Bundeskanzler Merz kündigt neue Gipfel gegen Krise der Auto- und Stahlindustrie an. IG Metall beteiligt sich an Diskussionen zur Beschleunigung der Kriegsindustrie.
Das Unterstützertreffen für die Ukraine in Paris liefert in Wahrheit eine Illustration nicht eines einheitlichen politischen Willens, sondern das Bild einer Koalition des Maulheldentums.
Wer dachte, Krauses Päckchen sei nach Pleiten, Prozessen, Verurteilungen und einem Auftritt im RTL-»Dschungelcamp« schwer genug, irrt: Am Donnerstag wurde bekannt, dass der Minister a. D. vor der Zwangsräumung steht.
Am Sonntag wird in der argentinischen Provinz Buenos Aires gewählt. Die Regierung Milei hat die Abstimmung in der bislang von einem Oppositionspolitiker regierten Provinz zur Mutter aller Schlachten erklärt.
Die Intervention der Milei-Regierung auf dem Devisenmarkt stellt eine radikale Kehrtwende dar, die letztlich ihre finanzpolitische Glaubwürdigkeit aufs Spiel setzt.
Ein Rückblick auf das »Rheinmetall entwaffnen«-Camp in Köln: Das Bündnis will »Schnittstelle« für die antimilitaristische Bewegung sein. Ein Gespräch mit Jonah Fischer.
Nach dem Treffen der Regierungskoalition ist alles wieder gut. So zumindest die Botschaft von Merz, Söder und Bas. Die Linkspartei kritisiert eine »gezwungene Harmonieshow«.
Zwei Wirtschaftsforschungsinstitute senken ihre Prognosen zur BRD-Wirtschaft. Der Wandel, so heißt es beim Kieler IFW ebenso wie beim Münchner Ifo-Institut, erfolgt im kommenden Jahr.
Kapitalvertreter greifen öffentliche Gesundheitsfürsorge weiter an. Linke setzt dem Fakten entgegen. Anfrage zeigt: Der Sozialstaat verursacht relativ zum BIP seit Jahrzehnten gleiche Kosten.
Hessen: Protest gegen drohende Datensammelwut gegen Menschen mit psychischer Erkrankung. Ein Gespräch mit Eva Martin von der Selbsthilfeinitiative »Frankfurter Forum für psychische Krisenbewältigung«.
Australien hat sich mit dem kleinen Pazifikstaat Nauru auf die Abschiebung von Menschen ohne Aufenthaltstitel geeinigt. Geflüchtetenorganisationen zeigen sich besorgt.
Nach dem schweren Unfall einer Standseilbahn hat die portugiesische Regierung einen nationalen Trauertag ausgerufen. Die Bahn war am Mittwoch abend in Lissabon entgleist und gegen ein Haus geprallt, 16 Menschen starben.
26 Länder sind nach Angaben von Frankreichs Präsident Macron bereit, Truppen zur Absicherung eines Waffenstillstands oder Friedens in der Ukraine einzusetzen. Moskau lehnt die Stationierung von NATO-Truppen strikt ab.
US-Präsident Donald Trump ignoriert das Urteil, laut dem die Intervention in Los Angeles nicht rechtens war, und nimmt nun die drittgrößte Stadt der USA ins Visier. Die Bewohner bereiten bereits ihren Widerstand vor.
Bevor die nächste Vorstandssitzung der Internationalen Atomenergiebehörde ansteht, ergeht sich deren Chef Grossi in Störmanövern Richtung Teheran. Dem Geraune fehlt jedoch die faktische Basis.
Im Putschprozess vor dem Obersten Gerichtshof in Brasília drohen dem ehemaligen Staatschef Brasiliens, Jair Bolsonaro, und seinen Komplizen bis zu 43 Jahre Gefängnis.
Die gegen die linke Politikerin Betssy Chávez vom Justizministerium verhängte Haftverlängerung ist nicht verfassungsgemäß. Angesichts dieser Wiederherstellung des Rechts poltert die Rechte.
Das Handelsabkommen zwischen den Mercosur-Staaten in Südamerika und Brüssel steht vor der Ratifizierung. Die EU-Autoindustrie und die südamerikanische Agrarwirtschaft erhoffen sich Gewinne.
Der US-Baumaschinenhersteller beteilige sich an Völkerrechtsbruch in Gaza und Westbank, heißt es vom Ethikrat des größten Investmentfonds der Welt. In den Niederlanden ist der Konzern anderweitig in der Kritik.
Als eine Art von Resümee der Arbeit des Fotografen Rolf Nobel sind eine Ausstellung und ein wunderbar gestaltetes Buch entstanden: »Arbeiter des Meeres. 13 Reportagen«.
Wohin wird die Reise gehen, angesichts multipler Bedrohungen durch heraufziehende Kriege, durch technologische Entwicklungen, die uns zu überholen drohen, oder den menschengemachten Klimawandel?
Es ist kein Einzelfall: Zehntausende Männer haben intime Bilder ihrer Partnerinnen ohne deren Wissen in einem Onlineforum veröffentlicht. Auch wenn die Gruppe gesperrt wurde, bleiben Traumata der Betroffenen.
Sie flohen zu Hunderttausenden vor der Gewalt in Myanmar und erleben sie nun in Bangladesch. Rohingya-Frauen und Mädchen sind von den prekärer werdenden Zuständen besonders getroffen, Zwangsheiraten nehmen zu.
Die junge Medienaktivistin Judith Scheytt wurde vom »Verein der Freunde des Adolf-Grimme-Preises« erst mit einem Preis geehrt und dann gecancelt. Die Begründung wurde wohl mit KI generiert.
Der Bundessprecherrat der Kommunistischen Plattform der Partei Die Linke warnt anlässlich der Programmdebatte in der Partei vor einer Aufweichung friedenspolitischer Positionen.
Politiker lieben Sonntagsreden und Dinge, die dazugehören. Ein rotes Band durchschneiden für die neue Straße, der Spatenstich im neuen Gewerbegebiet – da blühen Politiker auf.