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USA: Soldaten biblisch belehrt

Albuquerque. Von Sonnabend bis Montag abend sind bei der in New Mexico angesiedelten »Militärstiftung für Religionsfreiheit« (Military Religious Freedom Foundation, MRFF) mehr als 110 ähnlichlautende Beschwerden über Kommandeure aller Teilstreitkräfte eingegangen, wie die MRFF am Dienstag auf ihrer Webseite berichtete. Beanstandet werde, dass Vorgesetzte den laufenden Angriffskrieg gegen Iran als die im biblischen Buch »Offenbarung« angekündigte apokalyptische Endzeitschlacht bezeichnet hätten. Auch sei den Soldaten mitgeteilt worden, dass US-­Präsident Donald Trump »von Gott auserwählt« sei. Derartige Stellungnahmen verstießen gegen die von der US-Verfassung garantierte Religionsfreiheit, so die Beschwerdeführer. Mit Pete Hegseth befinde sich allerdings ein christlicher Fundamentalist im Amt des Kriegsministers, der sogar den Leitspruch der Kreuzfahrer »Gott will es« auf seinen Körper tätowiert habe. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.03.2026, Seite 6, Ausland

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