Gegründet 1947 Donnerstag, 26. Februar 2026, Nr. 48
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Aus: Ausgabe vom 12.01.2026, Seite 15 / Politisches Buch
Politische Zeitschriften

Neu erschienen

International

In der außenpolitischen Zeitschrift aus Wien trägt Michael Wögerer »Szenen aus einem Jahr« zusammen, »in dem Österreich seine Neutralität feierte und zugleich weiter aufgab«. David Stockinger berichtet über Eindrücke von einer Reise durch alle ehemaligen Republiken Jugoslawiens im Sommer 2025. Hassan Al Khalaf schreibt über die Erkenntnisse des Historikers Avi Shlaim zu den Hintergründen der Anschläge, die 1950/51 die Massenflucht der bis dahin der zionistischen Bewegung überwiegend ablehnend gegenüberstehenden irakischen Juden nach Israel auslösten. Marlon Possard greift das Thema »KI in der modernen Kriegführung« auf. Elias Korte schreibt über die »lateinamerikanische Solidarität mit Palästina«. (jW)

International. Die Zeitschrift für internationale Politik, Nr. 5/2025, 67 Seiten, 10 Euro, Bezug: Arbeitsgemeinschaft Internationale Publizistik, ­Marxergasse 24/2, A-1030 Wien, E-Mail: office@international.or.at

Rotfuchs

In der »Tribüne für Kommunisten, Sozialisten und andere Linke« erinnert Christian Stappenbeck an den »Kriegsrat« des deutschen Kaisers 1912. Von »schlittern« oder »schlafwandeln« in den Weltkrieg könne keine Rede sein. Andrea Hornung bilanziert den bundesweiten Schulstreik am 5. Dezember. Achim Seider warnt vor der Gefahr, die von sogenannter Austeritätspolitik ausgeht, Dietmar Hänel vor dem »Geschäftsmodell ›Tötungsindustrie‹«, Hans Schoenefeldt vor der »Koalition der Kriegswilligen«. Gerhard Giese schildert das Tauziehen um die Beendigung des Ukraine-Konflikts, Matin Baraki fasst das Jahr 2025 in Afghanistan zusammen. Heinz Günther schreibt über die Gründung des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR, Uli Jeschke setzt sich kritisch mit einem Comic zur DDR-Geschichte auseinander. Er glossiert in einem weiteren Beitrag, wie der Staat ihm hilft, »gesund und kriegstüchtiger zu werden«. Der Historiker und Linke-Politiker Tobias Bank beschreibt im Interview sein Vorhaben, in Treuenbrietzen bei Berlin ein DDR-Museum zu eröffnen, Werner Abel äußert sich zu den internationalen Brigaden im Spanienkrieg. Martina Dost steuert eine »kleine Impression kulturellen Verfalls« in Weimar bei. (jW)

Rotfuchs, Januar 2026, 40 Seiten, kostenlos, Spende erbeten, Bezug: Rainer Behr, Postfach 820231, 12504 Berlin, Tel.: 030/98389830, E-Mail: vertrieb@rotfuchs.net

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