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Alle Zeichen auf »Weiter so«
Ukrainischer Unabhängigkeitstag. Selenskij will Russland »in die Knie« zwingen. Wadephul fordert andere Länder auf, so stark »ins Risiko zu gehen« wie die BRD
Zum 35. Jahrestag der ukrainischen Unabhängigkeit hat Staatspräsident Wolodimir Selenskij gefordert, Russland müsse »auf die Knie gezwungen« werden. In einem 20minütigen Video, das am Montag veröffentlicht wurde, sagte Selenskij, die Ukraine sei zu einem militärischen Giganten geworden, der russische Soldaten »zu Dünger« mache. Wladimir Putin und das russische Volk hätten die Hartnäckigkeit unterschätzt, mit der die Ukrainer um ihre Unabhängigkeit kämpften.
Bundeskanzler Friedrich Merz revanchierte sich mit dem Kompliment, die Ukraine führe einen »beispielhaften Freiheitskampf«. Bundesaußenminister Johann Wadephul sagte am Montag morgen im Deutschlandfunk, andere Länder sollten »ebenso ins Risiko gehen wie Deutschland«. Gleichzeitig räumte Wadephul ein, dass Berlin ebenso wie der ganzen EU derzeit keine weiteren diplomatischen Druckmittel auf Russland mehr zur Verfügung stünden. Die Bundesregierung sei im Gespräch mit Ländern wie der Türkei und Ägypten, die »noch Gesprächskanäle nach Moskau« hätten. Der Außenminister rief auch die deutschen Kommunen auf, der Ukraine eventuell noch bei ihnen vorhandene Stromerzeuger und Wasserbehälter zu spenden. Die Ukraine brauche dieses Gerät derzeit dringender.
Die EU gab »aus Anlass des Unabhängigkeitstages« eine weitere Tranche im Umfang von 6,1 Milliarden Euro aus ihrem Kreditpaket vom vergangenen Winter frei. Eine Sprecherin betonte, das sei aber kein zusätzliches Geld, sondern bereits beschlossenes. Norwegen hatte am Wochenende einen frischen Kredit im Umfang von acht Milliarden Euro an die Ukraine gewährt.
Auch Selenskij hatte in seiner Videoansprache eingeräumt, dass die Ukraine aus eigener Kraft den Krieg nicht gewinnen könne. Dazu sei die »Einheit der internationalen Gemeinschaft« erforderlich. Er appellierte an China, sich seines »zivilisatorischen Auftrags« bewusst zu werden, und Russland zum Einlenken zu veranlassen. Der britische Premierminister Andrew Burnham kündigte weitere Waffenlieferungen an die Ukraine an und auch die Bereitstellung von Unterlagen für eine Lizenzproduktion der »Storm Shadow«-Marschflugkörper in der Ukraine selbst. Das geht einerseits über den Umfang der US-Waffenhilfe hinaus, zeigt aber andererseits das Bestreben, russische Schläge direkt gegen die Produktionsstätten dieser Waffen in Großbritannien zu vermeiden. Russland zog unterdessen nach den jüngsten Enthüllungen über den Einsatz britischer Drohnen und Raketen gegen Ziele im Inneren Russlands seinen Botschafter aus London ab. Es ist ein weiterer symbolischer Schritt, um den völligen Abbruch der Beziehungen zu London noch zu vermeiden.
Bereits am Sonntag hatte Selenskij vor ukrainischen Journalisten eine Beteiligung an oder Verantwortung der Ukraine für den Anschlag auf die Nord-Stream-Pipelines im September 2022 bestritten. Die Ukraine habe niemals offiziell eine solche Aktion vorbereitet oder durchgeführt. Selenskij dementierte damit etwas, was niemand behauptet hat. Sowohl die Ermittlungen der Bundesanwaltschaft als auch Aussagen von ukrainischen Beteiligten gegenüber westlichen Medien besagen, dass der Anschlag im Geheimen, allerdings mit Duldung des ukrainischen Geheimdienstes, ausgeführt worden sei.
An der Front ging der gegenseitige Beschuss von Zielen im Hinterland des jeweiligen Gegners weiter. Russland beschoss den Hafen von Piwdenne bei Odessa sowie Ziele in den nordukrainischen Bezirken Sumi und Tschernigiw. Die Ukraine meldete Treffer auf Objekte in den russischen Gebieten Rostow und Krasnodar. Auf beiden Seiten gab es zivile Opfer, darunter mehrere Kinder, als Drohnentrümmer auf eine Kindertagesstätte in der russischen Großstadt Krasnodar stürzten.
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Reinhold Schramm aus Berlin 25. Aug. 2026 um 17:32 UhrFakt ist: Deutschland ist am Krieg der korrupten politischen Oligarchen der Ukraine gegen die Russische Föderation aktiv finanziell und materiell und mit Ausbildung und sozialer und medizinischer Versorgung, bereits mit mehr als 100 Mrd. Euro, beteiligt. Gelingt es der politischen Führung der Ukraine und Deutschlands auch noch stärker als bisher, die Nuklearmächte Frankreich und Großbritannien am Krieg zu beteiligen? Dann droht nicht nur die befristete konventionelle Ausweitung des Krieges auf Mittel- und Westeuropa, sondern auch der wechselseitige Einsatz von Atomwaffen in Europa! Fazit: Ein Atomkrieg lässt sich nicht auf Europa begrenzen, auch die nuklear überlegene Atommacht der USA wäre damit einbezogen. Dessen sind sich auch die Gegner und Rohstoffinteressenten der USA bewusst. Eine nukleare Auseinandersetzung mit der Russischen Föderation lässt sich nicht auf Europa begrenzen; große Teile der USA lassen sich nicht vor den unvermeidlichen Folgen einer allseitigen wirtschaftlichen und sozialen Vernichtung schützen!
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Paulaner 25. Aug. 2026 um 13:51 UhrDas Amüsante an dem Selenskij-Video ist, dass eigentlich Russland für die ukrainische Unabhängigkeit und Befreiung kämpft, während die »Ukraine« alles dafür gibt, von ihren eigentlichen Feinden gegen ihr eigenes Brudervolk missbraucht zu werden. Leider sind die Ukrainer das womöglich passivste Volk der Welt, das absolut alles mit sich machen lässt. Übrigens, falls Russland »in die Knie« gezwungen werden sollte (was das Schicksal aller friedliebenden Nationen endgültig besiegeln würde, weil die Faschistenorganisation dann freie Hand hätte), dann wäre das nicht Ukraines Verdienst, sondern der der gesamten NATO. Dass der Herr L. auch den restlichen Schwachsinn wie »den zivilen Auftrag Chinas« oder das mit dem »militärischen Giganten« (obwohl buchstäblich alles außer dem Kanonenfutter aus der Nazo stammt und die Ukraine dank dieser nicht überlebensfähig ist) unkommentiert stehen lässt, spricht aber Bände.
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K. Bieter aus Berlin 25. Aug. 2026 um 22:55 UhrIn einem können Sie absolut sicher sein: Die Russen gehen nur in die Knie, um sich die Schuhe zuzubinden.
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Frank B. aus G. 25. Aug. 2026 um 14:51 UhrDa hatte wohl einer ein »Paulaner« zuviel!
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Paulaner 25. Aug. 2026 um 16:46 UhrGegenargumente zu bringen statt heiße Luft zu produzieren liegt wohl scheinbar nicht mehr im Trend.
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Roland Weinert aus 65366 Geisenheim 25. Aug. 2026 um 00:21 UhrAlles nicht in meinem Namen! Ich fordere die Bundesregierung auf, keinen deutschen Eurocent mehr – ob mittel- oder unmittelbar, ob im In- oder Ausland – in diesen völkerrechtswidrigen Krieg zu »investieren«! Dass ausgerechnet eine deutsche Regierung wieder einmal gegen das Völkerrecht verstößt, ist unerträglich. Dass Deutschland ca. 27 Mio. russische Kriegstote im Zweiten Weltkrieg zu verantworten hat, scheint niemanden in Deutschland zu interessieren. Ferner bin ich der Auffassung: Kein deutscher Staatsbürger sollte sich für diesen Staat oder die »westliche Unwertegemeinschaft«, die die ÖRR propagandistisch unterstützt (u. a. durch Propagandaformate wie https://www.ardmediathek.de/sendung/die-100-was-deutschland-bewegt/Y3JpZDovL25kci5kZS80OTU0) und für den diese wie auch andere stehen, auch durch tätiges Nichttun/Verschweigen (NATO-Osterweiterung als eine Kriegsursache), Verdrehen von (vermeintlichen) Tatsachen, in welchem Pazifistinnen und Pazifisten u. a. Gruppen systematisch straffrei diffamiert werden, zu welchem Dienst auch immer zur Verfügung stellen – womöglich noch sein Leben riskieren, welches deutsche Politik leichtfertigst aufs Spiel setzt seit 2001, 2007 bzw. dem 24.02.2022. Zum Schluss der dümmste Spruch: »Nie wieder ist jetzt!«
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Hans Hermann Kindervater aus Bergisch Gladbach 25. Aug. 2026 um 11:37 UhrEin typisches Beispiel für »Täter-Opfer-Umkehr«.
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Roland Weinert aus 65366 Geisenheim 25. Aug. 2026 um 14:37 UhrWas meinen Sie konkret? Dass Deutschland/das Deutsche Reich u. a. 27 Mio. Russinnen und Russen auf dem Gewissen hat und daraus eine sehr besondere Verantwortung Deutschlands resultiert? Dass die USA-NATO den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der Russischen Föderation auf die Ukraine völkerrechtswidrig ab 2001 bzw. 2007 bzw. 2014 provoziert bzw. billigend in Kauf genommen hat? Dass die USA wieder einmal am Weltfrieden zündeln, um BlackRock-Wirtschaftsinteressen durchzusetzen? Dto. Iran? Dto. Venezuela? Dto. China? … Dass z. B. Deutschland auf den von mir genannten Angriff am 24.02.2022 vorbereitet war? Denn wie sonst ist es zu erklären, dass einen Tag später ff. generalstabsmäßig gegen den »Ewigen Iwan« agitiert wurde? Denn wie sonst ist es zu erklären, dass bis heute keine nennenswerten diplomatischen Initiativen ergriffen wurden? »Die schnellstmögliche Herbeiführung eines größtmöglichen Allgemein-/Weltwohles muss das oberste Ziel allen Denkens und Handelns in ziviler Bürgergesellschaft, Politik, Staat, Wirtschaft und Wissenschaft sein.« (RW) – Davon sind wir jedoch sehr weit entfernt! Auch daran wirkten und wirken die üblichen KriegstreiberInnen natürlich tatkräftig mit. Die gehören alle zu gegebener Zeit vor ein Völkerrechtstribunal in Den Haag gestellt! Dto. diejenigen, die seit Jahren PazifistInnen übelst diffamieren.
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Die völkerrechtlich entscheidende Provokation dürfte der ukrainische Angriff auf den Donbass vom 16.2.2022 gewesen sein. Dieser Angriff – wenn er denn so stattgefunden hatte – würde das Recht auf Selbstverteidigung der Donbassrepubliken (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/De-facto-Regime) auslösen, auf das Putin sich zum russischen Kriegseintritt am 24.2.2022 berufen hatte. Die Nachrichtenlage war damals diffus. Lawrow kommentierte laut reuters.com: »So far we are seeing the special monitoring mission is doing its best to smooth over all questions that point to the blame of Ukraine's armed forces«. Und Reuters kommentierte: »Neither account could be verified«. Es stand Aussage gegen Aussage. Im Westen meint man oft, auch ohne Untersuchung ganz genau zu wissen, wer der Schuldige ist: nämlich stets der andere. Das »weiß« man, ohne hinzusehen. Ich indes halte Selenskij für wenig glaubwürdig. Auch vorliegend widerspricht er sich ja, wenn er einerseits die Ukraine als »militärischen Giganten« hinstellt und andererseits meint, »aus eigener Kraft den Krieg nicht gewinnen« zu können. Am 1.12.2021 hatte er noch geprahlt: »We know that our army is the best in the world« (https://www.president.gov.ua/en/news/vistup-prezidenta-volodimira-zelenskogo-u-verhovnij-radi-zi-71805). Und das hatte ihn verleitet, die Rückholung von Krim und Donbass mit militärischen Mitteln (»by all means«) anzudrohen. So eine Gewaltdrohung ist völkerrechtswidrig. Wenn sie dann auch mit der Überlegung einer atomaren Aufrüstung (Selenskij am 19.2.2022 in München) daherkommt, wird verständlich, dass Russland das Selbstverteidigungsrecht der Donbassrepubliken nicht nur für die Verteidigung des Selbstbestimmungsrechts der Donbassrussen nutzte, sondern auch für die Verhinderung einer atomaren Aufrüstung der Ukraine. Gänzlich unverständlich ist Selenskijs Appell an China, wo China doch problemlos das Prinzip ein-Staat-zwei-Systeme praktiziert, das die Ukraine mit dem Bruch von Minsk II stets vehement ablehnte.
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Berufung möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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