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Gegründet 1947 Freitag, 24. April 2026, Nr. 95
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  • Nahostkonflikt

    Israel beseitigt Zeugen

    Erneut wurden im Libanon Journalisten gezielt von der israelischen Armee beschossen. Präsident Aoun macht eine Einhaltung der Waffenruhe zur Vorbedingung für Verhandlungen mit den Angreifern.
    Von Gerrit Hoekman
  • Vollgas im Rückwärtsgang

    Der Bundestag hat die Weichen für mehr Essen im Tank gestellt. Beimischungsquoten für Biokraftstoffe sollen bis 2040 schrittweise auf 65 Prozent erhöht werden. Der Wahnsinn, den das zur Folge hat, ist kaum zu ermessen.
    Von Wolfgang Pomrehn
  • Kein schlechtes Gewissen

    Die Militärstrategie der Bundeswehr wurde vorgelegt. Sofort sorgt sich die bürgerliche Presse – aber nicht etwa, weil ein waffenstarrendes Deutschland dem Frieden in Europa in der Vergangenheit eher wenig förderlich war.
  • Alles nicht so gemein(t)

    Bas meint, Merz »hat das so nicht sagen wollen«, und »wir haben ja das gleiche Ziel, dass alle von der Rente leben können«. Also nur ein großes Missverständnis?
    Von Ralf Wurzbacher
  • Ukraine-Krieg

    Drohnenweltmeister braucht Drohnen

    Kiews Rüstungsindustrie ist im Krieg stetig gewachsen, aber wegen fehlender Finanzmittel ist die Produktion nicht ausgelastet. Und da vor allem günstige Modelle selbst produziert werden, braucht es Nachschub von außen.
    Von Lars Lange
  • Demokratie

    Ein knappes Rennen

    Zwei Initiativen, eine Laufzeit, grundverschiedene Konflikte: Zu den laufenden Volksbegehren »Berlin Werbefrei« und Verkehrsentscheid.
    Von Florian Osuch
  • Pahlavi auf Berlin-Besuch

    Türöffner für den Westen

    Der im Exil lebende Schahsohn hat am Donnerstag seine Werbetour für den Sturz der Islamischen Republik in Berlin fortgesetzt. Vor Journalisten skizzierte er seine Vision für die ökonomische »Integration« des Landes.
    Von Marc Bebenroth
  • 70 Jahre BND

    Argumentlieferant für Aufrüstung

    Der Bundesnachrichtendienst BND feiert sein 70jähriges Bestehen. Und er hat allen Grund: Die Befugnisse des Auslandsgeheimdienstes werden derzeit stark ausgeweitet.
    Von Kristian Stemmler
  • »Sondervermögen«

    Rasant Scheine raushauen

    Der Bundestag beschließt eine Änderung des Vergabeverfahrens für öffentliche Aufträge. Die finanzielle Obergrenze wird von 3.000 auf 50.000 Euro angehoben. Lobbyverbände jubeln, Linke warnt vor »Vetternwirtschaft«.
    Von Gudrun Giese
  • »Panama Papers«

    Briefkastenfirmen vom Fließband

    Am Mittwoch wurde der Schweizer Christoph Zollinger wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung vor dem Landgericht Köln schuldig gesprochen. Er schuf die Infrastruktur für die serienmäßige Produktion von Offshorefirmen.
    Von Bernhard Krebs, Köln
  • »Regularisierung« in Spanien

    Wieso profitieren Sahrauis nicht von der Regelung?

    Spaniens Regierung verhilft 500.000 Menschen zu legalem Status. Staatenlosen Sahrauis allerdings nicht, kritisiert Ana Isabel Martínez. Sie ist ehrenamtliche Leiterin der Organisation »València és Refugi«.
    Interview: Carmela Negrete
  • Papst in Afrika

    Ohne Kommentar

    Am letzten Tag seiner Afrikatournee feierte Papst Leo XIV. vor Zehntausenden Katholiken eine Messe im Stadion von Malabo, der Hauptstadt Äquatorialguineas. Zuvor hatte der Pontifex Algerien, Kamerun und Angola besucht.
  • Guatemala

    Warum ist die Wahl eines Unidirektors so wichtig?

    Die San-Carlos-Universität ist eine wichtige Institution in Guatemala mit zahlreichen Befugnissen, die über Bildung hinausgehen. Aber bei der Neubesetzung des Rektorenpostens wird betrogen, erklärt Mario Sosa.
    Interview: Thorben Austen
  • Mumia Abu-Jamal

    Politischer Gefangener wird 72

    Ein Bündnis in Mumia Abu-Jamals Heimatstadt Philadelphia feiert anlässlich seines Geburtstags sein »Lebenswerk und seine politische Botschaft«. Seit 1981 ist der Bürgerrechtler in Haft.
    Von Jürgen Heiser
  • Balkan

    Grünes Licht aus Brüssel

    Montenegro könnte 2028 das nächste Mitglied der EU werden. Doch die Gräben der Vergangenheit sind tief, wie ein aktueller Streit mit Kroatien illustriert.
    Von Slavko Stilinović
  • Krieg gegen Iran

    Verhandlungen: USA und Iran weiter uneins

    US-Präsident Trump gibt sich generös, was die Verlängerung der Waffenruhe betrifft. Die »Verliererseite kann die Bedingungen nicht diktieren«, erwidert ein Berater des Parlamentspräsidenten Mohammed Bagher Ghalibaf.
  • Unblock Cuba!

    Lasst Kuba atmen

    Spanien, Brasilien und Mexiko verurteilen die US-Blockade. Hilfskonvoi »Primer de Mayo« erreicht Kuba. Die Regierung in Berlin schwankt: Kanzler Merz findet schärfere Worte als sein Vize Klingbeil.
    Von Volker Hermsdorf
  • Vereinte Nationen

    Wahlkampf um die UN-Spitze

    UN-Generalsekretär António Guterres gibt Ende 2026 sein Amt ab. Die Nachfolge ist unklar. Eigentlich soll es eine Frau werden, aber eine Kandidatin könnte zu links, die andere nicht antipalästinensisch genug sein.
    Von Jörg Kronauer

Wir nehmen hier keinerlei Rücksicht und können das auch gar nicht, weil wir das gar nicht vorhersehen können, ob sich jemand so oder so fühlt.

Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) am Donnerstag im NDR auf die Frage, ob die Belange der Jugend bei strategischen Planungen eine Rolle spielen
  • Chipindustrie

    Massenstreik bei Samsung

    Ganze 40.000 Arbeiter beteiligen sich an einem Warnstreik beim Chipriesen. Sie wollen eine Beteiligung an den Rekordprofiten. Viele denken auch über Abwandern zur Konkurrenz nach.
    Von Martin Weiser, Seoul
  • Pakistan

    Günstige Sonne, teures Öl

    Solarenergie ist attraktiv für das von Energieimporten abhängige Land. Doch eine zentrale Strategie gibt es nicht, es entsteht ein paralleles Stromnetz. Energiewende in Eigenregie derjenigen, die sie sich leisten können.
    Von Gerrit Hoekman
  • Ballett

    The Show Must Go On

    Vom avantgardistischen Experiment zur Klassik: Im April und Mai tanzt quer durch die Republik aufregendes Ballett.
    Von Gisela Sonnenburg
  • Stand der Dinge

    Der seltsame Fluch

    Im Gedränge der Weltbegebenheiten hilft das Erinnern an ähnliche Verhältnisse nicht, denn so etwas wie eine fahle Erinnerung hat keine Kraft gegen die Lebendigkeit und Freiheit der Gegenwart.
    Von Stefan Heidenreich
  • Philosophie

    Kunst als Wahrheit

    Ein Band über den französischen Philosophen Alain Badiou und dessen Auseinandersetzung mit den Künsten im Wiener Verlag Turia + Kant.
    Von Sabine Fuchs
  • Sachsen-Anhalt

    Der Kampf um die Schule

    Wenn es also um die persönliche Zukunft geht, kann die Schule freitags ausfallen. Wenn es um unser aller Schicksal geht (und das des Planeten), ist Kunstunterricht wichtiger.
    Von Bernhard Spring
  • Nachschlag: Schnellschuss Tankrabatt

    Leute soll er entlasten und die Inflation bremsen. Beides gelingt dem Tankrabatt aber nur bedingt. Welche Maßnahmen ihn ergänzen oder ersetzen könnten, erfährt man im Podcast der Hans-Böckler-Stiftung.
  • Programmtips

    Vorschlag

    Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht.
  • Rezension

    In den Händen des IS

    Die Graphic Novel »Freiheit im Blut« thematisiert die Flucht vor Zwangsverheiratung, den Widerstand in Rojava und die brutalen Verbrechen des »Islamischen Staat«.
    Von Voltor Schwarz
  • Gewalt gegen Frauen

    Betäubt und vergewaltigt

    Kein Einzelfall: Recherchen zeigen tausendfache sexualisierte Gewalt an Frauen durch den eigenen Partner – die Betroffenen werden währenddessen sediert, das Verbrechen im Anschluss online via Foto oder Video verbreitet.
    Von Carmela Negrete
  • Pressefreiheit

    Ausschluss per Geheimdienst

    Einem antifaschistischen Journalisten wird 2025 seine Akkreditierung für die EU-Behörden verwehrt. Beim Widerspruchsverfahren zeigt sich: »Sicherheitsbehörden« scheinen involviert zu sein.
    Von Ulrich Schneider
  • Schach

    Die Nervenstarke

    Die 24jährige Inderin Vaishali Rameshbabu gewinnt das Schach-WM-Kandidatenturnier der Frauen vom 29. März bis zum 15. April 2026 in Pegeia, Zypern.
    Von Sören Bär
  • Beim Fananwalt

    Eine schlechte Datei

    Die vergangene Innenministerkonferenz war für die Law-and-Order-Fraktion keine Niederlage nach Punkten, sondern ein klassischer Knockout. Selbst Boulevardjournalisten kamen ins Grübeln.
    Von René Lau