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Köln: Friedensforum will Polizei verklagen

Köln. Das Bündnis »Rheinmetall entwaffnen« und das Kölner Friedensforum fordern eine politische und juristische Aufarbeitung des Polizeieinsatzes gegen die Antikriegsdemo vom Wochenende. Es müsse geklärt werden, »wer das politisch zu verantworten hat«, sagte Peter Förster vom Friedensforum laut epd am Donnerstag. Die Veranstalter wollen mit den verletzten Teilnehmern Klage gegen die Polizei einreichen. Der Demonstrationszug war am Sonnabend gestoppt worden, rund 500 Menschen wurden stundenlang eingekesselt, viele verletzt. Die Polizei begründete ihr Vorgehen mit Angriffen auf Beamte und Verstößen gegen das Versammlungsrecht. Die Veranstalter werfen ihr gezielte Eskalation und Falschdarstellung vor. Laut Polizei wurden zwölf Beamte verletzt. Die Veranstalter sprechen von etwa 150 verletzten Demonstranten. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.09.2025, Seite 4, Inland

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