobiographischen Bremen-Berlin-Ostwest-LSD-Beatclub-Roman geschrieben.
Kein philosophischer Begriff wird so inflationär gebraucht wie »Dialektik«. Doch nur selten wird verstanden, welche Bedeutungsvielfalt dem Ausdruck zukommt.
Die Dokumentation »Mein Körper. Meine Konzentration« verspricht Aufklärung und Hilfe zugleich. Was man von Neurowissenschaftlern über das Gehirn erfährt, ist spannend, doch alles andere wenig nützlich.
Österreich: Eine seltene Friedhofsführung in Wien-Floridsdorf erinnert an die dortige von den Faschisten ausgelöschte jüdische Gemeinde. Einer Schulklasse ist die Dokumentation zu verdanken.
Nachdem Ministerin Prien im Bild-Interview die palästinensische Community in Deutschland als »radikalisiert« bezeichnet hatte, protestierte der palästinensische Botschafter. Konsequenzen ergeben sich keine für Prien.