Gegründet 1947 Sa. / So., 17. / 18. Januar 2026, Nr. 14
Die junge Welt wird von 3063 GenossInnen herausgegeben
  • Landwirtschaftspolitik

    Saustark und widerborstig

    Es ist wieder soweit, die »Wir haben es satt!«-Demo am Sonnabend in Berlin. Protestgründe gibt es genug: Höfesterben und Ernährungsarmut. Bauern in existentieller Not und Verbraucher in der Kostenfalle an der Kasse.
    Von Oliver Rast

Aktuelle Meldungen

  • jW stärken

    Solidarität, Engagement und politische Klarheit

    Die Tageszeitung junge Welt ist die Stimme von lohnabhängig Beschäftigten, für internationale Solidarität, sozialen Fortschritt, gegen Militarismus. Und sie ist mehr als das. Darum: junge Welt abonnieren.
    Von Aktion und Kommunikation
  • Spendenaktion

    Online-Spezial»Der Hammer!«

    Viele haben angepackt, die Rosa-Luxemburg-Konferenz möglich zu machen. Jetzt werden noch Spenden für die Finanzierung benötigt.
    Von RLK-Vorbereitungskollektiv
  • Roter Teppich für Mörder

    Am Montag wird Syriens Präsident Al-Scharaa in Berlin zum Staatsbesuch erwartet. Die Blutspur des früheren Al-Qaida-Anführers ist lang und setzt sich bis heute fort. Die Bundesregierung ficht das nicht an.
    Von Nick Brauns
  • Feinde des Sozialbetons

    Der Bundestag debattierte am Donnerstag eine weitere Absenkung des Existenzminimums, wozu bloß einige wenige Zeitungen eine Meinung hatten, es gab wichtigeres zu kommentieren.
  • In die Suppe gespuckt

    Trump hat angekündigt, den USA zur alleinigen Dominanz über die gesamte westliche Hemisphäre verhelfen zu wollen. Was aber geschieht? Kanada, sein 51. Bundesstaat in spe, spuckt ihm in seine goldene Weltenherrschersuppe.
    Von Jörg Kronauer
  • Sozialleistungsbewerber des Tages: Sven Schulze

    Sven Schulze soll Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt werden und das Land, die CDU und die Menschheit vor der AfD retten. Problem: Ihn kennt keiner. Also verlangt er zum Beispiel Zwangsarbeit für alle. Das haut rein.
    Von Arnold Schölzel
  • 30 Jahre Brandanschlag in Lübeck

    Der Falsche angeklagt

    30 Jahre nach dem mutmaßlich rassistischen Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim in Lübeck sind die Verantwortlichen noch immer nicht gefunden. Für die Gedenkinitiative ist klar, wer schuldig ist.
    Von Max Grigutsch
  • Weltwirtschaft

    Nach Golde drängt doch alles

    Weil dem Dollar nicht zu trauen ist, steigt der Goldpreis. Zum Weltgeld taugt das Edelmetall aber nicht.
    Von Lucas Zeise
  • Militarisierung

    Vorfahrt für Kampfpanzer

    Gesetz zur Beschleunigung der Aufrüstung mit Stimmen von Union, SPD und AfD beschlossen. Linkspartei klagt über mangelnde »Transparenz und Kosteneffizienz«, Grüne wollen »endlich« Beschaffung auf EU-Ebene.
    Von Kristian Stemmler
  • Anschlag auf Nord-Stream-Pipeline

    Gericht auf »ukrainischer Spur«

    Der Bundesgerichtshof hat die Haftbeschwerde von Serhij K. zurückgewiesen: Keine Immunität bei »geheimdienstlich gesteuerten Gewalttaten«.
    Von Philip Tassev
  • Militärhafen in Planung

    Kriegsertüchtigung an der Weser

    »Maritime Standortoption« an der Wesermündung: Geplanter Militärhafen trifft auf Widerstand, Linke sieht NATO-Stützpunkt als Gefährdung der Sicherheit.
    Von Burkhard Ilschner
  • Initiative »Hafenstraße ’96«

    Was fordern die Überlebenden des Brandanschlags?

    Ermittlungen gegen einen Geflüchteten, keine Ermittlungen gegen Neonazis: Die Initiative »Hafenstraße ’96« fordert, dass die Attacke in Lübeck als rassistische Tat anerkannt wird, sagt Sprecherin Amanda C.
    Interview: Max Grigutsch
  • Nobel

    Ohne Kommentar

    US-Präsident Donald Trump nahm am Donnerstag in Washington, D. C., von der venezolanischen Industriellentochter María Corina Machado den ihr verliehenen Friedensnobelpreis entgegen.
  • Südkorea

    Yoon muss hinter Gitter

    Der Expräsident ist am Freitag zu fünf Jahren Haft verurteilt worden, weil er sich seiner Verhaftung widersetzte. Die Entscheidung der Richter im Hauptprozess zu seinem Umsturzversuch im Dezember 2024 steht noch aus.
    Von Martin Weiser, Seoul
  • Brief aus Jerusalem

    Dekolonisierung wird kommen

    Der israelische Historiker Ilan Pappe zeigt auf, wie eine Transformation in Israel und Palästina aussehen könnte. Eins ist für ihn klar: Gerechtigkeit muss durchgesetzt werden.
    Von Helga Baumgarten
  • Portugal

    Ultrarechte gewinnt – so oder so

    Die Präsidentschaftswahl am Sonntag dürfte laut Prognosen in die zweite Runde gehen. Das gibt der in Umfragen führenden Chega mehr Zeit und Raum, ihre eigene Politik zu promoten.
    Von Fabian Linder
  • US-Plan für Gaza

    Diktatfrieden in Gaza

    Während Donald Trump die zweite Phase seines »Friedensplans« für den Küstenstreifen verkündet, hält Israel an seinem Kriegsziel fest: palästinensische Selbstbestimmung dauerhaft unmöglich machen.
    Von David Siegmund-Schultze

Was gerade passiert, ist ja jetzt schon erniedrigend – seit einem guten Monat wird diskutiert: Vielleicht sollten wir unsere Stimme erheben, vielleicht sollten wir mit Putin reden.

Der ehemalige ukrainische Außenminister Dmitro Kuleba empörte sich am Freitag im Sender Welt TV über jüngste Äußerungen europäischer Politiker zur Notwendigkeit von Gesprächen mit Moskau
  • »Wir haben es satt!«

    Welche Probleme haben die Bauern?

    Die vier großen Einzelhandelskonzerne müssen ihre Preisbildung offenlegen, fordert Claudia Gerster von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL).
    Interview: Gudrun Giese
  • »Wir haben es satt«

    Werden Frauen in der Landwirtschaft benachteiligt?

    Die Doppelbelastung ist für weibliche Landwirte noch ausgeprägter als in anderen Berufen, kritisiert Stephanie Strotdrees vom »BioFrauennetzwerk«.
    Interview: Gitta Düperthal
  • Nordamerikanisches Handelsabkommen

    Trump droht mit USMCA-Austritt

    Ökonomischer Druck auf Mexiko und Kanada, obwohl US-Kapital von Handelsabkommen profitiert.
    Von Kurt Terstegen
  • Pop

    Bessere Zeiten klingt gut

    Erika Thomalla trägt in ihrem Buch »Gegenwart machen« eine »Oral History des (deutschen) Popjournalismus« zusammen.
    Von Christian Meyer
  • Bildung

    Unentdeckt

    Der Verband der Geschichtslehrer beklagt sich, dass die DDR in der Oberstufe kein obligatorischer Schulstoff mehr ist.
    Von Felix Bartels
  • Kino

    Am Beispiel des Ginkgobaums

    Offen für das Unverständliche: Ildikó Enyedis essayistischer Film »Silent Friend«.
    Von Manfred Hermes
  • Prisma

    Im Prisma fremder Zeiten geht ein Fenster auf, / Man sehnt sich nach Veränderung, dem Unterschied, / Und eingewoben ist in alles, was geschieht, / Ein Muster, das sich störrisch hält im Abverkauf.
    Von Andreas Paul
  • Programmtips

    Vorschlag

    Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht.
  • Termine

    Veranstaltungen

    Aktuelle Termine zu aktuellen politischen Themen.
  • Libanon

    Logik der Vergeltung

    Vor 50 Jahren kam es im libanesischen Bürgerkrieg zu den Massakern von Karantina und Damur.
    Von Knut Mellenthin
  • Chronik

    Anno … 4. Woche

    1916: Deutsches Kaiserreich schließt Freundschaftsvertrag mit Afghanistan; 1946: Charles de Gaulle tritt als Präsident der provisorischen Regierung Frankreichs zurück; 1966: Indira Gandhi wird indische Premierministerin.
  • Aus Leserbriefen an die Redaktion

    »Die Nationalisierung des Erdöls in Venezuela erfolgte bereits 1976 unter dem Präsidenten Carlos Andrés Pérez. Damals wurde die staatseigene Erdölaktiengesellschaft PDVSA gegründet.«
  • 60 Jahre Palomares-Zwischenfall

    »Die Einwohner wurden fortwährend falsch informiert«

    Über den Atomwaffenunfall von Palomares, symbolische Dekontaminierungsaktionen und die bleibenden Schäden für Menschen und Umwelt. Ein Gespräch mit José Herrera Plaza.
    Interview: Norbert Suchanek
  • Im Dienste des teuren Vaterlandes

    Vor 120 Jahren veröffentlichte Karl Liebknecht einen klassisch gewordenen Text gegen Wehrpflicht und Militarismus: »Rekrutenabschied«. Im Prozess gegen Liebknecht 1907 vor dem Reichsgericht war er »Belastungsmaterial«.
    Von Karl Liebknecht
  • Mehr als eine Drohung

    Die Schweiz wurde nun bei der EU im Fall Jacques Baud mit einer »Demarche« vorstellig. In Springers Welt fällt der Staatsrechtler Dietrich Murswiek ein vernichtendes Urteil über die EU-Sanktionen und ihre Begründung.
    Von Arnold Schölzel
  • RLK

    Größe und Breite

    Impressionen von der 31. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz.
  • Seine letzte Ölung

    Ozzy hat sich immer mal wieder gewundert in den letzten Jahren seines Lebens, wie er so alt werden und bei Verstand bleiben konnte – »wenn man das denn Verstand nennen kann«.
    Von Frank Schäfer
  • Vori Vori

    Ist Geldgier nicht die schlimmere Sucht? So naiv es klingt: Ja. Könnte man der Menschheit diese Wurzel allen Übels ziehen, wäre der Kapitalismus erledigt und die Opiumkriege hätten ein Ende.
    Von Maxi Wunder
  • Rätseln und gewinnen!

    Kreuzworträtsel

    jW-Wochenendrätsel: Mitmachen und gewinnen!