Gegründet 1947 Sa. / So., 21. / 22. März 2026, Nr. 68
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Wirtschaft als das Leben selbst

  • 17.03.2026

    Hirse (5)

    Meine Eltern hatten in ihrer Wohnung ein großes Beet mit Pflanzen. Als ich mit zwölf ein Paar Webervögel in einem kleinen Käfig geschenkt bekam, ließen wir die beiden Vögel frei.
    Von Helmut Höge
  • 10.03.2026

    Hirse (4)

    In den Statistiken zum Hirseanbau in verschiedenen Regionen der Erde tauchen Russland, Kasachstan und die anderen Stan-Länder nicht auf, obwohl sie dort weiter angebaut wird.
    Von Helmut Höge
  • 03.03.2026

    Hirse (3)

    Die bolschewistische Nomenklatur auf dem Land führte zu einer seltsamen Biopolitik. Stalin verkündete 1929 die »Liquidierung des Kulakentums als Klasse«. Und den Färsen sollte zweimal täglich das Euter massiert werden.
    Von Helmut Höge
  • 24.02.2026

    Hirse (2)

    Nach der Hirse kommt die Hirse. Der Antidarwinist Trofim D. Lyssenko war uns mit seinem partisanischen, stets auf die Praxis gerichteten Vokabular sympathisch. Anderen war er ein Dorn im Auge.
    Von Helmut Höge
  • 17.02.2026

    Hirse

    In der Sowjetunion ging es in den Jahren nach 1928 darum, mehr Hirse von den Äckern der Kolchosen zu ernten. Und zwar mit Hilfe antidarwinistischer Ideen. Brecht brachte das in Gedichtform.
    Von Helmut Höge
  • 03.02.2026

    Weltweite Besenderung

    Die Biologen wollen allen Ernstes alle Wildtiere, die es noch gibt, mit GPS-Sendern ausrüsten.
    Von Helmut Höge
  • 27.01.2026

    Riechen

    Ein Indigener aus Kolumbien wunderte sich einst, dass ein belgischer Ethnologe den Himmel nicht riechen konnte. Von den Europäern wurde der Geruch bislang gering geachtet. Doch es gibt Ausnahmen.
    Von Helmut Höge
  • 20.01.2026

    Anpassung

    Am Beispiel der Seeotter hat der Meeresbiologe Joe Roman in seinem Buch »Eat, Poop, Die. Wie Tiere unsere Welt verändern« (2024) dargestellt, wie eine Umwelt sich gewissermaßen ihnen anpasst.
    Von Helmut Höge
  • 06.01.2026

    Überfluss

    Der Anthropologe Marshall Sahlins meint, die technologische Entwicklung habe nicht dazu geführt, dass die heutigen Menschen weniger arbeiten, sondern eher, dass sie mehr arbeiten.
    Von Helmut Höge
  • 30.12.2025

    Maschinenraum

    Soziales Miteinander, Straßenleben und Aufmerksamkeit für die Menschen und Dinge um uns herum gehören weitgehend der Vergangenheit an.
    Von Helmut Höge
  • 23.12.2025

    Glatzen

    Seit einiger Zeit wirbt die Firma Techfibrr auf Plakaten für einen neuen Skull Shaver namens »Pitbull Gold«, der Glatzen in 90 Sekunden rasiert und knapp 100 Euro kostet.
    Von Helmut Höge
  • 09.12.2025

    Amerikanisierung

    »Tired of Speaking Silly German?« fragt eine Sprachschule, die Deutsch lehrt, die hiesigen Expats – was aber auch einfältiges »Deutsch« ist, gemeint sind die hierzulande lebenden Ausländer.
    Von Helmut Höge
  • 02.12.2025

    Alltag

    Der englische Schäfer James Rebanks lebt auf einem Hof im Lake District, der seit 600 Jahren in Familienbesitz ist. Die Rebanks haben an der dortigen Allmende Nutzungsanteile für eine Anzahl von Schafen.
    Von Helmut Höge
  • 25.11.2025

    Schuld und Schulden

    Kürzlich erschien »Die Politik der Schuld – Eine Durchquerung« des Philosophen Luca Di Blasi. Er schreibt, die Kritik an der deutschen Erinnerungspolitik, sie habe autoritäre Züge angenommen, habe ihn nicht überrascht.
    Von Helmut Höge
  • 18.11.2025

    Punkte

    Früher sammelte man beim Einkauf Rabattmarken, die man in ein Heftchen klebte. Sie wurden irgendwann abgeschafft, aber nun gibt es sie wieder – als Punkte.
    Von Helmut Höge
  • 11.11.2025

    Empathie und MDMA

    In Dänemark lernen Kinder in der Schule seit geraumer Zeit nicht nur Lesen, Schreiben und Rechnen – sondern auch Mitgefühl. Empathie ist ein eigenes Schulfach für alle zwischen sechs und 16 Jahren.
    Von Helmut Höge
  • 04.11.2025

    Stadtbilder

    In Berlin finden inzwischen an manchen Tagen vier Demonstrationen statt – nicht selten von Protestgruppen, die von mehr Polizisten »begleitet« werden als die Demos Teilnehmer haben.
    Von Helmut Höge
  • 28.10.2025

    Nietzsche und die Biologie

    »Das Werden ist eine Vermehrung, die durch Ansteckung geschieht«, meinen die antidarwinistischen Denker Deleuze und Guattari. Sie haben dieses »Werden« von Nietzsche übernommen.
    Von Helmut Höge
  • 21.10.2025

    Aphasie

    Die Unvernunft einer Sache ist kein Grund gegen ihr Dasein, vielmehr eine Bedingung desselben.
    Von Helmut Höge
  • 14.10.2025

    Hühner

    Täglich werden knapp zwei Millionen Hühner in Deutschland geschlachtet, jährlich sind es weltweit laut der Welternährungsorganisation (FAO) 68 Milliarden Hühner.
    Von Helmut Höge