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Aus: Ausgabe vom 02.03.2026, Seite 10 / Feuilleton
Fotografie

Augen auf

Von Jürgen Schneider

Peter Hujar (1934–1987) war Fotograf und eine zentrale Figur in der Downtown-Szene im New York der 1970er und frühen 1980er Jahre. Als er 1987 aidskrank an einer Lungenentzündung starb, war sein fotografisches Werk weitgehend unbekannt. Sein Hauptinteresse galt der Schwarzweißporträtfotografie. In der Bundeskunsthalle in Bonn ist nun bis zum 23. August die Hujar-Ausstellung »Eyes open in the Dark« zu sehen. Hujars Porträts zeigen nicht nur seine Freunde und Liebhaber aus der Gay-Community, sondern unter anderem auch Cookie Mueller, Susan Sontag, William S. Burroughs, den Hudson und den East River sowie Kühe und Esel. In Partnerschaft mit der Bundeskunsthalle wird zudem der Berliner Martin-Gropius-Bau vom 19. März bis 28. Juli 2026 die Ausstellung »Peter Hujar/Liz Deschenes: Persistence of Vision« zeigen.

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