Gegründet 1947 Freitag, 24. Januar 2020, Nr. 20
Die junge Welt wird von 2218 GenossInnen herausgegeben
  • LKA-Quelle mundtot gemacht

    Für de Maizière wird’s eng

    Kriminalbeamter: Hinweise auf Anschlagspläne von Amri sollten auf Anweisung »von ganz oben« ignoriert werden.
    Von Claudia Wangerin
  • Rosa-Luxemburg-Konferenz

    Solidaritätsmanifestation der 3.000

    Wir rufen alle Teilnehmenden der kommenden 25. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz zu einer Solidaritätsmanifestation für die kämpfenden Antiimperialisten in Bolivien und in ganz Lateinamerika auf!
  • Verteilaktion

    Helfen Sie, linke Inhalte in die Bewegung zu tragen!

    Bisher haben sich etwa 90 Leserinnen und Leser beim jW-Aktionsbüro gemeldet, die Verteilung von rund 23.000 Zeitungen in 40 Orten ist damit gesichert. Aber wir gehen davon aus, dass da noch mehr drin ist.
  • Land unter

    Unterm Strich ist alles für die Katz. Denn die am Freitag per Klimaschutzgesetz im Bundestag beschlossene Minderung der Treibhausgase reicht hinten und vorne nicht, um die Klimaziele zu erreichen
    Von Wolfgang Pomrehn
  • Kampagne

    Welle der Solidarität

    »Unblock Cuba«: 41 Organisationen und Einzelpersonen rütteln in 50 Städten in der BRD, Schweiz und Österreich die Öffentlichkeit wach
  • Kunst

    Erschrecken und Genuss

    Heute erscheint die zweite Grafik in der junge Welt-Kunstedition: »Charons Boote« von Ronald Paris
    Von Andreas Wessel
  • Drohende Räumung der »Liebig 34«

    Ausziehen statt Ausziehen

    Räumungsprozess gegen Berliner queerfeministisches Hausprojekt. Prozessbesucherinnen entkleiden sich teilweise. Verhandlung vertagt.
    Von Jan Greve
  • Polizeigesetze in Hamburg

    Gegenwind für Grote

    In Hamburg treibt der Innensenator und mit ihm die gesamte Landesregierung die Verschärfung der dortigen Polizeigesetze weiter voran. Ein Bündnis zahlreicher Organisatoren hat zum Protest gegen das Vorhaben angekündigt.
    Von Kristian Stemmler
  • Infrastruktur

    Scheuer liebt’s teuer

    Zahlen der Bundesregierung belegen: ÖPP-Projekte im Straßenbau sprengen fast immer Kostenrahmen. Die Linke fordert Stopp des Modells.
    Von Ralf Wurzbacher
  • Bundesetat

    Krise in Kauf genommen

    Bundeshaushalt 2020 sieht »schwarze Null« und Steigerung von Rüstungsausgaben vor.
    Von Simon Zeise
  • Staatsstreich in Bolivien

    »Das ist ein klassischer Staatsstreich«

    Die Bundesregierung begrüßt den »Machtwechsel« in Bolivien. Um einen Putsch handele es sich nicht. Ein Gespräch mit Heike Hänsel.
    Interview: Marc Bebenroth
  • Amoklauf USA

    Kritik an Waffengesetz

    Der Amoklauf an einer Schule im kalifornischen Santa Clarita hat in den USA die Debatte um schärfere Waffengesetze erneut angeheizt.
  • Putsch in Bolivien

    Parlament wieder unter Kontrolle

    Boliviens weggeputschter Präsident Evo Morales hat am Freitag die Neubesetzung der Spitzen beider Parlamentskammern begrüßt.
    Von Frederic Schnatterer
  • Kuba

    Außenpolitisches Signal

    Spanien und Havanna vereinbaren Kooperationsabkommen. Madrid geht auf Distanz zu Kubapolitik der USA.
    Von Volker Hermsdorf
  • Korruption Österreich

    Skandale weiten sich aus

    Österreich: Hausdurchsuchungen bei zwei Ex-ÖVP-Finanzministern aufgrund Korruptionsverdachts
    Von Christian Kaserer, Wien
  • Sri Lanka wählt

    Rajapaksa-Clan vor Rückkehr

    Sri Lanka: 35 Kandidaten bei Präsidentschaftswahl. Letztlich Duell zwischen zwei Favoriten.
    Von Thomas Berger
  • Putsch in Venezuela

    Nach Evo nun Maduro?

    Venezuelas Opposition mobilisiert mal wieder zur »entscheidenden« Aktion gegen die Regierung. Chavistas antworten mit Großdemonstrationen und Milizpatrouillen
    Von Santiago Baez

Für die Klimaziele brauchen wir die Wucht der Märkte.

Annalena Baerbock, Kovorsitzende der Partei Bündnis 90/Die Grünen, im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau (Freitagausgabe) darüber, wie Innovationen »entfacht« ­werden können
  • Sozialabbau

    Solidarität abschaffen

    Mit der »Rentenreform« holt Präsident Emmanuel Macron zum härtesten Schlag gegen Frankreichs Sozialsystem aus. Widerstandstag am 5. Dezember.
    Von Hansgeorg Hermann, Paris
  • Jazz

    Im Westen unerhört

    »Strange Suite«: Das Album des bulgarischen Jazzgitarristen Ateshkhan Yuseinov.
    Von Harald Justin
  • Streetfighting

    Bundeswehr-Gelöbnisse: Erst Tschingderassa, dann Bum!

    Ich habe mir die Live-Übertragung der öffentlichen Gelöbnisfeier am Reichstag in Berlin im Fernsehen angesehen. Man entwickelt als Nachkomme von Holocaust- und Korea-Veteranenahnen zwangsläufig sonderbare Vorlieben.
    Von Pierre Deason-Tomory
  • Kino

    Weg vom Raubbau

    Wohltuend nüchtern: Erwin Wagenhofers Dokfilm »But Beautiful«.
    Von André Weikard
  • Programmtips

    Vorschlag

    Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht
  • Probleme der Islamisten

    Fundis gegen Fundis

    Vor 40 Jahren besetzte eine islamistische Gruppe die Große Moschee in Mekka
    Von Knut Mellenthin

Kurz notiert

  • Aus Leserbriefen an die Redaktion

    »Dringend nötig wäre die vollständige Reformierung des Rentensystems bei Abschaffung kastenbezogener Privilegien unter Einbeziehung aller. «
  • Unterstützung der Apartheid

    »Die Propaganda war sehr erfolgreich«

    Im Auftrag des südafrikanischen Apartheidregimes organisierte eine PR-Agentur über Jahre die Beeinflussung der deutschen Öffentlichkeit. Ein Gespräch mit dem Historiker Andreas Kahrs
    Interview: Ronald Weber
  • Zwei tödliche Gefahren

    Fidel Castros Botschaft an die 11. Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung, die am 13. Juni 2004 in São Paulo, Brasilien, stattfand.
    Von Fidel Castro
  • Eine Frage des Stils

    Eine ND-Kommentatorin ist sich nicht ganz einig, ob Evo Morales gehen musste oder nicht loslassen konnte. Auf jeden Fall hat er keinen Stil
    Von Arnold Schölzel
  • Südeuropa: Ein anderer Blick

    Alvalade

    Lissabonner Stadtbezirk konzipiert als urbanes Modellprojekt. Eine Suche nach dem Nebeneinander von Vergangenheit und Gegenwart
    Von Federico Clavarino
  • Kadu Borani

    Man muss sich das immer wieder einhämmern im beschaulichen Europa: Die Leute kommen aus Ländern, wo das Töten an der Tagesordnung ist. Genau deshalb wollen sie ja weg, z. B aus Afghanistan.
    Von Maxi Wunder