Gegründet 1947 Sa. / So., 20. / 21. Juli 2019, Nr. 166
Die junge Welt wird von 2201 GenossInnen herausgegeben
  • Spekulanten

    Berlin als Beute

    Multimilliardär Warren Buffett steigt in der Hauptstadt ins Immobiliengeschäft ein. Ein Cocktailabend unter Finanzhaien
    Von Simon Zeise
  • Genossenschaft

    Handlungsfähig

    Vollversammlung der junge-Welt-Genossenschaft: Ökonomische Voraussetzungen für linke Inhalte sichern
  • Gegenkultur

    Ehrgeiziges Ziel

    M&R-Solikonzert in der Berliner Wabe am Freitag, den 22. Juni
  • Die Arroganz der Dienste

    Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) hätte es oft gar nicht nötig, zu lügen. Wie man das vermeidet, ohne unangenehme Wahrheiten zugeben zu müssen, hat sein ehemaliger Vizepräsident vorgemacht.
    Von Claudia Wangerin
  • Pilgerreisender des Tages: Markus Söder

    Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude, und so muss Markus Söder derzeit völlig aus dem Häuschen sein: Am 1. Juni wird der bayerische Ministerpräsident den Papst in Rom treffen.
    Von Jan Greve
  • Venezuela

    Kampagne mit Chávez

    Präsidentschaftswahl in Venezuela: Zehntausende Menschen haben am Donnerstag die Avenida Bolívar im Zentrum der venezolanischen Hauptstadt Caracas gefüllt.
    Von André Scheer, Caracas
  • Literatur

    Die versäumten Möglichkeiten

    Vorabdruck. Über den Schriftsteller Ramón José Sender und seine Erzählung »Requiem für einen spanischen Landmann«
    Von Erich Hackl
  • Luftverschmutzung

    Klage bringt Bewegung

    Kommunen fordern Geld für Verkehrswende. Illegale Manipulationen auch bei zwei Porsche-Modellen
  • Ellwangen

    »Ellwangen war eine Inszenierung«

    Die Stürmung einer Flüchtlingsunterkunft in Ellwangen diente der Verschärfung des Law-and-Order-Diskurses. Gespräch mit Michael Ramminger
    Interview: Kristian Stemmler
  • Aufrüstung

    Nachschub für die Ostfront

    Rund 100 US-Militärkonvois rollen bis Ende Juni die BRD Richtung Polen und Baltikum. Und auch die ausgewechselten Truppenteile müssen an ihre Standorte zurückkehren.
    Von Marc Bebenroth
  • Internationalismus

    Unter Terrorverdacht

    Linkes Festival in Südthüringen: Polizei droht wegen Grup Yorum vorab mit Strafen
    Von Susan Bonath
  • Arbeitskampf

    Kopierer standen still

    Letzte Lohnerhöhung vor 17 Jahren: Studentische Beschäftigte der Berliner Hochschulen traten für eine Woche in den Ausstand
    Von Stefan Thiel
  • Pflegekrise

    Kein Geld und keine Pflegekräfte

    Koalition will Versicherungsbeitrag erhöhen. Linkspartei führt Personalnotstand auch auf Profitstreben privater Betreiber zurück
  • Venezuela

    Online-SpezialRuhige Wahl in Venezuela

    Bislang keine Zwischenfälle bei Präsidentschaftswahl. Maduro will »Regierung der nationalen Einheit«
    Von André Scheer, Caracas
  • Argentinien

    Nein zum IWF

    Tausende Argentinier gingen am Donnerstag (Ortszeit) wie schon in den Tagen zuvor in Buenos Aires auf die Straßen, um gegen Präsident Mauricio Marci und den Internationalen Währungsfonds zu protestieren ...
  • #LulaLivre

    Diener zweier Herren

    Arbeiterpartei will mit ihrem Kandidaten aus dem Gefängnis heraus den Wahlkampf führen. Lulas Richter empfing Auszeichnung in New York
    Von Peter Steiniger
  • Rumänien

    Botschaftsstreit in Bukarest

    Die politische Klasse Rumäniens streitet über den Umzug der Vertretung nach Jerusalem
    Von Matthias István Köhler
  • Italien

    Rechte Koalition geschmiedet

    »Fünf-Sterne-Bewegung« und Lega wollen Regierung bilden. Entscheidung von Staatspräsidenten erwartet. Gewerkschaft ruft zu Widerstand auf
    Von Gerhard Feldbauer
  • Syrien-Krieg

    Händeschütteln in Sotschi

    Russlands Präsident empfängt nach Gesprächen mit seinem syrischen Amtskollegen Assad Bundeskanzlerin Merkel
    Von Karin Leukefeld, Damaskus

»Ich sehe mich mehr als Mitglied des Stabes, nicht so sehr als Botschafter.«

Der neue US-Botschafter in Berlin, Richard Grenell, am Freitag im Deutschlandfunk, wenige Tage nachdem er deutsche Unternehmen davor warnte, weiter Geschäfte mit dem Iran zu machen
  • Literatur

    Ein Ungeheuer, das niemals stirbt

    Adam Haslett erzählt in »Stellt euch vor, ich bin fort« eine todtraurige Familiengeschichte. Der bestechend intensive Roman hat leider ein paar ärgerliche Mängel
    Von Carsten Otte
  • Kino

    An sich problematisch

    25.000 Bilder am Tag: Der Dokumentarfilm »The Cleaners« über »Content-Moderatoren« in Manila und Internetzensur überhaupt
    Von Bernd Müller
  • Kino

    Nicht ganz stubenrein

    Seine Superkräfte heißen Zynismus und Geschwätzigkeit: »Deadpool 2«
    Von Peer Schmitt
  • Nachschlag: Gesegneter Ramadan

    Zur Feier des Ramadan spricht Markus Lanz mit der Islamkritikerin Seyran Ates. Von der Heuchelei der Muslime ist viel die Rede, über das Massaker in Gaza oder die Kriegsdrohungen gegen Iran gibt es kein Wort
  • Programmtips

    Vorschlag

    Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht
  • Prager Fenstersturz

    Sturz mit Folgen

    Vor 400 Jahren stürzten böhmische Adlige königliche Statthalter aus einem Fenster der Prager Burg. Das Ereignis leitete den Dreißigjährigen Krieg ein.
    Von Daniel Bratanovic

Kurz notiert

  • Aus Leserbriefen an die Redaktion

    »Dieses unmenschliche israelische Regime verdient auch zum 70. Geburtstag nur eines: internationale Verachtung und organisierten Boykott. «
  • Im Zentrum

    Die Zeit lässt fünf Autorinnen und Autoren ein »neues Zeitalter« ausrufen, in dem »Deutschland im Zentrum« steht
    Von Arnold Schölzel
  • Nahostkonflikt

    Kampf für Land und Freiheit

    Die palästinensischen Proteste im Gazastreifen wurden von der israelischen Armee brutal niedergeschlagen. Der diesjährige »Tag der Nakba« stand ganz im Zeichen der blutigen Ereignisse
    Von Anne Paq
  • Risi e Bisi

    »Tschick« (Deutschland 2016) von Fatih Akin hält sich nahezu an alle Vorgaben des gleichnamigen Romans von Wolfgang Herrndorf, einem bei Kritikern und Publikum gleichermaßen beliebten Bestsellers aus dem Jahre 2010.
    Von Ina Bösecke