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19.05.2018
Kino

Nicht ganz stubenrein

Seine Superkräfte heißen Zynismus und Geschwätzigkeit: »Deadpool 2«

Von Peer Schmitt
Superheldencomics sind so etwas wie die Heiligenlegenden gegenwärtiger Populärkultur. Einige gefallen sich zwar in nichts anderem als der reinen Häresie. Aber auch sie bedienen und bereichern den Kanon der Legenden. Das ist die Crux an der Sache. »Deadpool 2« unter der Regie des ehemaligen Stuntmans David Leitch, der zuletzt die merkwürdige Neo-Noir-Comic-Adaption »Atomic Blonde« verantwortet hatte, besteht aus so gut wie nichts als Anspielungen auf und schmutzigen ...

Artikel-Länge: 3536 Zeichen

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