Gegründet 1947 Freitag, 6. Februar 2026, Nr. 31
Die junge Welt wird von 3063 GenossInnen herausgegeben
  • Ukraine-Krieg

    Pokern im Stillen

    Moskau und Kiew verhandeln in Abu Dhabi weiter im Stillen – die Ungewissheit über westliche Sicherheitsgarantien für die Ukraine bleibt. Nur die Einigung über den Austausch von je 157 Kriegsgefangenen wurde bekannt.
    Von Reinhard Lauterbach

Aktuelle Meldungen

  • Doppelter Grund

    Ein weiteres Freihandelsabkommen will die EU – nach denjenigen mit dem Mercosur und mit Indien – nun auch mit Australien schließen. Der Grund ist inzwischen ein doppelter.
    Von Jörg Kronauer
  • Locker zur deutschen Atombombe

    Die großen deutschen Medien kommentieren das Auslaufen des »New Start«-Vertrages zumeist nicht, einige, wie die Süddeutsche Zeitung, beginnen schon mal geistig mit dem Wettrüsten und raunen von deutschen Atomwaffen.
  • Kommentar 2 Leserbriefe

    Größte Gefahr

    Am Mittwoch telefonierten Wladimir Putin und Donald Trump mit Xi Jinping. Die drei reden miteinander. Berlin und die Westeuropäer verweigern jedes Gespräch mit Moskau und heizen Krieg an. Sie werden zur größten Gefahr.
    Von Arnold Schölzel
  • Porträt 1 Leserbriefe

    Juggernaut des Tages: Rosatom

    Während die braven Soldaten des Kiewer Freiheitsregimes an der Ostfront ganz Europa gegen die »weiß-blau-rote« Gefahr verteidigen, steht der russische Bär bereits mit einer Pranke in der EU, genauer: In Ungarn.
    Von Marc Bebenroth
  • Antisemitismus 1 Leserbriefe

    »Unsere Juden«

    Der Umgang der beiden deutschen Teilstaatem mit den Konsequenzen aus der Schoah und dem Staat Israel könnte kaum unterschiedlicher sein. Eine große Rolle dabei spielten auch die Besatzungsmächte
    Von Sabine Kebir
  • »Künstliche Intelligenz« 2 Leserbriefe

    Was macht KI-Systeme zur Gefahr für uns?

    Initiative mobilisiert zum Protest gegen Datenkonzerne. Sie bedrohen Mensch, Umwelt und Demokratie, warnt Raphael Thelen, Sprecher von »Fairness jetzt«.
    Interview: Gitta Düperthal
  • »Wargame« in Hamburg

    Krieg spielen

    Auf Einladung der Tageszeitung Welt simulieren Personen aus Staat und Politik in Hamburg einen Angriff Russlands auf die NATO. Das »Wargame« sei »rein fiktiv, aber nicht aus der Luft gegriffen«.
    Von Max Grigutsch
  • Bahn

    Sparmaßnahmen mit Todesfolge

    Nach Tod von Zugbegleiter Serkan C. fordert Berufsvereinigung Gewerkschaft der Polizei (GdP) Aufstockung der Bundespolizei im Bahnpolizeibereich. Bahngewerkschaften wollen hingegen Doppelbesetzung bei Zugkontrollen.
    Von Paul Neumann
  • Evakuierung aus Gaza

    Keine angemessene Unterkunft

    Aus Gaza geflüchtete Familie sucht eine Wohnung, um zur Ruhe zu kommen und die Traumatisierung des Krieges zu verarbeiten.
    Von Yaro Allisat, Leipzig
  • Playmobil

    Ende der Püppi-Produktion

    Playmobil-Herstellung wird verlagert. Das bedeutet das Ende der Spielwarenherstellung im bayerischen Dietenhofen und das Ende der Playmobil-Produktion in Deutschland.
    Von Susanne Knütter
  • Wirtschaftskrise

    Falscher Optimismus wegen Konjunkturdaten

    Nach Veröffentlichung der überraschend guten Auftragszahlen lassen kapitalnahe Ökonomen die Sektkorken knallen. Ein skeptischer Blick zeigt jedoch, dass die »Trendwende« noch lange nicht gekommen ist.
    Von Luca von Ludwig
  • Marokko

    Ohne Kommentar

    Sturzregen haben in Marokko ganze Landstriche unter Wasser gesetzt. In der Stadt Ksar-el-Kebir trat der Oued Loukos über die Ufer. 50.000 Einwohner, die Hälfte der Bevölkerung, mussten evakuiert werden.
  • Kambodscha

    Wie kann das Bildungssystem verbessert werden?

    Mangelnde Mittel erschweren die Situation an kambodschanischen Schulen. Doch diese müssen mehr als nur das Alphabet vermitteln, erklärt Ok Aing Kim, Vorsitzender der Organisation Samaky.
    Interview: Thomas Berger
  • Thailand

    Orange gegen Blau in Thailand

    Das linksliberale Lager hat vor der Wahl am Sonntag die Favoritenrolle inne. Der Übergangspremier Charnvirakul setzt dagegen auf nationalistische Rhetorik und will konservative Stimmen bündeln.
    Von Thomas Berger, Bangkok
  • Kroatien

    Rechtsruck mit Rechtsrock

    Die Regierung übergeht den Zagreber Bürgermeister und lässt einen faschistischen Sänger beim Empfang der Handballnationalmannschaft auftreten – nur wenige Tage nach einer Konferenz mit EU-Spitzenpolitikern.
    Von Slavko Stilinović
  • Großbritannien

    Etappensieg für Palestine Action

    Ein Londoner Gericht hat fünf palästinasolidarische Demonstranten nach ihrem Eindringen in eine Niederlassung der israelischen Rüstungsfirma Elbit System bei Bristol freigesprochen.
    Von Dieter Reinisch
  • Krieg gegen Palästinenser

    Gaza bleibt unter israelischem Beschuss

    Täglich verletzt Tel Aviv den »Waffenstillstand« in Gaza, am Mittwoch tötete das Militär 23 Menschen. Betroffene berichten außerdem von Gewalt und Demütigungen beim Grenzübertritt in Rafah.
    Von Jakob Reimann

Man wusste, wir sind alle pro NATO eingestellt. Künftig werden wir den Raum mehr scannen müssen.

Sara Nanni (Bündnis 90/Die Grünen) beklagt gegenüber Tagesspiegel (Donnerstag), dass mit der Teilnahme von AfDlern an der Münchner »Siko« die »vertraute Atmosphäre« verschwindet.
  • Rohstoffallianz

    Trumps neues Bündnis

    US-Präsident will Handelsblock gegen China schmieden. Ziel ist Förderung und Aufbereitung seltener Erden – und die Verlagerung von Kosten.
    Von Jörg Kronauer
  • Lateinamerika

    »Kapitalismus für alle«

    Boliviens neoliberaler Präsident Rodrigo Paz kündigt an, dass der Staat in Zukunft 50 Prozent des Risikos ausländischer Investoren tragen soll – im Klartext: steuerfinanzierte Geschenke an das Kapital.
    Von Thorben Austen
  • Kunst

    Das große Ganze

    Funktioniert selbst im Museum: Die Wiener Albertina Modern zeigt die erste umfassende Retrospektive der Performancekünstlerin Marina Abramović.
    Von Sabine Fuchs
  • Epstein-Files

    »Es gibt eine Menge zu bereden«

    Die Enthüllungen aus den Epstein-Files drohen Noam Chomskys moralische Reputation zu zerschmettern.
    Von Susann Witt-Stahl
  • Nachruf

    Der letzte Tanz

    Der beste Songwriter, von dem man nie gehört hatte: Zum Tod von Tucker Zimmerman.
    Von Frank Schwarzberg
  • Theater

    Des Heinrichs neue Kleider

    Alles hat ein Ende, nur die fucking Wurst hat zwei: »Sankt Falstaff« von Ewald Palmetshofer am Hamburger Thalia-Theater.
    Von Eileen Heerdegen
  • Stand der Dinge

    Von Unmenschen und Un-Menschen

    Epsteins Insel und Open Claw haben auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun. Doch beide kann man als berufliche Qualifizierungsmaßnahmen betrachten: eine für Unmenschen und die andere für Un-Menschen, also Bots.
    Von Stefan Heidenreich
  • Nachschlag: Wohlfühl-TV

    Die Reihe »Häuser der Kunst« holt uns raus aus der Enge der überteuerten Zweizimmerwohnung, hinein in die Idylle der Künstlerdomizile. Wohlfühlfernsehen auf gehobenem Niveau.
  • Programmtips

    Vorschlag

    Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht.
  • »Künstliche Intelligenz«

    Kein Ende für Deepfakes

    Laut einer Untersuchung der Nachrichtenagentur Reuters wurde der Chatbot Grok zwar umprogrammiert, es ist aber immer noch möglich, ihn zur Herstellung pornographischer Inhalte zu benutzen.
    Von Lars Pieck
  • Rezension

    Ausgegrenzt, aber profitabel

    »Fat Business« beleuchtet aus eigener Perspektive der Aktivistin und Autorin Bobby Herrmann-Thurner sowie mit Hilfe zahlreicher Fakten die Mechanismen der Diskriminierung von Menschen mit mehr Gewicht.
    Von Mona Grosche
  • Massenentlassungen

    Neuausrichtung per Rotstift

    Die Washington Post entlässt Hunderte Angestellte, zahlreiche Auslandsbüros werden geschlossen. Die Verkaufszahlen sind rückläufig, doch hinter dem Schritt steht auch ein politischer Wandel.
    Von Dieter Reinisch
  • Olympischen Winterspiele

    Die Kosten der Sicherheit

    Am Freitag werden die XXV. Olympischen Winterspiele im Mailänder San-Siro-Stadion eröffnet.
    Von Gabriel Kuhn
  • Beim Fananwalt 1 Leserbriefe

    Gebot der Sachlichkeit

    Die einzigen, die bezüglich der Ereignisse um das Spiel des 1. FC Magdeburg gegen Dynamo Dresden bisher sachlich argumentieren, sind die Vereine, die Fanhilfen und die Fanprojekte. Die Polizei dreht dagegen frei.
    Von René Lau