Zum Inhalt der Seite
Hollywood

Warner blockiert Paramount

Im Wettbieten um den US-Medienkonzern Warner Bros. Discovery droht Paramount Skydance eine Niederlage. Der Verwaltungsrat von Warner wolle seinen Aktionären empfehlen, das 108,4 Milliarden US-Dollar schwere Paramount-Angebot abzulehnen, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Damit würde sich das Blatt zugunsten des anderen Bieters Netflix wenden. Ein Sprecher von Warner Bros. Discovery lehnte eine Stellungnahme ab.

Netflix hatte Anfang des Monats ein Gebot in bar und Aktien im Wert von 27 Dollar je Aktie für die Geschäftsbereiche außerhalb des Kabelfernsehens von Warner Bros. abgegeben. Die Offerte beläuft sich auf 72 Milliarden Dollar. Daraufhin wandte sich Paramount-CEO David Ellison mit einem reinen Barangebot von 30 Dollar die Aktie für das gesamte Unternehmen direkt an die Aktionäre von Warner Bros. Bei der Übernahme geht es auch um eine umfangreiche Film- und Fernsehbibliothek sowie den Streamingdienst HBO Max. US-Präsident Donald Trump hatte im Zuge des Bieterkampfs den Verkauf des zu Warner Bros. gehörenden Nachrichtensenders CNN gefordert, der ihn oft kritisiert. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 18.12.2025, Seite 10, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!