Die Präsidenten Chinas und Russlands, Xi und Putin, kündigten nach ihrem Treffen in Beijing die Vertiefung der Kooperation in den Bereichen Energie, Luftfahrt, Künstliche Intelligenz, Medien und Landwirtschaft an.
Die Illusion, eine Subventionierung der Kriegsindustrie sei möglich und alles andere bleibe so, wie es ist (und zwar bescheiden), wurde eine Zeit lang aufrechterhalten. Inzwischen hat sich der Wind gedreht.
Brigitte »Gitti« Jelkmann verstärkt seit April 2014 als Assistentin der Geschäftsführung das jW-Kollektiv. Seit dem 1. September ist sie nun in den Altersunruhestand getreten.
Die deutsch-israelische Waffenbrüderschaft reicht weit in die deutsche Nachkriegsvergangenheit zurück: 1957 vereinbarte Verteidigungsminister Franz Josef Strauß den ersten Waffendeal mit Israel.
Nukleare Bewaffnung war auch Gegenstand des Waffendeals, den der damalige BRD-Verteidigungsminister Franz Josef Strauß mit dem Leiter des israelischen Atomprogramms, Schimon Peres, abwickelte.
Die duale Ausbildung in der Krise, Verbesserungen greifen nicht. Immer weniger Ausbildungsbetriebe stellen immer weniger Ausbildungsstellen bereit und immer weniger junge Menschen bewerben sich.
Immer weniger junge Leute beginnen eine Ausbildung, immer mehr Azubis können von ihrem Gehalt nicht leben. Vor allem Großbetriebe leisten sich gute Verhältnisse. Unzufriedenheit über die Lehrjahre.
Herta kriegt den Job: Studien beweisen strukturelle Benachteiligung von jungen Menschen mit Migrationsgeschichte auf Ausbildungssuche. Das kann sich auch über Generationen fortsetzen.
»Zeitenwende« an Schulen: Während Bayern den Besuch von Jugendoffizieren verpflichten will, stellen sich Schüler in Cottbus der Kriegspropaganda entgegen und erklären eine »Schule ohne Bundeswehr«.
Im Nachgang der sogenannten Antimilitärparade des Bündnisses »Rheinmetall entwaffnen« in Köln findet eine mediale Auseinandersetzung um die Deutung der Ereignisse statt.
SPD-Finanzminister Lars Klingbeil hat ein Gremium geschaffen, das die Regierung beim Ausgeben des 500-Milliarden-Euro-»Sondervermögens« beraten soll. Vertreten sind dort Manager, Lobbyisten und Funktionäre.
Die Bundeswehr bietet eine Vielzahl an Berufen zur Ausbildung an. Sie vergütet die Lehrverhältnisse auf hohem Niveau und spricht vor allem jene (jungen) Leute an, die woanders keine Chance bekommen.
Die Rekonversion der BRD-Wirtschaft schreitet voran: Der Maschinenbauer Deutz kauft den Drohnenausrüster Sobek Group und vertieft damit seinen Wiedereinstieg in die Rüstungsbranche.
Die Nachfrage nach Ratenkrediten unter 1.000 Euro ist deutlich gestiegen. Familien mit Kindern können sich einer Umfrage zufolge vielfach nicht einmal mehr das Allernötigste leisten.
Schluss mit Ausbeutung und faulen Kompromissen: Studentische Beschäftigte kämpfen für bundeseinheitlichen Tarifvertrag. Im Herbst geht es in die nächste Runde.
Die Gewekrschaft GEW will den Einfluss von Religion und Kirchen auf die Schulausbildung vielleicht nicht brechen, aber mindestens eindämmen. Sie fordert die Gründung »bekenntnisfreier Schulen«.
Die Lehrlingsbewegung bildete sich zeitgleich zur Studentenrevolte der »68er«. Die Gründe für die Politisierung finden sich teilweise auch noch heute bei Azubis wieder.
Gegen ein Gesetz aus der Nazizeit: Kampagne »Freiheitsfonds« setzt sich für die Straffreiheit des Fahrens im ÖPNV ohne Ticket ein. Montag wurden 101 Menschen freigekauft. Ein Gespräch mit dem Sprecher Leonard Ihßen.
Guatemala: Der »Pakt der Korrupten« beherrscht weiterhin Justiz und Parlament. Nun ist ein indigener Gemeindeführer verhaftet worden. Ein Gespräch mit Bibiana Leticia Ramírez, Repräsentantin des Maya-Volkes der Mam.
Zehntausende Menschen sind am Antikriegstag in der südostanatolischen Stadt Diyarbakır auf die Straße gegangen, um vom türkischen Staat konkrete Schritte im Friedensprozess mit der kurdischen Guerilla zu fordern.
Die Regierung in Brüssel will den Staat Palästina legitimieren – wenn die Hamas die im Gazastreifen verbliebenen Geiseln und Gefangenen freilässt und keine Regierungsmacht in dem Küstenstreifen mehr ausübt.
Vietnam feiert den 80. Jahrestag seiner Unabhängigkeit. An einer Parade nahmen auch Soldaten aus China, Russland, Laos und Kambodscha teil. In einer großangelegten Amnestie kommen zudem Tausende Gefangene frei.
Die argentinische Regierung unter Präsident Milei bewirkt vor Gericht einen heftigen Eingriff in die Pressefreiheit. Laut der Sicherheitsministerin stehen »ausländische Dienste« hinter den Korruptionsvorwürfen.
Erneut finden im ganzen Land Proteste gegen die Regierung statt. Der Präsident setzt auf vorgeblich soziale Konsumanreize. Die Studierenden bereiten sich derweil auf Neuwahlen vor.
Noch nie wendeten EU-Mitgliedstaaten soviel für Militär und Rüstung auf wie 2024, geht aus dem Jahresbericht der »Verteidigungsagentur« EDA hervor. Im laufenden Jahr wird es allerdings noch mehr.
Beijing und Moskau weiten Energiepartnerschaft aus. Der Bau der Pipeline »Kraft Sibiriens 2« durch die Mongolei ist dem Chef des Gasprom-Konzerns zufolge »rechtsverbindlich« beschlossen.
Schweiz: Während die Debatte um Negativzinsen läuft, erheben die Großbanken UBS und ZKB bereits Gebühren, um die eigene Liquidität zu sichern – und für den Ernstfall einer Bankenkrise vorzubeugen.
Zu sagen, etwas sei tabu, bedeutet nicht dasselbe wie etwas sei verboten. Das Tabu wird nicht begründet, es gilt als selbstverständlich, ist religiös aufgeladen und psychologisch angetrieben.
Das Franchise ist wie der FC Bayern einst, als Hansi den Fanshop führte, Paul Sonderberater gab und Giovane als Scout arbeitete. Nur Data wurde nicht mal Greenkeeper im neuen Universum.