Bei Gefechten zwischen drusischen Selbstschutzeinheiten und Kräften der islamistischen Regierung in Damaskus sind in der südsyrischen Provinz Suweida innerhalb von zwei Tagen fast 100 Menschen getötet worden.
Die Koalition wird an der Verschiebung einer Richterwahl nicht scheitern. Das besorgen Merz und Klingbeil durch ihre Rüstungspolitik selbst. Die hetzerische Kriegsrhetorik aber ist eine Vorlage für die extreme Rechte.
»Die Überschwemmung des Irpintals ist zum Symbol dafür geworden, wie die Natur eingesetzt werden kann, sich gegen Angreifer zu verteidigen«, sagt der Zoologe von der Ukrainischen Akademie der Wissenschaften.
Vordergründig staatskritisch, aber im Kern zutiefst antidemokratisch: In der politischen Rechten der USA gewinnt eine neue Strömung immer mehr Einfluss.
Nach einem mit einer Räumungsandrohung verbundenen Polizeiaufmarsch haben die Teilnehmer des palästinasolidarischen Protestcamps in der Nähe des Bundeskanzleramts am Montag ihre Zelte abgebaut.
Die »Initiative für einen handlungsfähigen Staat« will Demokratie retten: Mit Überwachung, Bürokratierückbau und weniger Mitbestimmung. Demokratische Legitimation hat sie dafür allerdings nicht.
Pro Asyl sieht Regierung zur Einhaltung von Zusagen gegenüber Afghanen verpflichtet. Ein Gespräch mit Peter von Auer, Jurist und rechtspolitischer Referent bei Pro Asyl e. V.
Der ukrainische Präsident hat am Montag eine neue Ministerpräsidentin mit Auftrag Rüstungsproduktion ernannt. Sein US-Amtskollege Trump kündigt derweil in Washington milliardenschwere US-Waffenkäufe für die NATO an.
Iran: Solidarität aus Lateinamerika nach israelischen und US-Angriffen. Arbeiter loyal, aber kämpferisch. Ein Gespräch mit Hamid Shahrabi, Mitbegründer des House of Latin America in der iranischen Hauptstadt Teheran.
Ein US-Amerikaner mit palästinensischen Wurzeln ist bei einem Familienbesuch in dem besetzten Gebiet von radikalen Israelis getötet worden. Seine Familie in Florida verlangt Rechenschaft und eine Untersuchung.
Am Sonnabend unterzeichneten Frankreich und Vertreter der politischen Fraktionen Neukaledoniens ein Abkommen zur Zukunft der Inselgruppe. Das Paradox: Sie soll unabhängig werden – Paris aber staatliche Hoheit behalten.
In Kolumbien treffen sich am Dienstag und Mittwoch die Staaten der »Gruppe Den Haag«. Sie wollen konkrete Maßnahmen gegen Israel beschließen, um der Straflosigkeit des Landes entgegenzuwirken.
Ultrarechte greifen in einer Ortschaft nahe Murcia seit Tagen angebliche Migranten an. Die Hetze der Vox-Partei bereitete den gewalttätigen Übergriffen den Boden.
Bundesrepublikanische Unternehmen verlieren im Vergleich zur globalen Konkurrenz Marktanteile bei Ausfuhren, wie ein Bericht der Bundesbank zeigt. Anreize für private Investitionen und Sozialkürzungen angemahnt.
Seit dem 5. Juli gibt es Anfänge eines echten dritten Weltkriegs. Auf Reels auf Facebook werden sie in Wort und Bild gezeigt. Die meisten sind Fakes, wobei auch echte Aufnahmen darunter sein könnten.
»Heute Freitag«, sagte der Große Malaka. »Diese Woche weg!« Er schaute traurig drein und machte eine wegwerfende Handbewegung, als sei das Leben insgesamt zum Wegschmeißen.
Die ARD soll auf Geheiß der Länderchefs 16 ihrer 69 Radiosender abschalten, um Sparwillen zu simulieren (jW berichtete). Als letzte der Anstalten hat jetzt der Bayerische Rundfunk seine Streichliste vorgelegt.
Am Sonntag veröffentlichten Bundestagsabgeordnete der Partei Die Linke eine Solidaritätserklärung für das Mitglied der Knesset, Ayman Odeh, gegen die Bemühungen, ihn aus der Knesset auszuschließen.
Es war das Rekordspiel der neuen Klub-WM und dennoch nicht ganz ausverkauft: Das Finale zwischen dem FC Chelsea und Paris St.-Germain sahen immerhin 81.118 Zuschauer.
Man wollte »das Spektakel« eines Finals zwischen Sinner und Alcaraz, wie zuletzt bei den French Open, und bekam es auch, aber nicht übermäßig spektakulär.
Von Andreas Hahn
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