China feiert Kriegsende vor 80 Jahren und zeigt bei Militärparade Waffen aller Teilstreitkräfte aus eigener Produktion. Präsident Xi Jinping ruft dazu auf, die Ursachen von Kriegen zu beseitigen. Westen reagiert gallig.
Die Herrschenden wollen den Krieg, aber sie wollen ihn von denen bezahlen lassen, die an seinen Fronten kämpfen und sterben sollen. Dazu dienen »flexible« Wochenarbeitszeiten und Kürzungen beim »Bürgergeld«.
Koch spricht offen aus, was die »Wirtschaft« will: Kommt die Geldvermehrung nicht in Schwung, muss der Arbeiterklasse »zwingend« so viel Geld weggenommen werden, dass mit nennenswerter Opposition zu rechnen ist.
Russland, China und Indien haben sich auf dem Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit einig gezeigt, die US-Hegemonie anzufechten. Die USA sind mit der Strategie, einen Keil zu treiben, gescheitert.
Die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit entwickelt sich zum Zentrum internationaler Diplomatie, nicht nur der Mitgliedstaaten, sondern auch der Partnerstaaten wie Türkei, Iran, Armenien und Aserbaidschan.
Der deutsche Journalist Hüseyin Doğru bleibt auf der Sanktionsliste gegen Russland. Ein Revisionsversuch seiner Anwälte wurde abgewiesen. Doğru veröffentlicht die »Beweise« gegen ihn.
Der Koalitionsausschuss berät über Maßnahmen zur »Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit« der deutschen Industrie. Das hört sich verdächtig bekannt an. Nicht umsonst lobt Klingbeil die Agenda 2010.
Das Bundeskabinett bringt die Entkernung des Lieferkettengesetzes auf den Weg. Menschenrechts- und Umweltschutzorganisationen beklagen einen völkerrechtlich unzulässigen Rückschritt.
Das Schweizer Solarunternehmen Meyer Burger gibt zwei Standorte in Sachsen und Sachsen-Anhalt auf, fast 500 Beschäftigte verlieren ihren Job. Die IG Metall macht Versäumnisse der Industriepolitik dafür verantwortlich.
Im Frankfurter Bahnhofsviertel setzt die Polizei sogenannte künstliche Intelligenz ein, um Bilder aus Überwachungskameras auszuwerten. Ein Gespräch mit Roman Peters von der Initiative »Die Datenschützer Rhein Main«.
Mitglieder spanischer Forstfeuerwehren protestieren am Mittwoch vor dem Finanzministerium in Madrid. Ihre Forderung: Aufnahme von Verhandlungen über Lohnerhöhungen und feste Verträge.
Die Friedensverhandlungen zwischen Regierung und Miliz »M 23« stocken, beide Seiten werfen sich die Verletzung der Waffenruhe vor. Neue Berichte belegen derweil Menschenrechtsverletzungen in den besetzten Gebieten.
Washington behauptet, die US-Marine habe ein Schmugglerboot vor der venezolanischen Küste versenkt. Caracas spricht von einem Fake. Derweil hoffen Rechte auf eine US-Invasion in Venezuela.
Israel will die größte palästinensische Stadt entvölkern – mit falschen Versprechen und umfassender Zerstörung. Während täglich Kinder getötet werden, vermeldet die UNO, dass Zehntausende behindert bleiben werden.
London will Haushaltslöcher stopfen. Neuverschuldung und Steuererhöhung sind unbeliebt. Kürzungen würden Protest hervorrufen. Bis November muss Regierung Entscheidung getroffen haben, wen sie belasten will.
Die Partei unterscheidet sich von der Blutspende zunächst einmal grammatisch, indem das Bestimmungswort hier direktes, dort indirektes Objekt der Spende ist, man spendet ja nicht die, sondern den Parteien.
In »Putins Griff nach Afrika« dreht sich fast die Hälfte der 50 Minuten langen Doku um die Abhängigkeit der Staaten der Sahel-Zone von der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich.
Unter dem Motto »Arbeiter vor Milliardären«: Zum Labor Day am 1. September hat ein breites US-Gewerkschaftsbündnis mehr als 1.000 Kundgebungen organisiert.
Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch mehrere Gesetze, darunter zu Betriebsrenten und zum Lieferkettengesetz. Widerspruch kam von Die Linke und von Oxfam