Die russische Seite ließ vor dem Treffen mit Washingtons Gesandtem Steve Witkoff in St. Petersburg erklären, eine Einigung sei »theoretisch möglich«. Theoretisch möglich ist vieles, aber der Teufel steckt wie immer im Detail.
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Kiew beschuldigt Russland, eine am Wochenende in Litauen abgestürzte Drohne »abgelenkt« zu haben. Auch sollen Tests bestätigt haben, dass das »Starshield«-Navigationssystem in der Ukraine nur noch langsam funktioniert.
Das Wall Street Journal schreibt von einem möglichen Dreiertreffen zwischen Trump, Xi und Putin. Während eine offizielle Bestätigung aussteht, spricht der US-Präsident von einer »guten Idee«. Kiew und Brüssel sind not amused.
Der US-Präsident setzt das jüngste Sanktionspaket gegen Russland für 60 Tage aus. US-Unterhändler schlagen vor, auch den russischen Gasexport nach Europa wieder zu starten.
Vor Enkeltricks wird seit langem gewarnt. Dennoch fallen immer wieder Leute auf sie rein. Auch die ukrainische Polizei weiß diese Schwäche kreativ zu nutzen, wie ein rezentes Beispiel zeigt.
In mehr als 50 Städten gingen zahlreiche Menschen gegen Israels Genozid und Zionismus auf die Straßen. Gefordert wurde ein Boykott des Landes auf politischer und wirtschaftlicher Ebene sowie ein Waffenembargo.
Nach der Verkündung eines »Dieseldeals« mit Russland durch den US-Präsidenten wird über die wenig später ausgerufene »Energiewaffenruhe« gerätselt. Kiew und Moskau wissen von nichts, der ukrainische Staatschef deutet aber die Möglichkeit von Neuwahlen an.
Johan Nilsson/TT News Agency/AP/dpa/Alex Brandon/jW-Montage
Die US-Regierung will mehrere hunderttausend Tonnen Diesel aus Russland importieren, um im Vorfeld der Midterms bei den Verbrauchern zu punkten. Die Ukraine ist empört, die BRD und andere Länder wollen an den Sanktionen festhalten.
Ukrainische Politiker beginnen von Kompromissen mit Russland zu reden. Die vorgeschlagenen Zugeständnisse sind aber minimal. Selenskijs Leute reagieren dennoch mit Durchhalteparolen – und ernten Shitstorm.
Brüssel will die Ukraine perspektivisch in die EU integrieren, dabei aber den Marktzugang für ukrainische Agrarprodukte beschränken. Sie verweist das Land auf seine »historischen Märkte« außerhalb Europas. Die Zielsetzungen wirken in sich widersprüchlich.
Polens Staatspräsident Karol Nawrocki hält in einer seiner Residenzen außerhalb von Warschau vier Pferde für sich und seinen Anhang. Als Liebhaber von Tieren kann er aber nicht richtig durchgehen, hat er doch ihren verbesserten Schutz verhindert.
Boris Johnson hat damals seine Durchhaltereise nach Kiew politisch nur um wenige Monate überlebt. Merz hält sich auch nur noch, weil sich an seiner Nachfolge niemand in der Union die Finger verbrennen will.