In der Krise wird umverteilt. Konzerne ergreifen dankend die helfende Hand, die ihnen der Staat hinhält. Adidas, H & M und Deichmann zahlen für ihre Filialen keine Miete mehr.
Damian Lohr sieht viel älter aus, als er ist. Er ist aber erst 26 und kann damit keine jahrzehntelange faschistische Karriere wie etwa ein Andreas Kalbitz vorweisen – eine Idealbesetzung.
Die NATO stellt ihr Großmanöver »Defender Europe 20« wegen der Coronaviruskrise vorerst ein. An ihrem Konfrontationskurs mit Russland ändert das aber nichts
Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sieht die Coronakrise gelassen. Die Bundesregierung soll entlasten. Investitionen und »Corona-Bonds« wird eine Absage erteilt.
Frankreichs Regierung lässt während der Coronakrise vom Neoliberalismus ab und setzt auf Verstaatlichung angeschlagener Konzerne. Deren Lohnabhängige gilt es bis nach der Flaute in Reserve zu halten.
Die kanadische Globalisierungskritikerin Naomi Klein spricht von »Katastrophenkapitalismus«. Die »Coronakrise« ist so eine Katastrophe. Weil alle von ihr betroffen sind, ist sie auch das, worüber alle reden.
Heute feiere ich 14 Tage Corona-Tagebuch. Wir haben mit Desinfektionsmittel angestoßen, also ich, die Robbe und ich, die Katze war schon vor den Häppchen wieder gegangen.
Kraft aber bräuchten wir Freiberufler. Wir müssen uns schließlich alle ständig selbst antreiben und wie Münchhausen aus dem Sumpf ziehen, um nicht abzusaufen.
Es mangelt dem deutschen Gesundheitssystem an Fachpersonal, Betten auf Intensivstationen, Beatmungsgeräten und Testkapazitäten. Digitale Gadgets füllen diese Lücken nicht.
Esty hat die Faxen dicke: Aufgewachsen in einer ultraorthodoxen jüdischen Sekte in New York, hat die 19jährige genug von der radikalpatriarchalen religiösen Parallelwelt. Sie haut ab, nach Berlin.
Der Paritätische Gesamtverband weist auf den akuten Mangel an Schutzkleidung hin. Außerdem: Die Linke für gleiche Rechte für alle Menschen in Deutschland während der Coronakrise
Das runde Ding ruht nach wie vor und das Spiel fehlt mir enorm. Aktueller Livefußball ist knapper als Toilettenpapier. Abhilfe versprach am Wochenende die »Bundesliga Home Challenge«.