Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
Gegründet 1947 Montag, 6. Juli 2020, Nr. 155
Die junge Welt wird von 2327 GenossInnen herausgegeben
Der Schwarze Kanal: »Verkommen« Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
Der Schwarze Kanal: »Verkommen«

Wirtschaft als das Leben selbst

  • 30.06.2020

    Peary and Henson Aftershave

    Peary war ein weißer Marineoffizier und Henson, sein Assistent, ein afroamerikanischer Matrose, der die Inuitsprache erlernte.
    Von Helmut Höge
  • 23.06.2020

    Taubenscheiße

    Guido Rohrer meinte, sich zur Gesetzeslage in bezug auf das Taubenfüttern im allgemeinen und an seinem Wohnort Gelsenkirchen im besonderen auszukennen. Aber eventuell hat er sich geirrt.
    Von Helmut Höge
  • 16.06.2020

    Laschen

    Ach, die Laschen ...« murmelte kürzlich ein Freund von mir. Auf dem Land lebend, übersetzt er Gebrauchsanweisungen ins Deutsche.
    Von Helmut Höge
  • 09.06.2020

    Moderne Geschäftswelten

    Beinahe täglich erreichen mich Sexdrogen-Kaufangebote wie »Hoege Männertabletten ohne nervigen Urologen-Termin. Guten Tag hoege, billiger Pillen ordern. Viel Spass! Dr. Berman«.
    Von Helmut Höge
  • 02.06.2020

    Übel verdriftet

    Corona erschwert sogar die Polarforschung. So verzögerte die Pandemie den Besatzungswechsel des Forschungsschiffs »Polarstern« in der Arktis. Ein anderes Projekt kann erst gar nicht stattfinden.
    Von Helmut Höge
  • 26.05.2020

    Arktische Ökonomie

    Fast könnte man die Walgeschichte auf den Wandel des Menschen vom Walfänger zum Whale-Watcher reduzieren.
    Von Helmut Höge
  • 19.05.2020

    Bankgründungen und -überfälle

    »Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?« fragte Bertolt Brecht. Doch in gewisser Weise hat sich die Brechtsche Frage überlebt.
    Von Helmut Höge
  • 12.05.2020

    Jagdgeschichten

    Während die westliche Wissenschaft ihren Objekten seltener das Leben nimmt, vermehren sich die Trophäenjäger. In vielen, etwa afrikanischen Nationalparks sind diese reichen Weißen hochwillkommen.
    Von Helmut Höge
  • 05.05.2020

    Von Menschen und Meisen

    Aus Landkarten und Schlagzeilen in Zeiten der Coronapandemie lässt sich vieles herauslesen, zum Verhältnis von Mensch und Tier, und Ost und West.
    Von Helmut Höge
  • 28.04.2020

    Sündenböcke

    Im Grunde kann jede Tierart zum Sündenbock werden, wenn die Menschen sie vorschnell für einen Schaden verantwortlich machen – ohne gründliche Ursachenforschung.
    Von Helmut Höge
  • 21.04.2020

    Männerwitze

    Oft ist der Männerwitz die verbale Selbstheilung eines Unterlegenen. Christian Baron beschreibt ein kaum auszuhaltendes westdeutsches Arbeiterklassenklischee.
    Von Helmut Höge
  • 14.04.2020

    Säkularer Ramadan

    Jedes Bundesland, jeder Regierungsbezirk, jede Scheißkommune erlässt jetzt ständig eigene Verbote, schon um sich von den anderen zu unterscheiden und eigenen Gestaltungswillen zu zeigen.
    Von Helmut Höge
  • 07.04.2020

    Coronageschäfte

    Die Verharmloser der Pandemie unter den Virologen werden zahlreicher, aber die Taz zum Beispiel hält dagegen – und plädiert etwa für »Vermummungsgebot« und Handyüberwachung.
    Von Helmut Höge
  • 31.03.2020

    Katastrophenfeuilletonismus

    Die kanadische Globalisierungskritikerin Naomi Klein spricht von »Katastrophenkapitalismus«. Die »Coronakrise« ist so eine Katastrophe. Weil alle von ihr betroffen sind, ist sie auch das, worüber alle reden.
    Von Helmut Höge
  • 24.03.2020

    Déjà-vus

    Das Gefühl, eine Situation so schon einmal erlebt zu haben, nennt sich Déjà-vu. Längst beschäftigen sich etliche Wissenschaftler mit dem Phänomen.
    Von Helmut Höge
  • 17.03.2020

    Außenseiter

    Berühmt wurde die indianische Häuptlingstochter Pocahontas, die den ersten englischen Siedlern half, in der neuen Welt Fuß zu fassen.
    Von Helmut Höge
  • 10.03.2020

    Anders leben

    »Wofür es sich zu leben lohnt« lautete im Januar das Thema des Philosophie-Magazins. Derweil die Zeit sich dem »Traum vom anderen Leben« verschrieb.
    Von Helmut Höge
  • 03.03.2020

    Die Wrangelinsel

    Die im 7.608 Quadratkilometer große Wrangelinsel nördlich der Tschuktschen-Halbinsel ist für Russland vor allem wegen ihrer Eisbären wertvoll. Denen freilich geht es rund um die Arktis schlecht.
    Von Helmut Höge
  • 25.02.2020

    »Mau Mau«

    Der »Mau-Mau-Krieg« war mit der Unabhängigkeit Kenias nicht zu Ende: Aus vielen Guerilleros wurden Wilderer, aus britischen Offizieren Nationalparkbetreiber – und die Kämpfe gingen weiter.
    Von Helmut Höge
  • 18.02.2020

    Zivilisationsbringer

    Dem anarchistischen Politologen James C. Scott geht es um eine völlige Umdeutung der Geschichte: Die heutige Zivilisation sei nicht auf die frühen Stadtstaaten zurückzuführen, sondern auf die, die aus ihnen flohen.
    Von Helmut Höge