Gegründet 1947 Sa. / So., 31. Januar/ 1. Februar 2026, Nr. 26
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  • US-Imperialismus

    Erpresserische Methoden

    »Öl und Land zurückgeben«. US-Präsident Trump verhängt fast vollständige Blockade gegen die Erdölexporte Venezuelas.
    Von Jörg Kronauer
  • Sicher für die Kapitalisten

    Das alte »Arbeitslosengeld II« ist mit dem Kabinettsbeschluss von Mittwoch nicht nur seinen irreführenden Namen los, sondern auch letzte Ansatzpunkte für mögliche Unklarheiten.
    Von Susanne Knütter
  • Welt aus Blech

    Das Verbrenner-Aus musste weg, weil es aus Sicht der Automobilkonzerne einen Einschnitt in ein bisher noch profitables Geschäft im Rahmen eines rauher werdenden Konkurrenzverhältnisses auf dem Weltmarkt bedeutete.
    Von Daniel Bratanovic
  • Bildreportage

    Mit Trotz und Liebe

    Viele haben den Süden Libanons unter Israels Angriffen verlassen. Diejenigen, die noch oder wieder da sind, wollen bleiben.
    Von Adri Salido
  • Russland

    Ökonomische Disruptionen

    Umstellung der Produktion auf Rüstung und westliche Sanktionen: Russlands Kriegswirtschaft hat Konsequenzen für die dortigen kapitalistischen Markt- und (Re)Produktionsverhältnisse
    Von Theo Wentzke
  • Angriff auf das Verbandsklagerecht

    Sollen Bauvorhaben so durchgeboxt werden?

    Die Bundesregierung will das Verbandsklagerecht schleifen. Das ist mit EU-Recht nicht vereinbar, sagt Cornelia Nicklas, Leiterin des Bereichs Recht bei der Deutschen Umwelthilfe.
    Interview: Gitta Düperthal
  • Bamberger »Anker«-Zentrum

    Warum werden Geflüchtete hier zentral untergebracht?

    Was in Bayern mit sogenannten »Anker«-Zentren erprobt wurde, dient nun als Blaupause für andere Teile der BRD, sagt Jana Weidhaase vom Bayerischen Flüchtlingsrat.
    Interview: Hendrik Pachinger
  • Kriegspolitik

    Zurück auf der Bühne

    Regierungserklärung: Merz feiert sich für »Diplomatie« und verlangt Einziehung russischen Staatsvermögens in der EU.
    Von Kristian Stemmler
  • Journalisten in der jW-Maigalerie

    Stimmen aus Gaza

    In der jW-Maigalerie: Palästinensische Journalisten schildern ihre Eindrücke bei einer Veranstaltung mit Michael Barenboim, Ralf Stegner und Lea Reisner.
    Von Carmela Negrete
  • Gesundheitspolitik

    Verrammelte Kliniken

    Die Jahresbilanz ist desaströs: Im laufenden Jahr haben bundesweit 13 Krankenhäuser geschlossen. Dabei verschwinden vor allem öffentliche Grundversorger, Privatkonzerne hingegen bleiben auf Gewinnkurs.
    Von Ralf Wurzbacher
  • Immobilienindustrie

    Wohnungsnot hält an

    Kaufen ist anhaltend teuer, Mieten wird auch immer kostspieliger – es herrscht Wohnungsnot, sagt auch ein aktueller DIW-Bericht. Das neue EU-Paket zum »bezahlbaren Wohnen« verspricht viel, bleibt jedoch unbestimmt.
    Von Luca von Ludwig
  • Südafrika

    Tödlicher Mafiastaat

    Südafrika setzt sich mit der Unterwanderung seines Sicherheitsapparats durch kriminelle Netzwerke auseinander.
    Von Christian Selz, Kapstadt
  • Guatemala

    Konflikt um Land und Kontrolle eskaliert

    Der Präsident verhängt einen regionalen Ausnahmezustand und macht auch »kriminelle Gruppen« verantwortlich. Angehörige fordern Aufklärung und wehren sich gegen Militarisierung.
    Von Thorben Austen, Quetzaltenango
  • Gazakrieg

    Drogen statt Brot

    Die Hinweise auf den Schmuggel von Rauschmitteln in die Küstenenklave durch Israel verdichten sich.
    Von Jakob Reimann

Im Westen versteht man unter dem Wort »Frieden« das Gegenteil von Krieg. Moskaus Machthaber aber nutzen das Wort seit Sowjetzeiten völlig anders.

Aus einem Beitrag des Bild-Autors James Kirchick unter der Überschrift »Vorsicht vor Russen, die von ›Frieden‹ sprechen!«
  • Finanzpoker

    EU geht in die Illegalität

    Die EU scheint auf dem Weg in die Illegalität. Denn die Vertreter auf dem EU-Gipfel in Brüssel wollen trotz russischer Warnungen und interner Kritik die Beschlagnahme russischen Staatsvermögens ermöglichen.
    Von Reinhard Lauterbach
  • Arbeitskampf international

    Streik im Sozialbereich

    Streik im Sozialbereich in Österreich: Tausende Beschäftigte waren im Ausstand und zu Demonstrationen auf den Straßen für mehr Lohn. Ferner werden Jobs in Ordensspitälern vernichtet.
    Von Dieter Reinisch
  • Museumslandschaft

    Ohne Kommentar

    Hang it in the Louvre: Wegen eines Streiks blieb das berühmteste Museum der Welt auch am Mittwoch weitgehend geschlossen.
  • Theater

    Ungeschützt und ausgeliefert

    »Das große Heft« – Karin Henkel inszeniert Ágota Kristófs Roman am Hamburger Schauspielhaus.
    Von Eileen Heerdegen
  • Prog-Rock

    Es war nicht alles schlecht

    Fair sein hilft: Ein Reissue des frühen Genesis-Klassikers »The Lamb Lies Down on Broadway«.
    Von Alexander Kasbohm
  • Kino

    Inneres Beben

    Nach der Verletzung: Eva Victors Film »Sorry, Baby«.
    Von Wolfgang Nierlin
  • Krimi

    28 nackte Rotarmisten

    Andrej Kurkows Krimi »Samson und das Galizische Bad« führt ins Jahr 1919 nach Kiew.
    Von Irmtraud Gutschke
  • Programmtips

    Vorschlag

    Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht.
  • Im Griff von Rheinmetall

    Kapitulation in Osnabrück

    Hauptamtliche der IG Metall sind offen für die Rüstungsproduktion bei VW. Scharfe Kritik kommt von den Aktiven des »Zukunftswerks Osnabrück«, die um die Friedensstadt kämpfen.
    Von Kristian Stemmler
  • Tesla Grünheide

    Tesla droht Beschäftigten

    Sollte die IG Metall in drei Monaten ihren Einfluss ausbauen, könnten Investitionen in Grünheide gestoppt und in andere Tesla-Werke weltweit gehen, heißt es vom Werkleiter. Durchschaubares Manöver, sagt die IG Metall.
    Von Susanne Knütter
  • Sportpolitik

    Wer hat die Hand drauf?

    Der DOSB kritisiert den Entwurf für ein neues Sportfördergesetz grundsätzlich. Er fordert mehr Verbindlichkeit und seine stärkere Einbindung.
    Von Andreas Müller
  • Fußball

    Treue zahlt sich aus

    FIFA reagiert auf Kritik: Günstigere Fußball-WM-Tickets für DFB-Fans.
  • Aus Leserbriefen an die Redaktion

    Rolf Becker war ein wunderbarer Schauspieler mit Rückgrat und politischer Grundüberzeugung, für die er auch öffentlich eintrat. Das ist in seiner Branche nicht sehr weit verbreitet.