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»Untergetauchte« ohne Asylanspruch

Potsdam. Asylsuchende, die untertauchen, sollen nach dem Willen von Brandenburgs Innenminister René Wilke automatisch ihren Asylanspruch verlieren. Der parteilose Minister, der bis 2024 Mitglied der Linkspartei war, sagte am Montag gegenüber dpa: »Wir müssen das sanktionieren.« Wilke hält dazu einen Vorstoß Brandenburgs in der Innenministerkonferenz oder im Bundesrat für denkbar. Vom 1. Januar bis 17. Juli 2025 wurden nach Angaben seines Ministeriums 855 Fahndungen nach untergetauchten Asylsuchenden ausgelöst. »Menschen, die während ihres Asylverfahrens untertauchen, sollen dadurch automatisch einen Asylanspruch verwirken«, erklärte Wilke. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.07.2025, Seite 4, Inland

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