Die Bundesregierung beschließt die Verschärfung des Asylrechts. Darin ist enthalten: Schutzsuchende sollen in Zentren eingesperrt und an den EU-Grenzen abgewiesen werden können.
Die Tageszeitung junge Welt wird zum Frauentag und bei den Ostermärschen verteilt. Und da, wo protestiert wird gegen Kriegslogik und Patriarchat, gehört sie auch hin. Jetzt Exemplare bestellen!
Der Ex-GDL-Frontmann Claus Weselsky ist längst Ruheständler – und die Lokführergewerkschaft auf einem Schmuse- statt Konfrontationskurs. Folge: Ein schlapper Tarifabschluss mit der DB AG. Ganz klar: Claus muss zurück!
Wann immer die Regierung Gewerkschaften auch nur minimal zu stärken droht, muss die Kapitalistenpresse das Feuer eröffnen. So auch am Freitag in den Kommentaren zum neuen Bundestariftreuegesetz.
Die Realisierung der wahren Leitinteressen, nämlich europäischem Kapital zollfreie Absatzmärkte zu ermöglichen, besorgt die Apparatur der EU verlässlich. Der Einwand von Parlamentariern ist da bloß Illusionstheater.
Am Freitag vergangener Woche käute Friedrich Merz auf dem CDU-Parteitag noch den landesüblichen Unsinn über China wieder. Am Dienstag war schon alles anders und Merz kam mit einer »strategischen Partnerschaft« zurück.
Dänemark hat Migranten einem rigiden Regime unterworfen. Die Bevölkerung schaut weg, während sich Nachbarländer die rassistische Ausgrenzung zum Vorbild nehmen.
Die Initiative »Schulstreik gegen die Wehrpflicht« bereitet sich auf die nächsten Aktionen vor, berichtet Hannes Kramer, Teil des Pressesprecherteams des bundesweiten Bündnisses.
AfD: Parteispitze jubelt nach Etappensieg in Verfahren um Einstufung als »gesichert rechtsextrem«. Befürworter eines Verbotsverfahrens geben sich unverdrossen.
Wahlen im Südwesten: Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und Grünen mit eingeschränkten Optionen für Regierungsbildung deutet sich an. Für die Linkspartei könnte es doch noch knapp werden.
Die Kaufkraft ist noch immer geringer als 2019. Doppelt hart trifft das Frauen, die nach wie vor 16 Prozent weniger verdienen als Männer. Die Gewerkschaften verharren aktuell in der Defensive.
Die neoliberalen Reformen in ihrem Land fordern nur irreguläre Arbeitsverhältnisse, kritisiert Julia Giuliani, Pressesprecherin der Gewerkschaft der Staatlichen Angestellten (ATE) in der Provinz Córdoba in Argentinien.
Großbritannien: Ein bislang immer von Sozialdemokraten gewonnener Sitz ist in Nachwahlen an die Grüne Partei gegangen, die eine linke Alternative sein könnte.
Der Chef der Kommunistischen Partei wurde inhaftiert und angeklagt. Im Hintergrund stehen laufende soziale Kämpfe und die Furcht einer unbeliebten Regierung um den Machterhalt.
Pakistan hat in der Nacht auf Freitag Afghanistan bombardiert. Zuvor hatte Kabul verkündet, eine Offensive an der gemeinsamen Grenze eingeleitet zu haben, die wiederum eine Vergeltung für frühere Angriffe darstelle.
Die »Sanaenomics« genannte Mischung aus aggressiven fiskalischen Anreizen, hohen Staatsausgaben und wieder lockerer Geldpolitik ist nichts weiter als der Kurs der vergangenen Jahrzehnte.
Bislang habe Juli Zeh keiner gefragt, ob sie Bundespräsidentin werden wolle, teilt sie der Zeit mit. »Inzwischen kann ich es mir tatsächlich irgendwann einmal vorstellen.«
1936: Die Wehrmacht marschiert in das entmilitarisierte Rheinland ein; 1946: Die FDJ wird offiziell gegründet; 1951: In New York wird der Strafprozess gegen Ethel und Julius Rosenberg eröffnet.
Die Initiative »NOlympia« kritisiert die Bewerbung des Hamburger Senats für die Austragung der Olympischen Spiele in der Hansestadt, das Bündnis »Revolutionäre 18-Uhr-Demo Berlin« die nächtliche Schließung des Görlis.
Wer die Nationalflagge in der Öffentlichkeit außerhalb des Irans trägt, wird wohl kaum in Opposition zum dortigen klerikal-bürgerlichen Regime mit brutaler Repression, einschl. Hinrichtungen, stehen.
Über den bewaffneten Kampf im Untergrund und die Verbindungen europäischer Stadtguerillagruppen. Ein Gespräch mit dem früheren Mitglied der französischen »Action Directe« und Buchautor Jean-Marc Rouillan.
Karl Liebknecht in »Militarismus und Antimilitarismus« 1907: Kapitalistischer Militarismus wälzt seine Kosten ab. Er lässt die unterdrückten und ausgebeuteten Klassen ihre Ketten selbst schmieden und bezahlen.
2017 fragte die US-Zeitschrift Foreign Policy: »Warum ist China so uncool?« Nun schrieb der Economist »Wie China cool wurde«. Nun hat sich das Handelsblatt das »Chinamaxxing« angesehen.
Während die Welt um das begehrte Lithium für die Energiewende wetteifert, müssen die indigenen Gemeinschaften in Lateinamerika die Umweltbelastungen tragen. Eine Reportage aus der Salzebene von Uyuni.