Der Zoll-»Deal« von EU und USA stellt Machtverhältnisse klar: Die EU zahlt bis auf wenige Ausnahmen 15 Prozent Zoll auf Exporte in die USA, erlässt denen aber viele Zölle, etwa für Autos. Die Reaktionen sind gemischt.
In der deutschen Industrie fallen drastische Worte über den Zolldeal der EU mit Trump: »Demütigung«, »Kapitulation«. Frankreichs Regierung sieht das auch so. Eigentlicher Sieger in Trumps Zollweltkrieg ist China.
Scheinbeschäftigung und Bürgergeldbezug, Schrottimmobilien und Bosse, die gleichzeitg Vermieter sind: BRD normal, was Arbeitsministerin und Bundeskanzler als »mafiöse Strukturen« bezeichnen.
Es gilt als kleiner Meilenstein im Völkerrecht: Der Internationale Gerichtshof verkündete jüngst mittels Rechtsgutachten die Option auf Entschädigungszahlungen von Industriestaaten wegen des Ausstoßes von Treibhausgasen.
Laut einem Bericht der »Internationalen Agentur für erneuerbare Energien« expandiert die Stromerzeugung aus Windkraft- und Solaranlagen weltweit – und wird immer günstiger. Außer dort, wo die Energiewende blockiert wird.
Unter den drei Toten beim Zugunfall in Riedlingen ist nach Angaben der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) auch ein Auszubildender. Zudem kamen der Lokführer und ein Fahrgast ums Leben.
Die Thüringer Landespolizei will die Anschaffung von Elektroschockpistolen prüfen. Für die Bundespolizei ist die Verwendung von Tasern bereits beschlossene Sache.
Das Trommelfeuer gegen Sozialausgaben wird täglich stärker. In anderen Bereichen gibt die Regierung das Geld dagegen mit vollen Händen aus, etwa für die »Stärkung des Rechtsstaats«.
Der Düsseldorfer Großhandelskonzern Metro will jede zehnte Stelle an seinem Hauptsitz streichen. Das dürfte noch nicht alles sein – trotz leichtem Umsatzplus, befürchten Beschäftigte auf Nachfragen dieser Zeitung.
Thüringen: Die Landesregierung plant den Bau eines Abschiebegefängnisses in Arnstadt. Dagegen regt sich Protest. Ein Gespräch mit Yussuf Hassan, Mitorganisator der Demonstration gegen den Abschiebeknast.
Argentiniens Präsident Javier Milei arbeitet daran, seine Konkurrenz von der traditionellen Rechten dem eigenen politischen Projekt unterzuordnen. Ein Gespräch mit dem Soziologen Gabriel Vommaro.
Am Sonntag ist die Polizei mit einer Hundertschaft in den Bildungsort Peršmanhof in Kärnten eingedrungen. Am 25. April 1945 beging eine SS-Formation dort ein Massaker.
Thailand und Kambodscha haben sich am Montag auf eine Feuerpause verständigt. Ein alter Streit um einen Tempel war der Auslöser für den mehrtägigen gegenseitigen Beschuss.
Die Paramilitärs der RSF unter Mohammed Daglo bringen Süddarfur unter ihre Fittiche. Dies wird nicht nur von der De-Facto-Regierung unter General Al-Burhan zurückgewiesen, auch die Arabische Liga verurteilt den Schritt.
Die US-Geheimdienstkoordinatorin Gabbard veröffentlicht Dokumente, die eine »Verschwörung« gegen Trump belegen sollen. Unter Obama sei die Erzählung angezettelt worden, Moskau habe Trump zum Wahlsieg verholfen.
Die britische sozialistische Tageszeitung Morning Star kommentierte in ihrer Montagsausgabe den großen Zuspruch zur angekündigten Gründung einer neuen Linkspartei durch Jeremy Corbyn und Zarah Sultana.
Argentiniens Präsident Milei senkt aus Angst vor Preissteigerungen Exportzölle auf landwirtschaftliche Produkte und damit die Einnahmemöglichkeiten des Staates. Für Rentner und Arme gibt es keine Unterstützung.
Leitungswasser nur alle paar Tage: Im Donbass wird mitten im Sommer das Trinkwasser knapp. Hauptgrund ist der Ukraine-Krieg, denn Kiew hat der Region den Hahn abgedreht.
Wir fluchen, wenn irgend etwas sehr schnell kaputtgeht. Aber wenn man dem marxistischen Erkenntnistheoretiker Alfred Sohn-Rethel glauben darf, gibt es zumindest für den Neapolitaner ein »Ideal des Kaputten«.
Er hatte sich einen Milchkaffee zubereiten wollen nach der Gymnastik und sich gebückt, um die Milch aus dem Kühlschrank zu nehmen, da schlug der Blitz in seinem Rücken ein.
Liest Wolfram Weimer heimlich junge Welt? Wo sonst will der Kulturstaatsminister denn die ganzen guten Haare entdeckt haben, die an der DDR angeblich gelassen werden, dass er sich Frise so sehr raufen muss?
Am 1. August 1925 wurde in den hauptstädtischen Resten einer untergegangenen Operettenmonarchie der Nestbeschmutzer Ernst J. geboren, dessen Nachname aus Gründen der nationalen Gemeinheit geheim bleiben muss.
Die Kommunen sind überlastet. Und das bei höheren Steuereinnahmen. Bund und Länder beschließen immer mehr Aufgaben, die aber nicht ausreichend finanziert werden. Auch das Sondervermögen wird nicht helfen.
Es ist schwer zu erklären, warum sich einige fußballaffine Menschen über Niederlagen der exzellent eingespielten Spanierinnen fast freuen, obwohl man deren feinen Fußball sehr genießen kann.
Sie haben es wieder getan, diese Lionesses. Eliminierten die überlegenen Spanierinnen im Fußball-EM-Finale. Es kickten die aktuellen Welt- und Europameisterinnen. Welches Duell könnte interessanter sein?