-
23.05.2025
- → Feminismus
Erdinger wirbt mit frauenfeindlichem Spot
Erding. Dem bayerischen Bierbrauer Erdinger Weißbräu wird vorgeworfen, mit einem Werbevideo frauenfeindliche Gewalt zu verharmlosen. In dem auf Instagram verbreiteten und inzwischen gelöschten Video zur Anwerbung von Personal schwärmt eine Frau von den Vorzügen eines Jobs in der Brauerei. »Vier Hände umgeben ihr Gesicht und halten von allen Seiten einen Zapfhahn, einen Flaschenöffner, eine Bierflasche und einen Holzhammer direkt an ihren Kopf. Als sie nicht lobend genug über die Brauerei spricht, deuten die Hände jeweils einen Schlag an«, berichtete der Bayerische Rundfunk am Dienstag. Natürlich sei das Video nur humoristisch gemeint gewesen, hieß es von Erdinger, man gelobe Besserung. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!