Verdi und DGB positionieren sich hinter der »Brandmauer« gegen die AfD. Zu verteidigen seien Demokratie, internationales Ansehen und der Wirtschaftsstandort Deutschland. Nicht in Aussicht: Arbeitskampf.
Die Zahl der Gerichtsurteile, in denen das Vorgehen von Bundes- und Landesbehörden gegen Palästina-Solidarität als rechtswidrig eingestuft wird, wächst. Konsequenzen hat das nicht, Durchsetzung von Unrecht ist Auftrag.
Die ARD-Korrespondentin in Tel Aviv, Sophie von der Tann, soll mit dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis ausgezeichnet werden. Das passt der Springer-Presse und israelischen Offiziellen gar nicht
»Wokeness« ist mehr als bloß ein Baustein einer Rekrutenwerbekampagne – es ist eine wertewestliche »Soft Power«-Wunderwaffe im imperialistischen Krieg.
Die Neugründung der AfD-Parteijugend in Gießen ist ein Versuch, den faschistischen und gewaltbereiten Nachwuchs wieder salonfähig zu machen, findet Laura Wolf, Pressesprecherin des Aktionsbündnisses »Widersetzen«.
Die Auflösung eines Palästina-Kongresses am 12. April 2024 durch die Staatsgewalt war rechtswidrig. Das hat die 1. Kammer des Berliner Verwaltungsgerichts am Mittwoch nach Redaktionsschluss dieser Zeitung geurteilt.
Bundesweite Tarifbewegung für bessere Arbeitsbedingungen im öffentlichen Nahverkehr hat begonnen. Bus- und Bahnfahrer fordern Arbeitszeitverkürzung und längere Ruhezeiten.
Zwei Drittel der Unternehmen erwägen laut einer Studie von Deloitte, Teile ihrer Produktion ins Ausland zu verlagern. Das betrifft nicht nur die Fertigung, sondern auch »Prestigejobs« in Forschung und Entwicklung.
Polen verstärkt mit der Bestellung von U-Booten die maritime Überlegenheit der NATO in der Ostsee. Das diplomatische »Tit for tat« mit Russland geht weiter: Das letzte polnische Konsulat außerhalb Moskaus schließt.
US-Präsident Donald Trump hat eine Einstufung von Teilen der internationalen Bewegung als »Terrororganisation« bzw. »gekennzeichnete Terroristen« eingeleitet.
Nach Schüssen auf Nationalgardisten durch einen afghanischen Tatverdächtigen in Washington schickt der US-Präsident noch mehr Soldaten in die Hauptstadt.
Nach den Präsidentschaftswahlen in dem westafrikanischen Land am Sonntag putscht sich die Armee an die Regierung. Angeblich, um die »Stabilität« des Landes sicherzustellen.
Während der Präsident eine Aufrüstung im großen Stil mit Hilfe von USA, »Gleichgesinnten« und einer Art »Sondervermögen« durchsetzen will, blockiert die Opposition.
Die britische Finanzministerin stellt ihre Pläne für den Staatshaushalt vor. Obwohl der Mindestlohn erhöht und einige Sozialprogramme erweitert werden, gibt es Kritik.
Wie war das mit dem »antifaschistischen Schutzwall«? »Die haben nämlich behauptet, dass Feinde aus dem Westen eine Gefahr für das Land seien.« Nicht doch.
Eine Konferenz des Vereins »Women in Exile« thematisiert Gewalt an Frauen und regelmäßige sexuelle Übergriffe in Asyleinrichtungen. Viele berichten zudem von einer zunehmend rassistischen Gesellschaft.
Wiederentdeckt: Ein unkonventionelles Frauenleben im Deutschland der 1920er und 30er Jahre erzählt von der späteren Widerstandskämpferin Mopsa Sternheim.
Die beiden nationalkonservativen Zeitungsgruppen der Daily Mail und des Daily Telegraphs sollen fusionieren. Der Plan kommt zu einer Zeit, in der die rechte Medienbranche ohnehin Aufwind hat.
Außerdem: »Global Movement to Gaza« ruft zu Kundgebungen anlässlich des internationalen Tages der Solidarität mit dem palästinensischen Volk am 29. November auf.
Erstaunlicherweise sind es gerade SPD-Politiker, die in vorderster Front gegen die Fußballfans kämpfen, zum Beispiel Daniela Behrens aus Niedersachsen und Andy Grote aus Hamburg.
Die Dresdner Eislöwen stecken im Dauerfrost fest. Selbst gegen den Vorletzten der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) hagelte es am 26.11. eine deftige Heimniederlage.
Von Andreas Müller
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