Israel und die USA greifen landesweit an. Bisher mehr als 200 Tote, darunter Staatsoberhaupt Khamenei. Teheran verübt in gesamter Golfregion Vergeltung und schließt Straße von Hormus.
Die ersten Kommentare deutschsprachiger Medien zum Beginn des Iran-Krieges schwanken zwischen Begeisterung und Sorgen um die Zukunft. An die Spitze der »Jubelperser« stellen sich wieder einmal die Springer-Blätter.
Wird die neue Führungsgruppe des Iran, die gerade erst formiert wird, bereit sein, »an den Verhandlungstisch zurückzukehren«? Man sollte nichts ausschließen und aufmerksam beobachten.
Der Prototyp des im Dienst an der Herrschaftsideologie arrivierten »Antideutschen« war natürlich auch zur Stelle, als die Kunde von den »Präventivschlägen« gegen den Iran eintraf.
Das Einbürgerungsrecht untersagt nicht die Nutzung bestimmter Medien, erklärt Peter Klusmann, Rechtsanwalt mit Schwerpunkt auf Migrations- und Versammlungsrecht.
Die Tarifrunde im Handel startet unter schwierigen Bedingungen: Niedrige Löhne, hohe Teilzeitquoten und Tarifflucht prägen die Branche. Trotz Milliardengewinnen vieler Unternehmen kämpfen Beschäftigte um Entgeltplus.
Deutschlands Apotheker planen am 23. März einen bundesweiten Protesttag, an dem viele Läden geschlossen bleiben sollen. Eine Aktion für eine höhere Medikamentenvergütung und gegen eine drohende weitere Schließungswelle.
Das Recht auf anwaltlichen Beistand wird in Nepal zur Phrase, wenn das Geld fehlt, sagt Ajay Shankar Jha, Vorsitzender der Organisation Public Defender Society of Nepal.
Nach der Tötung von Irans Khamenei ziehen Hunderte Demonstranten zur US-Botschaft. Die Volksmobilisierungskräfte drohen mit Vergeltung. Washington erhöht den Druck, um die Regierungsbildung zu beeinflussen.
Der US-Bürgerrechtler und politische Gefangene Mumia Abu-Jamal schreibt in seiner jüngsten Kolumne über die Unmenschlichkeit des US-amerikanischen Gefängniskomplexes und die Grausamkeit der praktizierten Höchststrafen.
Iran setzt in seiner Reaktion auf die US-israelischen Angriffe auf eine Regionalisierung des Krieges. Dazu zählen Angriffe auf die US-Militärinfrastruktur und Druck auf die Golfstaaten.
Die Automatisierung der Häfen schreitet rasant voran – und mit ihr wächst die Sorge um den Verlust von Arbeitsplätzen und betriebliche Mitbestimmungsrechten. Die Gewerkschaften warnen vor der dieser Entwicklung.
Das seit Jahren stillgelegte Myitsone-Staudammprojekt rückt in Myanmar wieder auf die politische Agenda. Die Militärjunta treibt das Vorhaben voran – trotz Umweltbedenken, Erdbebenrisiko und Kritik aus der Bevölkerung.
Der Zeit voraus, auch Jahrzehnte später: Das Theaterstück »Cordones Industriales« dokumentiert die Erfahrung in Chile der Jahre 1970 bis 1973, ist aber eine politische Stellungnahme für heute.
Die Kamera nutzt die vorhandenen Winkel, die Architektur der Räume sichtbar zu machen. So entsteht auf der bildlichen Ebene ein Pendant zum verwinkelten, komplizierten Geflecht der Menschen, die darin leben.
Loyalität gegenüber einer Kriegspartei statt Journalismus: Fabian Goldmann hat ein Buch über die Flankierung des Krieges gegen Gaza durch deutsche Medien geschrieben.
Am kommenden Wochenende soll der Ball ruhen. Der Fußballverband AFA protestiert gegen Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung. Er vermutet dahinter ein politisches Manöver der Regierung.