Das scheint ein geschickter Zug zu sein: Ungarns Premier hat als Kandidatin für das höchste Amt im Staate die Schachgroßmeisterin Judit Polgár vorgeschlagen. Eine Frau, der ein »Killerinstinkt« nachgesagt wird.
Der ukrainische Präsident kündigt »Entscheidungen über die Armeeführung« an. Schwere russische Raketenangriffe treffen Kiew und andere Städte, in Polen gab es erneut Ausschreitungen gegen Ukrainer.
Die westlichen Sponsoren der Ukraine sind von der jüngsten Kabinettsumbildung in Kiew wenig begeistert. Auch die Demonstrationen für den geschassten Verteidigungsminister Fedorow halten an.
Im Falle der vom ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij verfügten Kabinettsumbildung in Kiew drängt sich die Wendung vom »letzten Aufgebot« regelrecht auf. Geplündert wird auf jeden Fall weiter.
Es scheint einen Drohnenengpass in der EU und der Ukraine zu geben: Nachdem Ursula von der Leyen in Kiew zu Besuch war und von einer »Integration« der gemeinsamen Rüstungsproduktion sprach, sollen nun EU-Gelder für den Drohnenkauf in China freigegeben worden sein.
Vor 85 Jahren durchzog eine Welle antijüdischer Pogrome den Osten Polens. Dazu zählt auch das Massaker von Jedwabne an der dortigen jüdischen Bevölkerung. Deutsche Nazifunktionäre sollen zugeschaut, das Morden aber den nichtjüdischen Bewohnern überlassen haben.
Wehrpflichtige Ukrainer, die künftig vor dem Krieg in die EU flüchten, sollen bald an der Außengrenze abgewiesen werden. Wer aber bereits eingereist ist, soll bleiben können. Eine Neuregelung, die zur Klassenfrage wird.
Im Ukraine-Krieg greifen beiden Parteien zunehmend Ziele im Hinterland fern der Frontlinie an. Präsident Selenskij räumte die Existenz eines Raketenlagers in einem Wohngebiet bei Kiew ein, das getroffen wurde
Eine Woche nach dem Anschlag auf einen ukrainischen Millionär in Monaco wurde die Tatverdächtige erschossen bei Kiew gefunden. Zu ihrer Tötung bekennt sich ein ukrainischer Geheimdienstoffizier – auffällig schnell.
Besonders ausgeprägt ist die Panikstimmung vor dem am Dienstag beginnenden NATO-Gipfel in Ankara in Polen, wo die Tageszeitung Rzeczpospolita die »NATO am Tropf« hängen sieht.
Russland hat erneut Rüstungsbetriebe in der Ukraine beschossen. Dabei wurden auch Wohnhäuser getroffen, und es gab mehrere Tote. Selenskij will unterdessen auf dem NATO-Gipfel mehr Nachschub für die Flugabwehr fordern.
Litauen will die Stationierung von Atomwaffen zulassen. Präsident Gitanas Nausèda kündigte am Wochenende an, das Verbot in der Verfassung aufzuheben. Zugleich wurde bekannt, dass die NATO auf ihrem Gipfel in Ankara 140 Milliarden Euro Militärhilfe für die Ukraine zusagen wird.