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Griechenland: Streiks gegen Krieg und Filz

Athen. Hunderttausende Griechen haben am Sonnabend für eine Aufarbeitung des Zugunglücks in Tembi vor rund drei Jahren demonstriert und gestreikt. Laut der kommunistischen Gewerkschaftsfront PAME sollen Regierung und Massenmedien versucht haben, die Protestmobilisierung zu hintertreiben. Die »rege Beteiligung« aber habe »einmal mehr die große Macht des organisierten Volkes« gezeigt, das »nicht vergessen, nicht vergeben und sich nicht an die Barbarei eines Systems gewöhnen wird, das nicht zögert, für Profit zu töten«. Allein im Jahr 2025 seien durch kriminelle Arbeitsbedingungen mehr als 200 Arbeiter umgekommen und viele weitere verstümmelt worden. Am Folgetag hatte PAME mit anderen Organisationen vor der US-Botschaft einen Protest gegen die Angriffe auf den Iran organisiert. »Keine Beteiligung, kein Engagement – NATO und Amerikaner raus« – so habe man dort unter anderem die Schließung von Militärstützpunkten der Allianz gefordert. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.03.2026, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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