Porzellanfabrik Kahla insolvent
Kahla. Die traditionsreiche Porzellanfabrik im thüringischen Kahla hat Insolvenz angemeldet. Das berichtete am Mittwoch der MDR unter Berufung auf eine Mitteilung des Unternehmens. Demnach wurden die rund 120 Mitarbeiter in einer Betriebsversammlung informiert. Der Geschäftsbetrieb soll fortgesetzt werden. Ein Grund für die Insolvenz seien die sehr hohen und weiter steigenden Energiekosten, hieß es. In der DDR gehörten zum VEB Kombinat Feinkeramik Kahla mit über 15.000 Beschäftigten zahlreiche Betriebe – vor allem im thüringisch-sächsischen Raum. Ein großer Teil der Produktion wurde exportiert. Fast alle dieser Betriebe existieren nicht mehr. (jW)
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