Die Welt spekuliert über einen möglichen Kriegseintritt der USA – Präsident Trump befeuert die Debatte noch. Irans Staatsoberhaupt Khamenei hat eine Kapitulation am Mittwoch unterdessen entschieden abgelehnt.
Merz ließ sich das Stichwort »Drecksarbeit« vom ZDF geben und ließ seinen rassistischen Mordgelüsten freien Lauf. Sein verantwortungsloses Geschwätz richtet im Innern begrenzten Schaden an, nach außen heißt es: Krieg.
Die Marktforschungsagentur NIQ zeigt sich besorgt. In Deutschland spiele Mode eine geringere Rolle als in anderen europäischen Ländern. 547 Euro gab der ideelle Gesamtbundesbürger 2024 für Bekleidung und Schuhe aus.
Sie haben sexualisierte Gewalt in der Jugendantifagruppe erlebt: 30 Jahre später gehen die Betroffenen gemeinsam und selbstbestimmt mit dem Erlebtem um – auch, um andere vor dem Täter zu schützen.
Das Ziel ist, Betroffenen eine Stimme zu geben und andere zu schützen. Ein Gespräch mit Julia Gebrande, Vorsitzende der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs.
Ministerpräsidentenkonferenz: Die Länderchefs feilschen mit Bundeskanzler Merz über eine Kompensation für die geplanten Steuergeschenke an Unternehmen in Milliardenhöhe.
Hessen: Dutzende Aktivisten haben am vergangenen Wochenende ein Event der Bundeswehr auf einem Volksfest in Bad Vilbel blockiert. Dagegen gingen Soldaten gewaltsam vor.
Es soll ein »Bauturbo« sein: Die Bundesregierung beschließt eine Aufweichung planungsrechtlicher Standards im kommunalen Wohnungsbau. Daran gibt es Kritik. Davon unabhängig befinden sich die Angebotsmieten im Höhenflug.
Streichliste im Lehramt: In der Leipziger Hochschule kamen am Dienstag die Studierenden des Fachbereichs zur Vollversammlung zusammen – und beklagten die lange Liste der »Missstände im Studium«.
Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) veranstaltet einen Kongress gegen die Wehrdienstpläne der Bundesregierung. Ein Gespräch mit Michael Schulze von Glaßer.
Nordostsyrien: Delegation hat Gelder für Kliniken übergeben. Angriffe der Türkei gefährden Stromerzeugung und Wasserversorgung. Gespräch mit Janosch Tries von »Städtepartnerschaft Friedrichshain-Kreuzberg – Dêrik e. V.«
Metallarbeiter in der andalusischen Hafenstadt Cádiz in Spanien sind im Streik. Im Arbeitsausstand für einen neuen Tarifvertrag. Den verweigern ihnen die Kapitalbosse bislang.
In Regime-Change-Plänen Israels und der USA für den Iran kommt den Kurden eine Schlüsselrolle zu. Deren Parteien lehnen den Krieg trotz Gegnerschaft zur Islamischen Republik jedoch mehrheitlich ab.
Seit dem israelischen Überfall auf Iran ist die Repression in der Islamischen Republik verschärft worden, mehrere Todesurteile gegen politische Gefangene wurden vollstreckt.
Die westlichen Industriestaaten kamen in Kanada zusammen. Deutlich wurde dabei vor allem ihre Uneinigkeit: Sie haben keine gemeinsame Erklärung zum Ukraine-Krieg zustande gebracht.
Vor dem in der kommenden Woche stattfindenden NATO-Gipfel in Den Haag kritisiert Slowakeis Regierungschef die neuen Aufrüstungsvorgaben des Militärbündnisses - und spricht von Neutralität als Option.
Unter der Überschrift »Stoppt das Töten, beendet den Krieg jetzt!« veröffentlichten die linke Tudeh-Partei des Iran und die Kommunistische Partei Israels am Dienstag eine gemeinsame Erklärung.
Die sozialdemokratische Regierung unter dem kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro sieht sich bestätigt, denn die Mehrheit im Senat votierte für die Reform des Arbeitsrechts, stärkt damit Rechte von Beschäftigten.
Vor der dritten Gewerkschaftskonferenz für Frieden: Die »Zeitenwende« bedeutet allgemeine Unterordnung unter »Sicherheitspolitik«. Dagegen gibt es Widerstand auch in Gewerkschaften.
Prekäre Arbeit: Die Generalzolldirektion meldet 700 Verfahren nach Razzien im Baugewerbe wegen fehlender Aufenthaltstitel sowie Mindestlohn- und Sozialversicherungsbetrug.
Sie gefährden das Spiel: Polizisten. Der Dachverband der Fanhilfen präsentierte am Mittwoch seinen Saisonbericht zu Repression gegen Fußballanhänger. Die Fanhelfer befürchten einen »finalen Schlag« gegen Kurven.
Bei der SNCF ist dagegen der Sitzplatz in Fernzügen nicht nur selbstverständlich im Fahrpreis enthalten, sondern wird bei Verspätung oder Ausfall sogar automatisch erstattet.