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»Nordkreuz«: Caffier zu Schießplatz befragt

Schwerin. Mecklenburg-Vorpommerns früherer Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hat regelmäßige Besuche bei Schießübungen von Spezialkräften der Polizei auf einem der faschistischen Szene zugeordneten Schießplatz in Güstrow verteidigt. Es sei ihm damals nicht bekannt gewesen, dass der Betreiber, Frank T., enge Kontakte zum militanten Netzwerk »Nordkreuz« gehabt haben soll. Der Mann habe als ausgewiesener Fachmann gegolten und er, Caffier, habe zur Kenntnis genommen, dass dieser ein gutes Verhältnis zur Polizei gehabt habe, sagte der CDU-Politiker am Montag in einer Zeugenvernehmung im Landtag in Schwerin. Caffier war im November 2020 von seinem Amt zurückgetreten, nachdem bekanntgeworden war, dass er sich privat von T. eine Schusswaffe besorgt hatte. Er habe damals versäumt, auf das Ausstellen einer Rechnung zu dringen, sagte der Exminister in der Befragung. Wegen Vorteilsnahme hatte das Amtsgericht Güstrow eine Geldstrafe von 13.500 Euro gegen ihn verhängt, die Anfang 2022 rechtskräftig wurde. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.07.2025, Seite 15, Antifaschismus

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