Schulstreik gegen die Wehrpflicht: In ganz Deutschland gehen an diesem Donnerstag wieder Jugendliche auf die Straße, um gegen Hochrüstung und Kriegsvorbereitung zu protestieren.
Das Herumeiern um den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Iran, das man inzwischen bei manchen westlichen Staats- und Regierungschefs beobachten kann, ist zwar peinlich, aber es verrät auch mehr.
30.000 deutsche Urlauber stecken fest. Eine zahlungskräftige Klientel, die mal eben fürs verlängerte Wochenende rübergejettet ist, kommt jetzt nicht raus aus Dubai. Da soll jetzt der deutsche Staat helfen.
In China beginnen die jährlichen Tagungen des Volkskongresses und der Politischen Konsultativkonferenz. Der Vorlauf war geprägt von Antikorruptionsmaßnahmen und Anpassungen der Wirtschaftsentwicklungspolitik.
Der stellvertretende Berliner FDP-Chef Sebastian Czaja ist aus seiner Partei ausgetreten, um für den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) im Abgeordnetenhaus-Wahlkampf die Werbetrommel zu rühren.
Nach den sogenannten Gen-Z-Protesten vor sechs Monaten wird in Nepal vorzeitig gewählt. Die politischen Kräfte haben sich neu formiert, doch viele Menschen bleiben skeptisch.
Der Berliner Senat verfolgt die Werbeveranstaltungen der Jugendoffiziere in den Schulen nicht, sagt Alexander King, Mitglied des Abgeordnetenhauses und Spitzenkandidat seiner Partei für die Wahl im September.
Die Friedens- und Zukunftswerkstatt in Frankfurt am Main mobilisiert für eine Antikriegskundgebung am Sonntag. Willi van Ooyen gibt zu bedenken, dass die gespaltenen Auffassungen unter einen Hut gebracht werden müssen.
Das zuständige Ministerium will einem Bericht zufolge 2031 als Zieljahr für die Endlagersuche für Atommüll zu streichen. Umweltverbände sehen das auch als Chance.
VW vor Betriebsratswahl: Der Autobauer macht Gewinne und will weiter kürzen. IG Metall und Betriebsrat sind in der Defensive, und die Belegschaft schwankt zwischen Frust und Wut.
Nichts ist okay: In Berlin‑Brandenburg steigen die Mieten, die Not wächst – doch die Immobilienlobby leugnet die Lage. Mieter und Linke sprechen von Rechtsbrüchen und fordern die Vergesellschaftung von Wohnbeständen.
Auch im kurdisch dominierten Nordosten Syriens hinterlässt der Krieg der USA und Israels gegen Iran Spuren. So schlug am Mittwoch eine abgefangene iranische Rakete unweit des Flughafens von Kamischli ein.
Die NGO B’Tselem warnt angesichts des Iran-Kriegs vor einer Eskalation der Gewalt auch in der Westbank. Die USA unterstützen die Annexion und haben in einer dortigen Siedlung ein Konsulat eröffnet.
Spanien soll die Nutzung von US-Militärbasen für den Angriff auf Iran untersagt haben. Gleichzeitig wird einer der beiden Stützpunkte weiter ausgebaut.
Gleich zwei Eisenbahngroßprojekte sollen Zentralasien mit den Ozeanen verbinden. Planen und zahlen wollen Usbekistan und Kasachstan. Afghanistan hat bislang nur eine sehr kurze Eisenbahnstrecke.
Wischiwaschi linksliberal: In İlker Çataks mit dem Goldenen Bären der Berlinale ausgezeichneten Spielfilm »Gelbe Briefe« wird wenig gespielt und viel erklärt.
Kristen Stewart hat für ihr unkonventionelles Erstlingswerk »The chronology of water« das gleichnamige autobiographisches Buch der ehemaligen Schwimmerin Lidia Yuknavitch adaptiert.
Gewerkschaft für Kampfjets: Die IG Metall in Bayern ruft zum Aktionstag bei Airbus und MTU in München und Traufkirchen auf – und fordert Entwicklung neuen Kriegsgeräts.
Vielerorts haben junge Gewerkschafter geholfen, den bundesweiten Schulstreik zu organisieren. In einigen Städten sind gemeinsame Kundgebungen zwischen Beschäftigten und Schülern geplant.
»Der letzte Akt von ›Rechnitz (Der Würgeengel)‹ in der Jagdhütte, wo sich die Boten gegenseitig kannibalisieren, verbildlicht, wie unsere Welt durch den Kapitalismus aus den Fugen geraten ist.«