Am Donnerstag reisten Bundeskanzler Merz und Verteidigungsminister Pistorius in die litauische Hauptstadt Vilnius, um dort eine deutsche Panzerbrigade in Dienst zu stellen. Merz wähnte in dem Ereignis eine »neue Ära«.
Westliche Militärs sind beunruhigt: Ein pakistanischer Kampfjet aus chinesischer Produktion hat einen in Frankreich gefertigten abgeschossen. Auch in anderen Spitzentechnologien holt die Volksrepublik auf.
Er wette, dass die beiden Afrikaaner nicht da wären, wenn an ihrer Volksgruppe wirklich ein Völkermord verübt würde, versuchte sich Ramaphosa gegenüber Trump vorsichtig in Logik.
Nach der Auflösungserklärung der PKK herrscht in der Türkei weiterhin Unklarheit über den Fortgang des Friedensprozesses. Von seiten der Regierung gibt es zwar Ankündigungen, aber keine konkreten Schritte.
2026 stehen die nächsten Betriebsratswahlen an. Rechte Netzwerke versuchen seit geraumer Zeit, sich in den Betrieben breitzumachen – teilweise mit Erfolg.
Der kurdische Politiker Yüksel Koç ist verhaftet worden. Seine Festnahme steht im Widerspruch zu Verlautbarungen der Bundesregierung, einen Friedensprozess in der Türkei zu unterstützen. Ein Gespräch mit Mehmet Zeki Koç.
Die Koalition aus Union und SPD will die Polizei schützen, die AfD will ihr das Schießen erleichtern, die Linkspartei sie demokratisieren. Eine Studie belegt erneut, dass Diskriminierung in der Polizei verwurzelt ist.
Ein ehemaliges Mitglied der inzwischen verbotenen Palästina-Solidarität Duisburg wurde aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Ihm war »Billigung von Straftaten« vorgeworfen worden.
Für Betroffene ist es ein weiterer Beitragsschock. Der PKV-Verband verkündete die Erhöhung des Standardtarifs um ein Viertel. Der Sozialverband VdK fordert eine solidarische Krankenversicherung gegen Altersarmut.
Hunderte Mitglieder der Partei Die Linke haben bislang einen offenen Brief an den Parteivorstand zur Solidarität mit Ulrike Eifler, der aufgrund eines Posts Antisemitismus unterstellt wird, unterzeichnet.
Der tödliche Angriff auf zwei Mitarbeiter der israelischen Botschaft in Washington überlagert die zuvor lauter gewordene Kritik an Israels Vorgehen gegen eine internationale Delegation in der besetzten Westbank.
Das fünfte »indirekte Gespräch« zu Teherans Atomprogramm soll am Freitag in Rom stattfinden. Doch Israel bereitet womöglich schon Militärschläge nach dem erwarteten Scheitern der Verhandlungen vor.
Der unterlegene Präsidentschaftskandidat spricht nach Hinweisen von seiten des Telegram-Chefs Durow von manipulierten Wahlen. Er fordert analog zu den Vorgängen im November, dass die Abstimmung wiederholt wird.
Der Exkanzleichef von Janukowitsch ist in Spanien auf offener Straße ermordet worden. Im offiziösen Kiew herrscht Genugtuung, ein kritischer Blogger beschuldigt die Selenskij-Regierung, weitere Morde zu planen.
Raketen auf Tel Aviv, die größte Hafenstadt Haifa blockiert: Jemens Ansarollah intensivieren ihren Krieg gegen Israel, um das Massaker an den Palästinensern zu beenden.
Vor dem UN-Sitz in Wien protestieren Alaviten gegen die Massaker an Minderheiten in Syrien. Ein Gespräch mit Aydin Sari, Vorsitzender der Frei-Alaviten in Wien.
Der traditionsreiche Motorradhersteller KTM aus Oberösterreich ist vor der Pleite gerettet, hat die Kurve gekriegt. Der indische Miteigentümer übernimmt die Firmenmehrheit und gewährt ein 450-Millionen-Euro-Darlehen.
Als Hans Magnus Enzensberger in seinem »Kursbuch 15 (1968)« ein flammendes Plädoyer für Agitpropliteratur hielt und indirekt die »Literatur als Kunst« für tot erklärte, sprach er allen Stalinisten aus der Seele.
Nachts streichen dunkle Tiere durch die Stadt. / Es sieht sie, wer Augen und Beine hat. / Es trifft sie in freundlicher, dunklerer Nacht, / wer mit ihnen geht und mit ihnen wacht.
Sandra Maischberger lädt wieder zum Talk in ihre Sendung, aber es fühlt sich an wie eine Zeitschleife, mit den immer gleichen Gästen und Themen – Murmeltierabend in der ARD.
Die Stuttgarter Fans hatten am letzten Spieltag am Sonnabend in Leipzig einen Fanmarsch organisiert, der unter dem Motto »50 plus eins erhalten und stärken« stand.
Der »Marsch fürs Leben« hat Konsequenzen – natürlich nicht für seine fundamentalistischen und ultrarechten Teilnehmer. Vor Gericht muss sich nun eine »Zora«-Aktivistin wegen des antifaschistischen Protests verantworten.
Leben einer hirntoten Schwangeren künstlich verlängert, damit sie das Embryo austrägt. Die Müttersterblichkeit in Bundesstaaten, die Abtreibung verbieten, nimmt zu.
Nach einer für beide Teams völlig verkorksten Saison hatten Tottenham Hotspur und Manchester United nur ein Ziel: Die Europa League gewinnen und nächstes Jahr Champions League spielen. Ein Finale der Verlierer.