Bayer: Glyphosat-Klagen sorgen erneut für Verlust
Leverkusen. Beim Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer ist der Verlust wegen Glyphosat-Klagen gegen seine US-Tochter Monsanto deutlich gewachsen. 2025 bewegten sich Umsätze und Erlöse auf dem Vorjahresniveau. Doch Rückstellungen für Prozessrisiken in Höhe von 6,2 Milliarden Euro führen unterm Strich zu einem Minus von 1,1 Milliarden Euro, kommentierte die Coordination gegen Bayer-Gefahren am Mittwoch das Konzernergebnis. Dennoch wähne Bayer sich auf gutem Weg, nicht zuletzt wegen Gesetzesinitiativen in den USA, die zu einer »Immunisierung« des kritisierten Herbizids beitragen sollen. Außerdem hofft er auf ein Grundsatzurteil in den USA, das die Klagewelle beenden könnte. (dpa/jW)
links & bündig gegen rechte Bünde
Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.
Mehr aus: Kapital & Arbeit
-
Konjunkturprognose schon veraltet
vom 05.03.2026 -
Mit dem Zug durch Afghanistan
vom 05.03.2026