Die Knesset hat am Montag ein Gesetz zur Todesstrafe für Palästinenser beschlossen. Erhängen sei »eine der Optionen« zur Vollstreckung, sagte Minister Ben-Gvir. Amnesty spricht von einer »Festigung der Apartheid«.
Der Friedensaktivist Martin Singer beantragt Ermittlungen gegen die Bundesregierung. Es bestehe der Verdacht, dass mit der Nutzung des US-Stützpunktes Ramstein für den Iran-Krieg Völkerrecht gebrochen werde.
Washington will anscheinend bereits an Polen verkaufte »Patriots« zurückhaben. Selenskij streitet derweil mit dem Rheinmetall-Chef Papperger über Drohnen.
Eine Ministerin lässt eine elitäre Expertenrunde über die Zukunft der gesetzlichen Krankenversicherung urteilen – und heraus kommt ein Kürzungskatalog, der das Solidarprinzip frontal attackiert. Was sonst, oder?
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth versuchte sich laut Medienberichten im Insidertrading. Hätte er Erfolg gehabt, hätte er dennoch keinen Erfolg gehabt; denn der Fonds der Wahl stürzte ab. Glück oder göttliche Fügung?
Syrer in Deutschland: Parteiübergreifende Kritik an Äußerungen des Kanzlers. Merz relativiert Aussagen über Rückkehr von 80 Prozent der Geflüchteten in drei Jahren.
Lateinamerika und Karibik: CELAC-Bündnis ringt um gemeinsame Ausrichtung – rechter Block gewinnt an Stärke und rückt von Prinzipien ab.
Von Kurt Terstegen
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Sebastian Willnow/dpa
Plopp! Für Biergenießer ist es flüssiger Kopfschmerz, aber unter Punks längst Kult: Sternburg aus Leipzig. Nach Generalüberholung sitzt seit Dienstag der überdimensionierte Kronkorken wieder auf der Brauerei.
Erwerbslosigkeit bleibt dauerhaft hoch, übliche »Frühjahrsbelebung« am Arbeitsmarkt nicht vorhanden. Jenseits offizieller Zahlen gibt es eine hohe Dunkelziffer.
Das Landgericht Berlin hat ein Urteil gegen das Rufen von »From the river to the sea Palestine will be free« revidiert – ein Erfolg für demokratische Rechte und Freiheiten, sagt Rechtsanwalt Roland Meister Interview: Leon Wystrychowski
Der Friedensaktivist Martin Singer beantragt Ermittlungen gegen die Bundesregierung. Es bestehe der Verdacht, dass mit der Nutzung des US-Stützpunktes Ramstein für den Iran-Krieg Völkerrecht gebrochen werde. Von Philip Tassev
Gegen Krieg und Aufrüstung müsste die gesamte Republik auf die Straße, doch viele Gründe verhindern das, erklärt Jutta Kausch-Henken, eine der Moderatorinnen der Friedenskoordination Berlin.
AboGesundheitssystem am Kippunkt: Die Finanzkommission empfiehlt in der gesetzlichen Krankenversicherung höhere Zuzahlungen und weniger Leistungen. Sozialverbände und die Linkspartei warnen vor sozialen Folgen.
Die Idee war immer, der hiesigen Staatsgewalt und dem »Westen« die imperialistische Qualität abzusprechen, um der Parteinahme für diese Staatsgewalt das Aroma des Erklärungsbedürftigen zu nehmen. Von Nico Popp
Nachdem sie vorübergehend als vermisst galten, sind die zwei letzten Boote der internationalen Hilfsflotte auf der Insel angekommen. US-Präsident Trump und Außenminister Rubio verstärken ihre Drohungen. Von Volker Hermsdorf
Israels Militär nimmt Rettungssanitäter und Gesundheitseinrichtungen immer wieder gezielt unter Beschuss. Die Libanesische Volkshilfe lässt sich trotz der Gefahren nicht von ihrer wichtigen Arbeit abhalten.
Washington will anscheinend bereits an Polen verkaufte »Patriots« zurückhaben. Selenskij streitet derweil mit dem Rheinmetall-Chef Papperger über Drohnen. Von Reinhard Lauterbach, Poznań
AboBerichte israelischer Medien sollen einen Einmarsch kurdischer Truppen aus dem Irak in den Iran verhindert haben. Die Türkei drohte demnach mit einer Intervention. Von Wiebke Diehl
Spanien und Italien sperren Luftraum für US-Flüge Richtung Iran, nur über Ramstein läuft alles wie gewohnt. Die NATO- und EU-Europäer sitzen in der Zwickmühle, Kanonen und Butter zu liefern. Das wird teuer.
AboEine Guardian-Recherche belegt, dass seit Jahren kein Israeli mehr vor Gericht angeklagt oder gar verurteilt wurde. Dabei wurden mehr als 1.000 Palästinenser in diesem Zeitraum getötet.
Der Krieg gegen Iran stört die bisherigen Handelsbeziehungen empfindlich. Knapp werden zum Beispiel Helium, Chemikalien auf Erdölbasis und Aluminium, mit weitreichenden Folgen für zahlreiche Branchen.
AboReorganisation kapitalistischer Herrschaft unter anderer Flagge. Eine Kritik des Befreiungsnationalismus im Zeitalter imperialistischer Barbarei. Von Andreas Buderus
AboMan hat ja einen ganz falschen Eindruck von sich selbst. So ist es ein großer Moment im Leben eines Menschen, wenn er das erste Mal die eigene Stimme hört. Von Marc Hieronimus
Was gegen Ausbeuter helfen könnte, zeigt die Serie auch, liest doch einer der »Schiffsjungen« der »Nautilus« nichts anderes als das »Kommunistische Manifest«.
Zwei 19jährige Linke wurden vergangene Woche in Berlin von Ultrarechten angegriffen. Eine Geschädigte ist Mitglied im sozialistischen Jugendverband Internationale Jugend, der zu einer Demonstration am Sonnabend aufruft.
AboRepräsentanten internationaler Lagergemeinschaften haben sich im niederländischen Den Haag getroffen und fordern europäische Regierungen auf, KZ-Gedenkstätten unter internationalen Schutz zu stellen. Von Ulrich Schneider
AboDer Niederländer Dick Advocaat ist als Nationaltrainer des Karibikinselstaats Curaçao aus privaten Gründen zurückgetreten. Er wurde von seinem Landsmann Fred Rutten beerbt. Ihre Wege kreuzten sich bisweilen.
Für mich steht die multipolare Weltordnung fernab jeder Realität. Noch nicht einmal ein gemeinsames Statement der BRICS-Staaten zur Verurteilung des brutalen Angriffskrieges gegen den Iran kam zustande.
Der Landesvorstand der Partei Die Linke in Bremen und Bremerhaven erklärt sich zur gegenwärtigen Situation in Kuba, die Linken-Bundestagsabgeordnete Clara Bünger zu den EU-Sanktionen gegen den Journalisten Hüseyin Doğru.
Über Begegnungen mit alten Weggefährten zum 80. Jahrestag der Jugendorganisation, Leute, die es »besser« wissen, und einen Brief an Bodo Ramelow. Ein Gespräch mit Egon Krenz.
Die FAZ interviewt den serbisch-US-amerikanischen Ökonomen Branko Milanović. Er verkündet das Ende des neoliberalen Zeitalters. Es habe die globale Ungleichheit vermindert, die Zukunft sieht er nun düster.
Fünfzig Jahre Militärputsch in Argentinien: Präsident Milei kürzt im Menschenrechtsbereich und arbeitet daran, das Militär von seinen Verbrechen reinzuwaschen. Aber die Menschen vergessen nicht.