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Rauch und Feuer
CIA-Chef zu Besuch in Moskau
Es ist schon für sich genommen bemerkenswert: Ein CIA-Direktor fliegt um die halbe Welt, um etwa vier Stunden lang in Moskau Gespräche zu führen. Den USA lag offenbar auch nicht besonders daran, den Besuch geheimzuhalten: John Ratcliffe wurde am Dienstag vom internationalen Flughafen Wnukowo aus in einer ganzen Kolonne von Botschaftsfahrzeugen zum Kreml gebracht. Das hätte man diskreter veranstalten können.
Der Besuch, über den außer der Tatsache, dass er stattgefunden hat, kaum etwas bekannt geworden ist, war der erste Aufenthalt eines so hochrangigen CIA-Vertreters in Moskau seit knapp fünf Jahren. Im Herbst 2021 hatte Ratcliffes Vorgänger William Burns die russische Führung mit Erkenntnissen des US-Auslandsgeheimdienstes über die Angriffspläne gegen die Ukraine konfrontiert und Russland auf diese Weise signalisiert, dass es auf das Überraschungsmoment nicht mehr werde zählen können. Möglicherweise im Zusammenhang mit dieser Begegnung hatte Moskau dann im Dezember 2021 dem Westen ein Verhandlungsultimatum gestellt, das dieser bekanntlich zurückgewiesen hat. Der Rest ist Geschichte.
Wladimir Putin hat sich nach Angaben seines Sprechers Dmitri Peskow nicht mit Ratcliffe getroffen. Die Financial Times schrieb, protokollarisch sei der Chef des russischen Auslandsgeheimdienstes SWR, Sergej Naryschkin, der angemessenste Gesprächspartner gewesen. Dieses Format bestätigte Peskow am Mittwoch und nannte den Besuch eine »positive Entwicklung«. Bleibt die Frage, worüber sich die beiden ausgetauscht haben könnten. Warnungen vor nochmals verschärften Sanktionen dürften es eher nicht gewesen sein – solche Ankündigungen behält sich ein Donald Trump wohl eher für sein »Truth Social« vor.
Solche Warnungen hätten auch im gegenwärtigen mentalen Klima der russischen Führung wenig Aussicht auf Gehör. Die nach außen auftretenden Personen aus der Politikberatung stellen das Land eher auf eine generationenlange Konfrontation mit dem Westen ein. Und wenn es um die Weitergabe von Satellitendaten an den Iran für Schläge gegen US-Infrastruktur am Persischen Golf gegangen sein sollte, konnte die russische Seite den USA entgegenhalten, Washington tue dasselbe seit Jahren zugunsten der Ukraine, da liege der erste Schritt bei den USA.
Es bleibt die Vermutung, dass Ratcliffe und seine russischen Gesprächspartner etwas betreiben wollten, was im Geheimdienstjargon »Eskalationsmanagement« heißt: im Kontakt zu bleiben, um eine unverhoffte Verschärfung mit unabsehbaren Konsequenzen zu vermeiden. Eine solche Verschärfung liegt in der Luft, nachdem Großbritannien öffentlich erklärt hat, es sei »nicht mehr besorgt« über mögliche russische Gegenschläge nach dem Eingeständnis, dass London der Ukraine freie Hand gegeben hat, mit britischen Drohnen Ziele im Innern Russlands anzugreifen. Und nachdem Bundesaußenhasardeur Johann Wadephul die europäischen Partner der Ukraine aufgefordert hat, »stärker ins Risiko zu gehen« bei ihren Waffenlieferungen an Kiew. Der Ratcliff-Besuch in Moskau könnte zeigen, dass die USA sich der Gefahren bewusster sind als ihre europäischen Juniorpartner. Hoffentlich.
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Astrid Loehnert aus Deutschland 27. Aug. 2026 um 19:51 UhrWenn wir nach der Frage: »Wie verhindert wer, dass dieser Krieg in eine noch gefährlichere Konfliktebene zwischen Russland und NATO/USA eskaliert?« unsere Meinung bilden müssten, wäre es von Bedeutung, dass die politischen Vertreter unserer Interessen dies überhaupt nur ansatzweise kompetent tun könnten – dies ist aber leider aktuell schon lange Jahre nicht mehr im Geringsten der Fall. Es gibt keine uneigennützigen, solidarischen und kompetenten Politiker mehr. Diese Zeit der Vorbilder, wie Gregor Gysi, ist nun leider schon vorbei. Also, wo stehen die unterschiedlichen Millionen Menschen in der Welt ohne eine geeignete politische Vertretung? Wie können sie sich ohne Hochschulbildung orientieren, wenn sie jahrzehntelang mit den Kriegspropagandalügen des weißen, gierigen Westens und der immer weiter wachsenden (faschistischen) deutschen Kriegswirtschaft konfrontiert sind, die ständig neue Arbeitsplätze für dumme, kriegstaugliche Menschen, mit anscheinend noch »akzeptabler« Bezahlung, schafft? Und der andere Teil der (faschistischen) Wirtschaft bereits wieder zu extremem Rassismus und Ausgrenzung von Minderheiten aufruft, um die eigenen Steuern von dem Profit, die für die Finanzierung der Gemeinschaft zur Verfügung gestellt werden, stark zu reduzieren? Ich kann euch nur raten, wehrt euch im Kriegsfall öffentlich mit allen Mitteln gegen Trump und die AFD, und wählt: Gott und das Gute, wählt für euch das schöne, große, solidarische und gute Russland und ächtet jede Form von Rassismus, den präsenten Faschismus und die ständigen Genozide durch Europäer/Israel/USA! Gottes Urteil wird bald folgen und es wird keine Grausamkeit, keine Ungerechtigkeit, keine Arroganz und keine Untreue unberücksichtigt lassen, dies ist uns sicher – sonst leider gar nichts mehr.
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