Schwarzer Kanal
Gegründet 1947 Montag, 9. Dezember 2019, Nr. 286
Die junge Welt wird von 2220 GenossInnen herausgegeben

jW-Wochenendgeschichte

  • Zwei Blätter des »Kleeblatts« aus Zelle Nr. 18: Maria Kasprzyk (...
    07.12.2019

    Der unsichtbare Bericht

    Fakten und Fiktion: Zur Aufarbeitung der Nazivergangenheit in neueren dokumentarischen Erzählungen.
    Von Cristina Fischer
  • »Je toter der Kommunismus ist, desto eifriger wollen viele bei s...
    30.11.2019

    Der Meinungsfreiheit eine Gosse

    Seit sich herausgestellt hat, dass die Deutschen langfristig den Zweiten Weltkrieg doch noch gewonnen haben, wollen auch die Kritiker von einst ganz zur siegreichen Mannschaft gehören.
    Von Eike Geisel
  • »So martialisch wie malerisch auf nacktem Fels«: Schloss Vranov ...
    23.11.2019

    Hunde, ihr dürft ewig leben!

    Wie dekadent kann Adel sein? Ein Besuch in einem südmährischen Schloss.
    Von Ralf Höller
  • »Was wir heute ›Häuser‹ nennen, sind Silos. Unsere Aufgabe ist d...
    09.11.2019

    Terra incognita

    Auf der Suche nach dem Raum des Kommunismus: Zu Leben und Werk des Kulturphilosophen Lothar Kühne.
    Von Martin Küpper
  • Wer’s schärfer will, muss selber zahlen. Bernauer Straße, Gedenk...
    02.11.2019

    »Mauer, Stasi, Stacheldraht«

    Wenn Westdeutsche die Welt erklären: Eine betreute Reise in die Bundeshauptstadt.
    Von Lutz Behrens
  • »Er rechnete nicht ab, er rechnete vor«: Walter Boehlich (1985)
    19.10.2019

    Der Boehlich

    oder Die unerschöpfliche Geduld im Erklären: Zur Besonderheit einer legendären Heftkolumne.
    Von Stefan Gärtner
  • 12.10.2019

    Eins durch zwei

    Wahrheit als Geschichte der Zukunft: Sehen (und fühlen) lernen mit Science-Fiction.
    Von Dietmar Dath
  • 28.09.2019

    Wiederholt begraben

    80 Jahre nach Freud: Zum Zustand der österreichischen Zivilgesellschaft
    Von Harald Justin
  • 21.09.2019

    Besiegte

    Yürekli legte den Brief auf den Tisch. Der Mann mit der randlosen Brille tippte die lange Zahlenreihe in seine Tastatur, fragte nach dem Personalausweis. Dann sagte er: »Ich kann nichts für Sie tun. So ist das Gesetz.«
    Von Mesut Bayraktar
  • »Wir wurden mit menschlicher Würde behandelt«: Kämpfer des bewaf...
    14.09.2019

    Recht auf Anerkennung

    Die Gedenkstätte Liliesleaf in Johannesburg widmet sich der DDR-Solidarität für den Befreiungskampf in Südafrika. Ein Ortsbesuch
    Von Christian Selz, Johannesburg
  • 07.09.2019

    Ungesagtes

    An guten Tagen schrieb ich und ging dann ins Paco. An schlechten Tagen schrieb ich nicht und ging ins Paco. Meistens kam nach dem Paco nichts mehr.
    Von Konstantin Arnold
  • Die DDR-Ruderin Kerstin Förster mit Fahne, der Autor mit Schild
    24.08.2019

    Nur ganz anders

    Natürlich bin ich zu schnell. Kaum ist Bianca losgelaufen, renne ich schon hinterher. Der Sprecher sagt die Deutsche Demokratische Republik an, aber da bin nur ich, ich und mein Schild.
    Von Ronald Weber
  • 17.08.2019

    Der Weg zum Fallbeil

    Im Folgenden erstatte ich Bericht von einer Ermittlung über die Lage behinderter Menschen, die ich im Spätsommer an der ost- und zentraleuropäischen Donau, von Rumänien bis Österreich, durchführte.
    Von Erwin Riess
  • 10.08.2019

    Adolf Hitlers Lieblingsblume

    Herr Hörlimann schlug vor, die Polizei um Hilfe zu rufen. Er war der Ansicht, dass sie einschreiten müsse. Frau Radodek stammelte bloß: »Ich hab’ es geahnt.«
    Von Ludwig Lugmeier
  • 03.08.2019

    Adolf Hitlers Lieblingsblume

    Nach dem Tod von Frau Fröhlich stand die unter meiner Mansardenkammer liegende Wohnung wochenlang leer. Für mich eine Zeit der Erholung. Frau Fröhlich war nämlich recht lärmig gewesen.
    Von Ludwig Lugmeier
  • 27.07.2019

    Utopie und Realismus

    Auf der Spurensuche zwischen Literatur und Gesellschaft heute
    Von Mesut Bayraktar
  • »Sagen Sie Ihrem General, er soll sich zum Teufel scheren!« (»En...
    20.07.2019

    »Die Antwort lautet: Nein!«

    Heute aber waren die Preußen in Anmarsch. Lenz hatte einen Teil des Nachmittags bei den äußersten Vorposten verbracht und hatte sie gesehen – zuerst durchs Fernglas, dann mit bloßem Auge.
    Von Stefan Heym